Leser-Rezension zu „Die Totgesagten” von Camilla Läckberg
am 26.04.2010
Camilla Läckberg: Die Totgesagten
Das Buchcover hat eine anziehende Farbgebung durch die Benutzung der 2 Farben rot und schwarz. Dies strahlt sofort eine Gefahr aus und ist ideal für Kimies und Thriller.
Nach meinem 2. Start das Buch zu lesen habe ich mich erfolgreich durch die vielzahl an Personen durchgekämpft. Es viel mir bereits schwer beim ersten Mal die Charaktere auseinanderzuhalten und zu merken. Nachdem ich mich durch das erste Kapitel (knapp 60 Seiten) durchgekämpft hatte fühlte ich mich jedoch recht sicher und freute mich auch auf das weiterlesen.
Hier handelt es sich um das vierte Buch der Krimireihe von Camilla Läckberg. Vermutlich wäre der Einstieg mit den vielen Personen nicht so schwer gewesen, wenn mit dem ersten Buch der Reihe begonnen worden wäre. Leider sind Krimireihen nur selten anhand des Buchcovers und/oder des Klapptextes erkennbar.
Das Buch beginnt mit einer Kursiv geschriebenen Scene in der viele kleine Details eingebaut sind jedoch völlig unklar ist um wen es geht und was es mit dem Buch zu tun hat.
Im nächsten Teil ist die Schrift wieder normal und das Buch beginnt mit der Handlung die man aufgrund der Kurzbeschreibung zuordnen kann. Nachdem das Team von der Polizei Richtung Unfallort gefahren ist wartet man gespannt was genau passiert ist und wie man von einem möglicherweise gewöhnlichen Unfall auf einen Mord schließen kann. Geduldig liest man noch weitere Absätze bevor die Informationen am Unfallort weiter geschildert werden.
So zieht es sich durch das ganze Buch. Immer wieder welchseln die Schauplätze und der Leser muss geduldig sein um dem spannenden Verlauf einer bestimmter Personengruppe weiter folgen zu dürfen.
Der Leser wird auch lange im Dunkeln gelassen was es sich mit "Raus aus Tanum" mit den Geschehnissen zu tun hat und ich war gespannt wie die Autorin die Scenen miteinander verbindet. Ebenso schreibt die Autorin auch sehr gerne um neue Erkenntnisse herum und lässt den Leser weiter grübeln was eigentlich genau gemeint ist und sie gibt sich dadurch ihre eigene Note und unterscheidet sich dadurch von anderen Krimi-Autoren.
Der Schluß war unerwarteterweise recht unspektakulär und die Ergebnisse der Ermittlungen wurden nur nebensächlich erläutert. Alles in Allem war das Buch angenehm zu lesen und sicherlich eine Überlegung wert die komplette Reihe zu lesen.

