Rezension zu "Tabu" von Casey Hill

Neuer Beitrag

Honigmond

Vor 1 Jahr

(5)

Inhalt:

In Amerika war Reilly Steel CSI-Spezialistin; nun kehrt sie mit ihrem Vater in dessen Heimat Irland zurück. Die neuen Kollegen trauen Reillys modernen Methoden nicht, doch dann gelingt es ihr, mehrere Morde einem Täter zuzuordnen:

Alle beziehen sich auf das Werk Sigmund Freuds – jedes Opfer wurde vor seinem Tod gezwungen, eines der größten Tabus zu verletzen, die die Gesellschaft kennt: vom Kannibalismus bis zum Inzest. Nach und nach wird auch deutlich, dass der Killer niemand anderen als Reilly im Visier.

Mein Leseeindruck:

Ein sehr gut geschriebenes Buch, was auch sehr spannend geschrieben ist. Es lässt sich flüssig lesen und ist in mehrere Kapitel eingeteilt, was ich als sehr angenehm empfunden habe. Anfangs geht es zwar ziemlich zügig mit mehreren Todesfällen zur Sache, wobei nicht großartig auf die einzelnen Opfer eingegangen wird Finde ich etwas schade, aber ist nicht großartig störend. Etwa nach einem Drittel geht es etwas persönlicher zu, da mein Einblicke in das Leben von Reilly erhält und auch ihr Kollege Chris mehr in den Mittelpunkt rückt und persönliche Schwachstellen beider ins Licht rücken. Beide wachsen nach und nach zu einem gutem Team zusammen. Auch das Ende des Buches ist gut geschrieben.

Alles in allem war ich von der LP schon positiv überrascht und wurde vom Buch nicht enttäuscht. Ein sehr gelungenes Buch des Autorenpaares, was Lust auf weitere Bücher dieser Art von ihnen macht. Ich bin dann auf jeden Fall dabei.

Autor: Casey Hill
Buch: Tabu
Neuer Beitrag