Leser-Rezensionen zu „City of Bones” von Cassandra Clare
Rezension verfasst vor 1 Monat (3)
Mortal Instruments I
City of Bones
(Deutsch: Die Chroniken der Unterwelt / City of Bones)
Cassandra Clare
Inhaltsangabe:
Die fünfzehnjährige Clary lebt mit ihrer Mutter in New York. Als diese entführt wird, lüftet Clary das Familiengeheimnis: Ihre Mutter gehörte einst der Bruderschaft der Shadowhunter an, einer Gruppe, die seit über tausend Jahren Dämonen jagt. Nach und nach beginnt auch Clary in diese Welt einzudringen. Doch die Welt der Dämonenjäger ist zerrissen. Werden Clary und ihre Freunde es schaffen, ihre Mutter zu retten?
Cover:
Da ich die englische Taschenbuchausgabe besitze, habe ich auch das als Bild oben genutzt. So sieht also auch mein Buch aus. Bekannter ist glaube ich das Bild, der deutschen Hardcoverausgabe.
Ich gebe zu, dass mir das Cover der englischen Ausgabe besser gefällt. Das deutsche Cover hätte mich jetzt nicht angesprochen. Weswegen ich auch erst durch die vielen Rezis auf diese Reihe aufmerksam wurde. Der neuste Teil stand ja immer mal in den Buchhandlungen oder beim Einkaufen in der Buchabteilung, doch konnte das Cover mich nicht dazu bewegen, zu lesen worum es eigentlich geht.
Bei der englischen Ausgabe gefällt mir die Art, wie aufwendig versucht worden ist, diese Runen darzustellen. Das wirkt total super, wenn mans in der Hand hält, weils auf dem leicht gold schimmernden Hintergrund im Licht immer anders 'funkelt'. Das ist echt gut gemacht. Außerdem fand ich es sehr gut, dass das Gesicht 'abgeschnitten' ist. Somit wird nicht vorweggenommen 'wer' derjenige ist. Da sind ja ein paar zur Auswahl ;) Und beeinflusst wird man auch nicht, indem man schon eine Vorstellung des Charas bekommt, obwohl ich da allgemein kein Problem mit habe, mit 'Personen' auf dem Cover.
Die Stadt darunter sieht auch toll gemacht aus und ich mag natürlich auch, dass dieses englische Paperback so ein handliches 'etwas größeres' Format hat und auch der Papiereinband ist schön 'fest' und etwas dicker, als normal. So sieht man nach dem ersten Lesen nicht gleich die typischen 'Falten' auf dem Rückenteil. Immerhin habe ich das Buch gebraucht gekauft und es sieht immer noch top aus, obwohl es mindestens 2x gelesen wurde, wenn nicht öfter :)
Cover und Buchaufmachuung bekommen daher:
5 von 5 Sterne
Leseeindruck:
Da es mein erstes Buch von Cassandra Clare ist, konnte ich natürlich nicht sagen, ob mir ihr Schreibstil liegt. Ich habe aber durchweg Gutes gehört und muss sagen, dass ich das nur unterschreiben kann. Sie schreibt schön leichtgängig, gut verständlich, nicht kompliziert und doch auch keinesfalls oberflächlich. Sie schafft es mit ihren Worten Spannung und Emotionen zu wecken und verliert sich nicht in langweiligen, unnötigen Beschreibungen. Das hat mir sehr gut gefallen.
Das Buch konnte - wie so viele Bücher, dafür bin ich wirklich anfällig - gleich mit seinem Humor punkten. Der liegt an tollen Charakteren.
Ich finde, dass ist ihr sehr gut gelungen. Obwohl das Buch viele Charaktere aufzeigt und darstellt, fand ich sie alle sehr gut beschrieben und hatte bei keinem das Gefühl: Außen vorgelassen zu werden. Sie sind alle individuell und kein Abklatsch oder Klischeegebilde. Auch das hat mir sehr gut gefallen.
Clary, aus deren Sicht die ganze Geschichte erzählt wird, ist ein typisches 'Außenseitermädchen' das mit dem typischen 'Außenseitertyp' befreundet ist. Natürlich passt es da, dass dieser - namentlich Simon - in sie verschossen ist, ohne das Clary das ahnt, merkt usw. Obwohl man das natürlich alles schon kennt und irgendwo - auch mehrmals - gelesen hat, fand ich es nicht abgedroschen. Die Autorin schafft es die Beziehung der beiden realistisch und vorallem glaubhaft darzustellen. Auch Clary ist überzeugend in der Rolle der besten Freundin, die es einfach 'verpeilt'.
Jace, der gutaussehende, charmante und draufgängerische Shadowhunter ist hier sowas wie Simons Konkurrenz, denn Clarys Herz schlägt eindeutig für Jace. Selbstverständlich lässt der manchmal Kommentare von sich, vor allem in Bezug auf Simon, dass sie ihn am liebsten zur Hölle wünschen würde, doch im Prinzip heizt das die Stimmung nur an und kann nichts daran ändern, dass starke Gefühle für ihn entwickelt.
Obwohl das alles kompliziert ist und Cassandra Clare hier durchaus mit überraschenden Wendungen aufwartet, die man ab einem bestimmten Punkt ahnt, aber nicht glauben kann, dass es wirklich so kommt, muss ich sagen, ist dies kein 'klassisches' Fantasybuch, indem es eigentlich nur um ne verdeckte Lovestory geht.
Das Buch bietet sehr interessante Blickwinkel auf eine Welt, in der die Unterwelt mit der Welt der Menschen parallel existiert. Die Welt der Shadowhunters ist faszinierend, bedrückend und obwohl sie 'Helden' sein könnten, wirkt ihr Leben doch immer irgendwie 'düster'. Mich konnte das sehr fesseln, genau wie verschiedene Substorys, die noch angerissen und ausgebaut werden. Der Hauptplot geht im Endeffekt darum, dass Valentine ein Dämon, dessen Herkunft lange ein Geheimnis bleibt, mit Hilfe des 'Immortal Cups' etwas plant, dass die Shadowhunters unbedingt verhindern müssen, denn es könnte die Balance, in der sich Menschenwelt und Unterwelt befinden, zerstören. Endgültig. Was das mit Clary zu tun hat, findet diese nach und nach heraus, als ihre Mutter eben von diesem Dämon entführt wird. Zusammen mit Simon, Jace und den Geschwistern Alec und Isabell macht sie sich auf die Suche nach ihrer Mutter, um sie zu retten und findet dabei eine erschreckende Wahrheit nach der anderen heraus.
Kritik:
Doch hier habe ich Kritik zu üben. Ich war von Anfang an gut unterhalten, zwecks der guten Charaktere und vor allem wegen Simons Humor, den ich einfach klasse finde. Dennoch hats sich am Anfang für mich doch etwas gezogen. Clary begegnet den Shadowhuntern sehr schnell und nachdem ihre Mutter entführt wurde, hatte ich den Eindruck es gab verschiedene 'Begegnungen', die allesamt wichtig waren, aber doch irgendwie nicht befriedigend. Ich wollte einfach wissen was Sache ist. Es war mir also etwas 'langwierig' und ich hatte Probleme in die Story reinzufinden. Als ich dann drin war, gefiel es mir lange Zeit gut. Ich konnte das Ende vorausahnen, auch wenn ich erst nicht daran glauben wollte, dass Cassandra Clare das wahrmacht. Mich hat es gepackt und das ist auch der Grund, warum ich weiterlesen werde. Während ich besonders gut fand das Spoiler alle überleben, eingeschlossen Simon, Alec und Luke Spoiler aus war mir das Ende zu schnell und etwas 'gleichgültig'. Mich hat brennend interessiert wie Jace und Clary mit dem Ende umgehen und hier war ich enttäuscht, weils irgendwie 'zu wenig' war und nicht so wirklich rüberkam.
Fazit:
Ein spannendes, explosives, düsteres und überraschendes Buch, dass Lust auf Teil 2 macht. Ich kann das Buch mit gutem Gewissen empfehlen und bin gespannt auf die weitere Charakterentwicklung in der Fortsetzung.
City of Bones erhält von mir:
4 von 5 Sterne
Rezension verfasst vor 9 Monaten (11)
Lange Zeit habe ich mich geweigert die "Chroniken der Unterwelt" bzw. "The Mortal Instruments" zu lesen, zuerst, da ich warten wollte bis die Reihe abgeschlossen ist und danach, weil ich einfach extrem skeptisch war, wie gut eine Reihe sein kann, die einfach von drei auf sechs Bände erweitert wurde. Das klingt erstens nach Geldmacherei und zweitens nicht nach hoher Qualität, denn kaum eine Reihe, die ich bisher gelesen habe, konnte die Qualität des ersten Bandes in meinen Augen halten. Und die vielen eher negativen Rezensionen zum vierten Band haben mich in dieser Annahme bestätigt. Okay, es hätte immer die Möglichkeit bestanden nur die ersten drei Bände zu lesen und die restlichen drei zu ignorieren, aber ich wusste, dass es mir schwer fallen würde mich auf drei Bände zu beschränken, wenn mir die Reihe gefallen sollte. Da die Bände zwischenzeitlich allerdings sehr günstig als E-Book zu erwerben waren, habe ich alle meine Bedenken über Bord geworfen und der Reihe doch noch eine Chance gegeben und ich habe sie nicht bereut!
Gleich von Anfang an wurde ich in die Geschichte hineingezogen und war gefesselt, von der ersten bis zur letzten Seite. Ich war vollkommen fasziniert von der Welt die Cassandra Clare geschaffen hat und wollte unbedingt mehr über die Kreaturen und die Shadowhunter erfahren, wodurch "City of Bones" für mich zu einem wahren Pageturner mutierte. Eine derart spannende und zudem auch teilweise witzige Geschichte habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Wie konnte ich "The Mortal Instruments" bloß jahrelang boykottieren und habe mich stattdessen durch weniger gute Jugendbücher gequält? Ich war total überrascht, irgendwie hätte ich mir den Roman düsterer und weniger romantisch vorgestellt, auch wenn die Liebesgeschichte natürlich nicht im Vordergrund steht. Die Romantik hätte meiner Meinung nach noch etwas mehr sein können, aber in Anbetracht der Tatsache, das noch mindestens zwei Bände folgen ist es wahrscheinlich besser, dass es in romantischer Hinsicht noch Steigerungsmöglichkeiten gibt. Dennoch fand ich es sehr schade, dass es so wenig mehr oder weniger romantische Szenen mit Clary und Jace gab, aber dies macht den Roman für mich nicht schlechter!
Besonders schön fand ich, dass die Geschichte häufig nicht vorhersehbar war. Kleinere Dinge waren natürlich ziemlich offensichtlich, aber insbesondere das Ende kam mehr als überraschend. Ich hätte vieles erwartet, nur nicht das. Allerdings kann ich mir schon sehr gut vorstellen, wie sich das ganze Problem am Ende auflösen wird, wahrscheinlich ebenso wie in den meisten anderen Romanen.
Der einzige Schwachpunkt von "City of Bones" ist für mich Clary. Ich wurde mit ihr überhaupt nicht warm, auch wenn sie sympathisch war. Sie war mir einfach zu hilflos und schwach, da ich persönlich stärkere Heldinnen bevorzuge fand ich das natürlich sehr schade. An ihrer Stelle mit knapp 16 Jahren hätte ich zwar nicht anders reagiert und konnte ihr Verhalten so auch ganz gut nachvollziehen, aber etwas mehr Handlungsbereitschaft täte ihr sicherlich ganz gut. Allerdings hoffe ich darauf, dass Clary in den nächsten beiden Bänden über sich hinauswächst und in Kämpfen etwas mehr ist als ein Klotz am Bein von Jace. ;)
Wo wir dann auch bei meinem Lieblingscharakter aus "City of Bones" wären. Diese Mischung aus Bad Boy und Softie ist einfach total mein Fall! Er war mir von Anfang an sympathisch und ist zudem noch richtig sexy. Nun ja, zumindest gehe ich ganz stark davon aus, dass er sexy ist.
Er ist quasi der Gegenpol zu Simon, der zwar auch recht sympathisch, aber doch etwas unscheinbar ist. Auf mich wirkte er wie der Junge von neben an, der perfekte beste Freund, der allerdings für eine richtige Beziehung eher ungeeignet ist. ;) Seine Rolle in der Geschichte erschließt sich mir noch nicht ganz, ich hoffe zumindest, dass er nicht nur dazu da ist eine unsinnige Dreiecksgeschichte zu bauen. Darauf hätte ich überhaupt keine Lust, es gibt nichts schlimmeres als Dreiecksgeschichten in Jugendbüchern. Okay, nicht nur in Jugendbüchern, sondern allgemein.
Fazit:
Wer "City of Bones" noch nicht kennt, sollte dies schleunigst nachholen und sich nicht von einer merkwürdigen Reihenpolitik irritieren lassen. Die Geschichte ist eine der besten im paranormalen Jugendromanbereich!
Rezension verfasst vor 10 Monaten (7)
Inhalt:
Clary Fray begegnet in der Disco drei Jugendlichen, die vor ihren Augen einen anderen Jungen töten. Es bleiben keine Spuren von dem Mord und niemand außer ihr konnte die Jugendlichen sehen. Doch bevor Clary weiter darüber nachdenken kann, wird ihre Mutter entführt und niemand anderes als die drei Fremden können ihr helfen, sie wiederzufinden. Clary lernt dabei, dass es Feen, Engel und Dämonen wirklich gibt und die Schattenjäger - eine Art Dämonenjägerkult - es sich zu ihrer Aufgabe gemacht haben, die Menschen vor den Wesen der Schattenwelt zu schützen.
Aber wieso wird gerade ihre Mutter, die Künstlerin Jocelyn Fray, von Wesen der Schattenwelt entführt? Was hat sie all die Jahre vor Clary verborgen, welches Leben geführt, das sie vor ihrer Tochter zu verheimlichen versuchte? Je stärker Clary nach ihrer Mutter sucht, desto mehr Antworten über ihre eigene Vergangenheit und Abstammung bekommt sie. Ob diese ihr tatsächlich gefallen und ob ihre Mutter nicht aus gutem Grund versucht hat, sie zu beschützen, ist jedoch eine Frage, die Clary sich früher oder später selbst beantworten muss ...
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Der erste Satz:
"You've got to be kidding me", the bouncer said, folding his arms across his massive chest.
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Meine Meinung:
Von der ersten Seite an weiß Cassandra Clares City of Bones zu fesseln. Man steigt mit einer vermeintlich harmlosen Szene ein. Die fünfzehnjährige Clary Fray, die in einer Disco einen süßen Typen entdeckt und ihn beobachtet. Doch der Schein trügt, denn bald schon muss Clary mit ansehen, wie der Junge von Dämonenjägern umgebracht wird, die sie eigentlich gar nicht sehen sollte. Genauso ereignisreich wie schon der Beginn gestaltet sich auch der Rest des Buches. Es wird nicht lange gefackelt und bald steht Clarys Leben auf dem Kopf und sie muss sich fragen, wer ihre eigene Mutter wirklich war. Antworten und den Drahtzieher hinter der Entführung von Jocelyn Fray sucht Clary zusammen mit dem arroganten Schattenjäger Jace, der ständig den richtigen Spruch auf den Lippen zu haben scheint und sich schlichtweg für den Größten hält. Erst nach und nach lernt Clary auch eine andere Seite an Jace kennen, dessen Leben nicht gerade Eitel Sonnenschein war.
Gerade Jace ist es, der City of Bones so unverschämt unterhaltsam macht. Es gibt kaum etwas, das er unkommentiert lässt; wenige Situationen, die er nicht durch seinen triefenden Sarkasmus aufheitert. Doch hinter dieser Fassade brodelt es gehörig - etwas, das die Autorin nach und nach entfaltet, um Jace somit mehr Komplexität zu verleihen. Und nicht nur Jace ist sehr gelungen. In diesem Buch schaffen es die Nebencharaktere ebenfalls im Gedächtnis zu bleiben. Die vermeintlich oberflächliche Isabelle, die eine richtige Kämpfernatur ist. Der grüblerische und abweisende Alec, der seine ganz eigenen Gründe für sein Verhalten hat. Oder Simon, Clarys nerdiger bester Freund, der nicht so recht in die Reihe der Schattenjäger passen will, allerdings gerade dadurch sympathisch wirkt, dass er seine beste Freundin aller Widrigkeiten zum Trotz, nicht allein lässt. Cassandra Clare bemüht sich wirklich darum, jedem Charakter eine eigene Stimme zu verleihen. Kleines Hightlight ist aber der grelle Hexenmeister Magnus Bane, der zwar keinen allzu großen Auftritt hat, aber so auf den Punkt und interessant geschrieben ist, dass das kaum eine Rolle spielt. Nur Clary selbst ist manchmal ein wenig anstrengend, da sie - verständlicherweise - ein wenig mit den Geschehnissen um sich herum überfordert ist und sich hin und wieder selbst bemitleidet, oder vergisst auch an die Menschen neben sich zu denken. Trotzdem ist sie ein liebenswerter Charakter mit Stärken und Schwächen.
Negativ aufgefallen ist mir nur eines wirklich: Auch wenn die Charaktere wunderbar ausgearbeitet sind, reden sie mir manchmal zu geschwollen daher oder haben Ahnung von Dingen, die die wenigsten 16-Jährigen interessieren dürften. Richtig störend ist es allerdings nicht, da alles andere einfach wunderbar passt und dargestellt ist.
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Wie schon erwähnt, schreitet die Handlung in City of Bones sehr schnell voran. Richtige Verschnaufpausen sind rar gestreut. Gerade das macht das Buch aber zu einem richtigen Pageturner. Denn wenn man glaubt, es wird ein wenig ruhiger und man selbst könnte sich eine kleine Pause gönnen, passiert wieder etwas Spannendes, das zum Weiterlesen treibt. Dabei weiß auch Cassandra Clares Weltenbau und Hintergrundgeschichte der Schattenjäger zu überzeugen und breitet ein interessantes, gut durchdachtes Geflecht aus, das den Ereignissen den letzten Schliff verleiht.
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City of Bones ist ein richtiges Lesevergnügen, das ich nur ungern aus den Händen gelegt habe. Der tolle Humor, der von sarkastischen Sprüchen geprägt ist und sich in der gesamten Geschichte wiederfinden lässt, bildet dabei eine gute Ergänzung zur actiongeladenen Handlung. Das Ende ist ein kleiner Schock, das jedoch einige Möglichkeiten für die weiteren Bände offen lässt, die man am liebsten direkt im Anschluss verschlingen möchte, nur, um noch mehr über diese tolle Welt und die nicht weniger gelungenen Charaktere zu erfahren.
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Meine Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog http://our-storytime.blogspot.com
Rezension verfasst vor 1 Jahr (6)
Ein wirklich gutes Buch, das viel Spaß gemacht hat. Es ist spannend, witzig und hat sympathische Charaktere. Was mich besonders erfreut hat, war die Wendung in der Geschichte mit der ich wirklich nicht gerechnet habe. Ich hoffe, dass der zweite und dritte Teil auf dem wirklich guten ersten Band aufbauen können und genauso viel Spaß machen.
Was mich anfangs etwas skeptisch machte, war der lobende Kommentar von Frau Meyer (Twilight), mit dem Werbung für das Buch gemacht wurde. Ich gestehe, ich hatte etwas ähnliches wie Twilight erwartet (wovon ich jetzt nicht so der Fan bin) Aber die Welt von Clary und ihren Freunden ist weit aus komplexer, gefährlicher und fantastischer als die Welt von Twilight.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (11)
Handlung:
Das Leben der 16 Jährigen Clary bricht auseinander, als ihre Mutter plötzlich verschwindet sie von der Existenz der Schattenjäger erfährt. Mit Hilfe des eingebildeten, wie auch zauberhaften Schattenjäger Jace begibt sie sich auf die gefährliche Such nach ihrer Mutter, und enthüllt dabei mehr Geheimnisse als ihr lieb sind…
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Meine Gedanken zum Buch:
Ich glaube seit Twilight habe ich nicht mehr ein Buch gelesen, das mich so mitgerissen und wo mich die Liebesbeziehung darin so gefesselt hat, dass ich mich selber wieder wie 16 und frisch verliebt gefühlt habe, mit Herzschmerz und „Schmetterlinge flattern“ im Bauch.
Clare hat eine unglaubliche Gabe die Leser in eine andere Welt zu führen, in der sie alles rundherum plastisch wunderschön beschreibt, und zwar so, das es nie langweilig wird und man wie in einem Film alles sehen kann, oder wie wenn man sich selber mitten drin befinden würde. Es war meiner Meinung nach von Anfang an interessant und ich war von den ersten Seiten an begeistert, von der Umgebung, der Erzählweise mit den wechselnden Perspektiven bis hin zu den Charakteren und Clare’s Schreibweise. Ich bin auf dieses Buch gestoßen, weil es Stephenie Meyer empfohlen hat, daher hatte ich auch hohe Erwartungen an das Buch und ich wurde nicht enttäuscht. Die Charaktere sind unbeschreiblich gut gelungen und unser ‚Held‘ Jace ist bei mir fast an Nr. 1 auf meiner Liste für männliche Lieblingscharaktere mit seinem Witz, Charme, Intellekt und seiner unglaublichen Selbstverliebtheit; ein Charakter mit harter Schale und weichem Kern, von dem man nicht genug bekommen kann.
Noch dazu versteht es sich Clare wunderbar darauf lustige Dialoge zu schreiben, welche nicht gewollt wirken und mich oft sehr zum schmunzeln und sogar zum Lachen gebracht haben. Außerdem gibt es selten ein Buch, indem ich fast alle Charaktere leiden kann und lieb gewonnen habe. (Naja, bis auf Simon – aber das liegt wohl an meiner Abneigung gegenüber Liebesdreiecksbeziehung)
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Cover:
Ich liebe das Cover. Als ich es zum ersten mal gesehen habe, wusste ich, dass ich es lesen muss und ich wusste auch, dass ich das Buch sowie den Charakter, der darauf abgebildet ist – lieben werde!
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Fazit:
Ein tolles Buch für alle Fantasie – Liebhaber; das Spannung, Freude und einen ‘Seufzer’ garantiert!
Rezension verfasst vor 1 Jahr (26)
Inhalt: Clarissa Fray – genannt Clary – ist ein ganz normales Mädchen. Zumindest denkt sie das, bis sie eines Abends mit ihrem Freund Simon den Pandemonium Club in New York besucht und dort Zeugin eines übernatürlichen Mordes wird, den sie eigentlich gar nicht sehen dürfte, denn normale Menschen können nicht hinter die Zauber blicken, mit denen sich Unterweltler verbergen.
Sie lernt Jace, Alec und Isabelle kennen – wie sie herausfindet sind sie Shadowhunter des New Yorker Instituts. Der Ermordete ist ein Dämon, denn die Shadowhunter jagen die Dämonen, die die Welt heimsuchen.
Am nächsten Tag versinkt ihre Welt im Chaos. Zuerst trifft sie erneut auf Jace, dann verschwindet ihre Mutter. Clary wird von Wesen angegriffen, die sie selbst noch nie gesehen hat. Jace rettet sie in letzter Sekunde, doch in Clarys Körper befindet wegen des Angriffes nun Dämonengift, dass sie umzubringen droht… Kann Jace sie retten? Was wird aus ihrer Mutter und wieso besitzt sie die Fähigkeit, die „andere Welt“ zu sehen?
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Meinung: Nachdem der Prequel-Band „Clockwork Angel“ mich regelrecht umgehauen hat, konnte ich Cassandra Clares Buchreihe über die New Yorker Shadowhunters natürlich nicht widerstehen und so hab ich nun den ersten „The Mortal Instruments“-Band durchgelesen.
Und wurde nicht enttäuscht.
Der Spannungsbogen ist meisterhaft gehalten und zieht einen ab der ersten Seite in die Geschichte hinein. Kaum hat man die ersten Seiten gelesen, stolpert Clary schon in eine Mordszene hinein – und trifft dabei auf Jace und seine Freunde. Um Clarys Vergangenheit ranken sich viele Geheimnisse, die bis zum Schluss ungeklärt bleiben. Gerade damit macht Cassandra Clare ihr Buch so interessant und spannend – man will einfach unbedingt wissen, was sich hinter all dem verbirgt. Einige Geheimnisse kann sie zwar aufdecken, aber es bleibt immer noch genug Stoff, so dass ich schon auf die Nachfolger gespannt bin.
Die Geschichte nimmt Wendungen, die man kaum erahnen kann und die immer wieder am geglaubten Ergebnis vorbeigehen.
Sämtliche Charaktere waren mir von Anfang sympathisch, was wirklich selten passiert. An Jace’ arroganter Art beißt man sich zusammen mit Clary die Zähne aus, und doch lernt man ihn bald besser kennen und blickt hinter seine Maske.
Die Sympathie von Isabelle und Alec muss sich Clary mehr oder weniger mühsam erkämpfen, jedoch findet sie auch in ihren Herzen einen Platz.
Die Beziehung zwischen Clary und Jace ist dank widriger Umstände mehr oder weniger im Ansatz stecken geblieben, ich hoffe doch, dass mich da noch einige Veränderungen erwarten werden.
Englischer Schreibstilbewertung entsage ich mich vollkommen – was weiß ich denn als „Ausländer“ schon? Allerdings liest sich der Roman sehr flüssig, man kommt auch als Nichtmuttersprachler sehr gut hinterher. Man fühlt sich so gut in die Geschichte ein, dass man manchmal beinahe vergisst, dass man das Buch in einer Fremdsprache liest.
Vom englischen Cover war ich auch sehr angetan – besonders diese Metalliceffekte auf Clares Büchern sehen toll aus.
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Fazit: Eine Menge Action in Form von Kämpfen, die Clary, Jace und ihre Freunde austragen müssen; dazu viel Spannung und Fantastik – und die Vampire, Dämonen, Werwölfe, etc. sind mal nicht immer nur die Guten! – mit einem Schuss Romantik und vielen Rätseln, die es zu lösen gilt.
Ich kann es kaum erwarten, zu erfahren, wie es Band 2 und 3 weitergeht!
So to say: I can hardly wait to read „City of Ashes“ and „City of Glass“!
Rezension verfasst vor 1 Jahr (6)
Für meinen Geschmack vielleicht ein bisschen zu viel Fantasy. Deswegen kam es mir auch so vor als ob diese Reihe eher für jüngere Leser gedacht sei.
Aber trotzdem haben mir alle drei Bücher sehr gut gefallen und vorallem Jace und Simon sind sehr lustig.
Nur leider mal wieder hat mir der weibliche Hauptcharakter Clary nicht besonders zugesagt.
Ich frage mich wann ich mal ein Buch finde in dem er mir gefällt.
Aber trotzdem war sie 180 mal besser als Bella Swan:D
Mal von dem ganzen Fantasy abgesehen trotzdem ein gutes und unterhaltsames Buch mit witzigen und durchdachten Charakteren und einem super Twist am Ende.
4 Sterne!
Rezension verfasst vor 2 Jahren (26)
Clary Fray geht mit ihrem besten Freund Simon in einen angesagten Club tanzen. Doch dann beobachtet sie einen faszinierenden Jungen, der gerade mit einem wunderschönen Mädchen flirtet. Ohne zu wissen warum, folgt sie den beiden in einen Abstellraum. Dort gesellen sich noch zwei weitere Jungen hinzu und gemeinsam mit dem Mädchen fesseln die den ersten Jungen. Kurze Zeit später töten sie ihn; jedoch nicht ohne dass Clary vorher auf sich aufmerksam gemacht hat und herausgefunden hat, dass es sich bei dem Gefangenen um einen Vampir handelt. Von da an wird alles anders, denn eigentlich sollte Clary nicht in der Lage sein, die Dämonen und die Dämonenjäger sehen zu können. Noch während sie sich über die Ereignisse wundert und schon zarte Bande zu einem der drei Dämonenjäger, Jace, knüpft, erhält sie einen panischen Anruf ihrer Mutter. Als Clary nach Hause kommt, findet sie keine Spur ihrer Mutter, stattdessen aber einen tödlichen Dämon vor. Clary macht sich auf die Suche nach ihrer Mutter und erhält Hilfe von den Dämonenjägern. Außerdem erfährt sie mehr über sich selbst und ihre Vergangenheit als sie je wissen wollte.
Genauso konfus wie sich die Zusammenfassung anhört fand ich auch die gesamte Geschichte. Fast keiner bleibt wie man ihn zunächst wahrnimmt, fast alle Rollen und Beziehungen ändern sich. Das fand ich teils übertrieben und teils unrealistisch. Zudem konnte ich als Leser kein Vertrauen mehr zu den Charakteren fassen, weil ich mir bis zum Ende nicht sicher war, wer nun welcher Seite angehört und wie alle miteinander zusammenhängen. Gleichzeitig waren etliche der Wendungen vorhersehbar. Vielleicht waren sie so leicht zu durchschauen, weil dieses Buch eindeutig ein Jugendbuch ist und die Autorin meinte, da sei vielleicht nicht viel Subtilität nötig. Für mich war das jedenfalls ein Jugendbuch, das ich persönlich nicht (wie vielleicht andere Bücher des Genres) an Erwachsene weiterempfehlen würde. Gut hingegen fand ich, dass es sich hierbei um Urban Fantasy handelte und somit noch gewisse Realitätsbezüge enthielt. Auch bleibt die Geschichte nicht auf Vampire beschränkt. Allerdings merkt man meines Erachtens schon, dass es sich bei diesem Buch um ein Romandebüt handelt. Alles wirkte etwas wenig durchdacht, die Hierarchie der Dämonen war für mich undurchsichtig, die Sprache war einfach gehalten und die Probleme und Beziehungen waren doch sehr typisch für 15jährige. Mein Fazit lautet: man sollte sich nicht von jedem Hype anstecken lassen und die zwei restlichen Bände werde ich mir ersparen.
Rezension verfasst vor 2 Jahren (17)
Eigentlich hatte ich ja vorgehabt, das Buch auf Deutsch zu lesen, doch auf Grund einiger Lieferprobleme und des doch nicht zu verachtenden Preises habe ich mich letztendlich doch für die englische Variante entschieden - kein Fehler.
Das Englisch an sich, ist einfach zu verstehen, und selbst unbekannte Begriffe (spezifische Sachen wie "Mortal Cup") erschließen sich bald.
Die Sprache ist einfach, locker - sie fließt schön, das Lesen bereitet überhaupt keine Probleme, im Gegenteil, es macht richtig Spaß.
Inhaltlich ist es jedoch noch besser: besonders die sarkastischen Unterhaltungen unter den Charakteren überzeugen, doch auch ansonsten überzeugt das Buch. Die Handlung ist rund und gut konstruiert (ohne dabei konstruiert zu wirken) und überrascht immer wieder aufs Neue.
Allerdings wird diese Leistung nicht immer durchweg gehalten, manche Gegebenheiten oder Handlungen sind sehr vorraussehbar, man ahnt sehr schnell, wer wer ist, wenngleich das - wie gesagt - auch nicht auf alles zutrifft.
Deswegen nur vier Sterne, lesen sollte man es trotzdem, wenn man Fantasy zur Entspannung nutzen will.
Rezension verfasst vor 2 Jahren (7)
In City of Bones geht es um die 15jährige Clary Fray, die plötzlich feststellt, dass Sie Dinge sehen kann die sonst keiner sieht. Mit ihrem besten Freund Simon stößt sie in einem Club auf einen Dämon und eine Gruppe von Jugendlichen, die sich selbst als Shadowhunters bezeichnen. Mit dem Unterschied, dass Simon eben diese Leute nicht sehen kann. Clary versteht die Welt nicht mehr und lernt schließlich durch ihre Bekanntschaft mit Jace, einem der Shadowhunter, etwas was sie, ihr ganzes Leben und ihre Erwachsenwerden infrage stellt.
Cassandra Clare ist im englischsprachigen Raum durch ihre Harry Potter Fanfiction bekannt geworden und hat sich schließlich ihrer eigenen Fantasywelt gewidmet. In New York, dass eigentlich unserm realen New York entspricht, bewegen sich zwischen all den Menschen Dämonen, Werwölfe, Vampire und die Shadowhunters. Anhand dessen, dass Clary auch erst von dieser Stadt innerhalb New Yorks erfährt, kommt man sehr sanft in die Geschichte rein und ist schließlich so in diesem Buch gefangen, dass man fast nicht mehr aufhören möchte.
Da ich das Buch auf Englisch gelesen habe, möchte ich auch gern den Schreibstil der Autorin loben. Ihre Sprache ist sehr bildhaft und man kann sich alles sehr gut vorstellen. Alles ist klar formuliert und im Nachinein muss ich sagen, dass sie immer wieder Dinge angedeutet hat, die später erst deutlich werden.
Was der Autorin ebenfalls besonders gut gelungen ist, ist die Darstellung der einzelnen Charaktere. Clary ist ein liebenswertes, intelligentes Mädchen, dass von einem Tag auf den anderen nicht mehr weiß, was wahr ist und was nicht. Jace ist ein mysteriöser Typ, der immer den Coolen spielt, aber in dem ein weicher und sehr verletzlicher Kern wohnt. Bei ihm haben mir besonders seine teilweise ironischen und auch sarkastischen Sprüche gut gefallen. Auch alle anderen Figuren haben mich auf ihre eigene Art und Weise sehr berührt, wobei ich vor allem Hodge spannend fand, da er für mich eine der überraschensten Entwicklungen gemacht hat.
Was mich ebenfalls sehr beeindruckt hat ist, dass Cassandra Clare auch Themen anschneidet, die sicherlich nicht jeden ansprechen. Es kommt die Homosexualität zur Sprache, so wie auch der Rassismus, der in einer eigenen Art auf die Geschichte zugeschnitten ist. Dieser letzte Aspekt macht das Buch für mich noch zugänglicher, da sie sich hier nicht auf eine heile Welt Darstellung beschränkt hat, sondern auch Schattenseiten zeigt und eben klar macht, dass nicht immer alles Gold ist was glänzt.
Alles in allem muss man natürlich ganz klar sagen, dass es sich hierbei um ein Jugendbuch handelt, dass auch Probleme von Teenagern in diesem Alter behandelt. Trotz allem hat mich dies beim Lesen in keinster Weise gestört. Die Figuren erschienen mir sogar näher zu sein, als manche aus anderen Fantasy/Vampirromanen für das eher Erwachsene Publikum. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, den der Klappentext anspricht.










