Rezension verfasst vor 2 Jahren
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Das Cover verleitet mich zum Träumen!
Es wird ein Steg mit Geländer von einem Sandstrand ins Meer gezeigt. Der Übergang von Meer zum Himmel ist in leichten Orange-Gelbtönen gehalten, da es die Dämmerung darstellen soll. Am rechten Rand sieht man eine Möwe mit ausgebreiteten Flügeln.
Für mich ein richtig schönes Bild, um in eine Traumwelt einzutauchen.
Bei dem Roman "Der letzte Kuss" handelt es sich um den ersten Band einer Trilogie.
Darin es geht um die drei Chandler-Brüder, die in jeweils einem Buch vorgestellt werden und um deren Glück es gehen soll.
im ersten Werk der Autorin darf oder muss der Jüngste dank eines Münzwurfs dran glauben und soll sein Junggesellenleben aufgeben. Roman muss sich eine Frau suchen, heiraten und sie schwängern. Leichter gesagt als getan, denn für ihn kommt nur eine in Frage und die hat ihre eigenen Vorstellungen von Ehe, Heim und Familie.
Nun sitzt er in der Zwickmühle, denn seinen Lebensstandard als will er auch nicht missen. Ob sich da noch eine Lösung finden lässt?
Nebenher treibt sich in dem verschlafenen Städtchen noch ein Dieb herum, der zum Ende hin auch noch eine ganz kleine, aber in meinen Augen doch wichtige Rolle spielt.
Größtenteils wird die Handlung aus den abwechselnden Sichtweisen von den zwei Protagonisten Roman und Charlotte beschrieben. Ab und zu darf man aber auch aus Romans Mutter Raina Sicht lesen, denn wegen ihr musste Roman in den bitteren Apfel beißen. So nimmt er erst einmal an. Wenige Male bekommt man auch Russells Sicht geschildert, dem Lebemann und Vater von Charlotte.
Es gibt in jedem Kapitel wenige Abschnitte, die dann meist in einer anderen Sichtweise weiter geführt werden.
Das Buch ist im personellen Erzählstil verfasst.
Immer wieder sind lange Sätze, etwas verschachtelt eingestreut, die aber noch gut lesbar sind.
Das Werk lässt sich flüssig lesen. Aber für mich hat ein wenig das Dramatische, das Herzklopfen bei der Geschichte gefehlt. Gerade zum Schluss lief einiges auch zu einfach und leicht ab, was ich etwas schade fand.
Für Zwischendurch ist der Roman eine aufmunternde Lektüre, mehr aber auch nicht.
Doch die anderen Brüder möchte ich nun ebenfalls kennen lernen.
Von mir bekommt dieser Liebesroman 3 von 5 Sternen.
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