Leser-Rezension zu „Das Papierhaus” von Carlos María Domínguez
am 13.12.2011
Diese Erzählung war nicht meins und dabei bin ich anscheinend die grosse Ausnahme, da dieses Büchlein (es hat nur 93 Seiten) sonst durchweg sehr gute Bewertungen bekommen hat. Ein "Muss" für Bücherliebhaber, "Ein Buch über Bücher für Bücherwürmer". Ja, es ist ein Buch über Bücher, aber schrecklich langweilig, ohne wirkliche Handlung und die tiefgehenden Gedanken sind mir anscheinend auch durch die Lappen gegangen...
"Wer Bücher liebt, wird dieses Buch lieben" - ähm nein.
Ein bisschen erinnern mich die Rezensionen zu diesem Buch an die Interpretationen in der Schule oder der Uni. Da liegt eine vollkommen nichtssagende Geschichte vor einem, aber wenn man sich anstrengt, kann man so viel herauslesen, dass dem Autor selbst wahrscheinlich ganz schwindelig werden würde.
Es gibt sehr viel schönere Bücher zum Thema Bücher - "Wie ein Roman" z.B. oder "Tagebuch eines Lesers" - und wer tiefgründige Gedanken sucht, sollte eher zu Pascal Mercier greifen.

