Leser-Rezensionen zu „City of Glass - Chroniken der Unterwelt 3” von Cassandra Clare
Rezension verfasst vor 1 Monat (4)
"City of Glass" ist der dritte Band der Chroniken der Unterwelt. Man muss die ersten beiden Teile "City of Bones" und "City of Ashes" gelesen haben, um diesen Teil zu verstehen.
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Manche Bücher kann man getrost als perfekt bezeichnen. So auch "City of Glass". Perfekte Handlung, perfekte Protagonisten, perfekte Spannung, perfekte Romantik, perfekter Humor. Ich habe selten ein Buch gelesen, dass mich in allen Punkten so angesprochen hat und an dem es nichts, wirklich gar nichts, auszusetzen gab.
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Nach einer kurzen Einführung am Schauplatz New York, spielt dieser Teil komplett in Idris, der Heimat der Schattenjäger. Der Bösewicht Valtentin hat hier sein Dämonenheer versammelt, um seine faschistische Meinung über Schattenjäger und Schattenwesen notfalls mit Gewalt durchzusetzen. Die Freunde um Clary und Jace wollen alles in ihrer Macht stehende tun, um Valtentin aufzuhalten. Man muss kein Hellseher sein, um zu erkennen, dass dies alles andere als einfach werden wird.
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Nachdem ich die Protagonisten schon hinreichend kennengelernt habe, sind mir alle so ans Herz gewachsen, dass ich an keinem etwas verändern würde. Kein Charakter ist willkürlich oder austauschbar, alle harmonieren vollkommen mit der Geschichte.
Hervorzuheben sind natürlich Clary und Jace. Clary, die oft impulsiv handelt, bevor sie nachdenkt, aber keine Diskussion scheut. Die für die Menschen, die sie liebt eintritt und dabei trotz Schwierigkeiten so mutig ist, dass ich sie immer wieder gerne in den Arm genommen hätte. Und natürlich Jace. Cool, schlagfertig und düster. Oft unnahbar und geheimnisvoll. Dann aber auch wieder so liebevoll und verletzbar - damit gehört er für mich zu den Buchcharakteren überhaupt!
Besonders ans Herz gewachsen ist mir auch Clarys bester Freund Simon und der Hexenmeister Magnus Bane, beides sehr ausdrucksstarke Personen, welche die Geschichte mit ihrer Handlung und ihrem unschlagbaren Humor bereichern.
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Der erste Teil der Reihe, war eine gigantische Einführung, hatte ein Ende, mit dem man nicht leben will/kann. Der zweite Teil wirkte auf mich sehr düster und spannend. Mit diesem dritten Teil legt die Autorin nochmal eine Schippe drauf und ließ mich förmlich an den Seiten kleben. Natürlich gibt es auch hier ein fulminantes Finale, doch man erhält während des ganzen Buches eine perfekt dosierte Geschichte, die zwischen Spannung, Action und Romantik keine Wünsche offen lässt. Alles noch verbunden mit einem tollen Humor. Und so wünschte ich mir schon nach der Hälfte, dieses doch umfangreicheren Buches, dass es nie zu Ende geht.
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Mit "City of Glass" könnte man die Chroniken der Unterwelt als abgeschlossen betrachten. Man bekommt als Leser ein Ende mit allen Auflösungen (für mich sehr zufriedenstellend, so hatte ich mir das erhofft), keine Fragen bleiben unbeantwortet oder offen.
Mittlerweile dürfte aber den meisten bekannt sein, dass Cassandra Clare aus der Trilogie nun sechs Bände machen wird. Sie nennt die bisher erschienenen Bände ihre erste Trilogie und setzt die Geschichte dann mit der zweiten Trilogie fort. Der vierte Teil "City of Fallen Angels" erscheint bei uns im November 2011. Danach folgen noch "City of Lost Souls" und "City of Heavenly Fire".
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Wer die Chroniken der Unterwelt noch nicht kennt, sollte sie ganz dringend lesen. Alle drei ersten Bände haben mich vollkommen überzeugt, und so dachte ich mir beim Zuklappen von "City of Glass": Welches Fantasy Buch kann das noch toppen??!! Es wird schwer! Und so bekommt auch dieses Buch meine uneingeschränkte Leseempfehlung!
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Zum Schluss noch Jace, wie er leibt und lebt :-)
_(Isabelle) "Ich glaube, das ist Erdbeersaft. Aber auf jeden Fall schmeckt es superlecker. Jace? Willst du mal probieren?" Fragend hielt sie ihm das Glas entgegen.
"Ich bin ein Mann und Männer trinken keine rosafarbenen Getränke", verkündete er kategorisch. "Mach dich von dannen, Weib, und bring mir etwas Braunes!" S. 708_
Rezension verfasst vor 1 Monat (9)
Ich find die Cover der Chroniken der Unterwelt - Bücher einfach klasse. Sie sind immer mit soviel Liebe zu Detail gestaltet und sehen im Regal echt super aus. Das blaue Cover von diesem Band hat mir aber bisher am besten gefallen.
Der Band schließt quasi nahtlos an den Vorgänger an. Ich muss gestehen, dass es bei mir nun schon eine Weile her war, dass ich eben diesen gelesen hatte und ich dementsprechend wirklich nur schleppend wieder in die Geschichte kam.
Clary will mit Jace und den Lightwoods nach Alicante reisen, um den Hexenmeister zu finden, der ihrer Mutter helfen kann. Doch Jace versucht alles um zu verhindern, dass sie nach Alicante gelangt, durch Zufall wird ihm dieses Wunsch gewährt. Clary bleibt mit Luke zurück. Stur wie sie ist, kann sie sich damit nicht abfinden und reist auf anderen Wege nach Idris. Dort entwickelt sich alles anders als gedacht, die Lage spitzt sich immer mehr zu und es treten Dinge ans Tageslicht, die man nicht in seinen dunkelsten Träumen vorausgesehen hatte...
Soviel mal zum Inhalt. Wie oben schon angemerkt, hab ich knapp 200 Seiten gebraucht, um wirklich wieder "drin" zu sein, diese zogen sich wie Kaugummi und es hat wirklich lange gedauert, bis sich bei mir der Schalter wieder in den "Schattenjägermodus" begeben hat. Aber dann ging alles ganz schnell, die "restlichen" 500 Seiten vergingen wie im Flug, ich hab den ganzen Tag gelesen und bin wirklich glücklich. Denn die Geschichte entwickelt sich. Und zwar in eine Richtung, die mir gefällt. Cassandra Clare hat einen wunderbaren Schreibstil, um den ich sie wirklich beneide. Und sie ist sehr geschickt darin, dem Leser häppchenweise das zu geben, nachdem ihm verlangt. Ein Schritt vor, zwei Schritte zurück. Sie spannt das Seil wirklich bis zum Anschlag, ehe sie uns gibt, was wir wirklich mehr als alles andere lesen wollten.
Und trotzallem bin ich wirklich glücklich mit den Szenen. Zwischen Clary und Jace entwickelt es sich, aber nicht ohne die Portion Schuldgefühle, die da sein MÜSSEN. So echt, so glaubwürdig. Man spürt regelrecht, wie sie darunter leiden, dass das selbe Blut durch ihre Adern fließt. Und auch die Geschichte um Valentine wird immer verstrickter, bleibt aber wie durch ein Wunder einfach wunderbar durchdacht. Da zolle ich ihr wirklich Respekt, bei so einer komplexen Story ist es nicht leicht, den Faden zu behalten und sinnvoll weiterzuspinnen.
Was ich euch nun damit sagen will? Ich fand der dritte Teil war der beste überhaupt. Trotz meines schweren Starts liebe ich es und theoretisch könnte man die Geschichte jetzt als abgeschlossen bezeichnen, wobei ich ja immer noch vermute, dass >er< nicht tot ist. Man kennt das aus vielen Horrofilmen, der Bösewicht ist NIEMALS beim ersten Mal schon tot. Und so freue ich mich, dass der vierte Band bereits erschienen ist und hoffe, ihn bald in meinen Händen halten zu dürfen.
Ein spannender dritter Teil, der die beiden Vorgänger sogar noch um Längen überholt. Clares wundervoller Schreibstil, die gut durchdachte Storyline und ihr ebenso beliebter wie gehasster Sinn für Humor, sowie die Fähigkeit uns wie hechelnde Hunde hinter sich hersuchten zu lassen machen die Chroniken der Unterwelt wirklich zu einem Erlebnis, dass man genossen haben muss ;) Lest es!
Rezension verfasst vor 1 Monat (21)
Band 3: City of Glass – Chroniken der Unterwelt von Cassandra Clare
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Eigene Meinung:
Der dritte Band beginnt genau dort, wo der zweite Band aufgehört hat. Neue konstruiert, mit viel Fantasie und Kreativität ist der Autorin wieder einmal gelungen einen tollen fortsetzenden Band zu erschaffen, der mir sogar noch besser gefiel als die vorigen Bänder.
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Die Figuren sind nach wie vor großartig. Sie haben weiterentwickelt, sind reifer, stärker, mächtiger geworden. Die neuen eingeführten Charaktere bleiben unsichtbar und spielen auch keine große Rolle. Man fiebert mit den Hauptfiguren, da man sie bereits von vorigen Bänden kennt und deren Ängste, Gefühle, Unsicherheiten gut nachvollziehbar sind. Am meisten hat mir Simon sehr gut gefallen. Die Autorin hat von Anfang an einen tollen Charakter aus ihm gemacht und er hat große Weiterentwicklung durch sein Leben gemacht.
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Und der Schreibstil war bis jetzt auch gut gelungen. Die zahlreichen und ausführlichen Beschreibungen oder auch die Gedanken, Gefühlen der Personen lässt die Geschichte neu im Leben erwecken.
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Fazit:
Auch dieses Band hat mich restlos begeistert. Das Buch gewinnt an Atmosphäre und viel Spannung. Und umso neugieriger macht es mich zu wissen, wie es weitergeht.
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Fortsetzungen:
Band 1: City of Bones
Band 2: City of Ashes
Band 3: City of Glas
Band 4: City of Fallen Angels
Band 5: City of Lost Souls (Erscheinungsdatum auf Englisch: 08.Mai 2012)
Band 6: City of Heavenly Fire (unbekannt)
Rezension verfasst vor 1 Monat (8)
Zu dem Cover sag ich diesmal nichts, da es wieder sehr ähnlich wie das des ersten und zweiten Bandes ist.
Die Geschichte finde ich sehr spannend und da sie direkt an den zweiten Band anschließt war ich sofort mitten drin und völlig gebannt. Alles war spannend erzählt und so war ich wirklich gefesselt. Die Idee hinter der Geschichte finde ich, wie schon beim ersten und zweiten Band erwähnt, sehr gut und originell.
In Clary konnte ich mich sehr gut hineinversetzen und sie nachempfinden. Sie gefällt mir von ihrer gesammten Art einfach sehr gut.
Jace konnte ich in diesem Buch sehr viel mehr leiden, als noch im ersten Band. Mittlerweile gefällt er mir schon, denn seine Sprüche kommen nicht mehr so oft.
Am besten gefallen hat mir, wie auch schon in den vorigen Bänden, wieder Simon. Auch bei ihm finde ich einfach seine Art so toll und ich kann sehr gut verstehen, wieso er so gut mit Clary befreundet ist.
Alle Charachtere waren sehr gut durchdacht und haben sich im Laufe des Buches/der Bücher nicht in ihrer Art verändert, was ich persöhnlich sehr wichtig finde.
Das Buch war sehr flüssig zu lesen und der Schreibstil von Cassandra Clare gefällt mir ausgesprochen gut, jedoch fehlt mir hier immer noch dieses gewissen Etwas, was das Buch einfach einzigartig macht.
Fazit: Ein sehr gelungenes Buch, welches ich wirklich nur weiterempfehlen kann.
Rezension verfasst vor 1 Monat (4)
Achtung, Spoiler! [für alle, die die ersten beiden Teile noch nicht kennen]
Das einst glänzende Idris ist nun von einer dunklen Schicht überzogen: Valentin ruft sein tödliches Dämonenheer zusammen, um damit alle Schattenjäger zu töten. Es scheint aussichtslos. Denn die einzige Chance, gegen Valentin vielleicht zu gewinnen, besteht darin, den alten Hass der Schattenjäger gegen die Schattenwesen zu überwinden und gemeinsam mit ihnen in die Schlacht zu ziehen.
Um Clary vor Valentins Zorn und den Dämonen zu schützen, würde Jace alles tun - doch zuerst muss er sie davor noch verraten ...
"Ich liebe dich und ich werde dich immer lieben, bis zu dem Tag, an dem ich sterbe. Und wenn es ein Leben nach dem Tod gibt, werde ich dich auch dann noch lieben."
Allgemein
Theoretisch könnte diese Rezension - vor allem, da es keine zu einem Rezensionsexemplar sondern zu einem Bibliotheksbuch ist - aus einem Wort und ein Paar Zeichen bestehen. Nämlich Jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaace <3333333333333!!!
Doch ich werde versuchen, euch eine mehr oder weniger vernünftige Rezension abzuliefern.
Ich liebe ja schon den ersten Teil. Ich liebe den zweiten Teil. Und ich liebe den dritten Teil. Die Bücher sind so Bücher, da weiß man ab dem ersten Kapitel, ja, sogar ab dem ersten Satz, dass sie etwas ganz, ganz, ganz besonderes sind. Und etwas ziemlich einzigartiges. Natürlich - als ich Mama im Auto mal wieder ein Zitat vorlas, wo es passenderweise gerade um Simon ging, antwortete sie nur genervt: "Immer noch Vampire?" Anscheinend denkt sie, es ginge da nur um Vampire. Und ich hatte keine Lust, ihr zu sagen, dass die nur ein winziger Teil davon sind.
Wie schon gesagt: Zitate. Ja. In dem Buch fand ich erstaunlicherweise nur 6 Textstellen, die ich jetzt besonders toll fand. Ich weiß noch, beim zweiten Teil waren es fast dreimal so viel. Warum? Woran liegt es? Vielleicht ja daran, dass der hier einfach ernster war als die anderen beiden Teile. Schließlich ist ja auch Krieg! Oder vielleicht einfach daran, dass ich viel zu gefesselt eine Seite nach der anderen verschlungen habe, ohne auch nur auf die Idee zu kommen, mal nach Zitaten zu suchen. Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass es wieder ein unvergesslicher Lesegenuss war, dieses Buch.
Die Geschichte an sich ist natürlich schon unvergleichlich, ich habe noch nie etwas annähernd gleiches gelesen. Und ich möchte euch jetzt nicht vollspoilern, vor allem in der einen Sache, Jace und Clary betreffend, würde ich NIE etwas erwähnen - ich will euch ja nicht den Spaß verderben - aber dieses Buch war echt unglaublich, die vielen, ja, tausende von Drehungen und Wendungen, die alle einfach nur spannend und mitreißend sind.
Wie man sehen kann, ist das Buch echt dick. Und eigentlich lese ich nicht unbedingt so dicken Bücher, doch bei dem musste es einfach sein. Ich hatte also etwas Horror vor dem Buch. Doch irgendwann dann ging die Angst in eine andere Richtung: Wo sind die Seiten hin? Es sind nur noch so wenige übrig! Es war echt angst einflößend, wie schnell die weg waren. Und es war sehr, sehr traurig.
Ich möchte hier jetzt nicht noch ewig um den heißen Brei herum reden. Denn Tatsache ist, wie man es auch drehen und wenden mag: ICH LIEBE DIESE REIHE!!!
Cover & Titel
Wie man schon merken kann - die drei Cover zu "Chroniken der Unterwelt" gehören natürlich zusammen. Grün, rot, blau - es zieht sich mehr oder weniger immer gleich durch. Sie sind natürlich wie die Titel immer passend - doch mir persönlich gefallen sie nicht so sehr. Das aber ist kein Minuspunkt, da man das Cover durch den Inhalt eh vergisst.
Charaktere
Ähm ja. Soll ich wieder die ganze Zeit nur Jaaaaaace schreiben? Nein, ich glaube nicht. Ich probiere es mal ernsthaft.
Aber erst mal: Clary. Die roten Locken und der Mut wachsen einem so richtig ans Herz. Im ersten Teil noch eine regelmäßige Forbidden Planet-Besucherin, im dritten eine gute Schattenkämpferin. Wie sie sich verändert, es ist grandios. Wirklich, großartig. Und sie wächst einem so richtig ans Herz, auch, wenn es die Schreibweise vielleicht nicht unbedingt zulassen würde - doch es ist so. Man fühlt einfach die ganze Zeit mit ihr.
Simon ist mir auch unglaublich sympathisch. Eigentlich dachte ich zuerst: Langweiler, Schaspieler-Typ. Aber - ABER! - ich wurde mal wieder unglaublich überrascht, wie sehr auch er sich entwickelt. Zu einem mutigen Mann mit einer guten Portion Humor und Melancholie, die er immer richtig einsetzt. Gäbe es Jace nicht, wäre er meine Wahl.
Aber es gibt ja Jace - und so wird Simon mal etwas kürzer abgefertigt. Sorry Simon, aber vielleicht laufe ich dann ja beim Film über. Logan ist einfach tausend mal süßer als Jamie.
Also. Jace. Er sieht mega gut aus. Er ist unglaublich süß. Er reißt hammer Witze und ist zum Verätzen zynisch. Er hat immer einen guten Spruch auf Lager.
So war es in den ersten beiden Teilen, wenn auch im zweiten schon etwas weniger. Und: Schock - im dritten war dieser Teil fast weg und nur noch ganz selten da! Nichtsdestotrotz ist er immer noch HAMMER. Denn auch der traurige Jace ist so schön, dass es einem fast das Herz zerreißt, wenn man liest, was er alles für Clary getan hat. Es ist einfach ... Sorry, aber OHNE WORTE. Lest selbst. Nur ein (etwas längeres) Zitat will ich anbringen, ein Lustiges. Von Jace natürlich - zumindest zum Teil.
"Ich glaube, das ist Erdbeersaft. Aber auf jeden Fall schmeckt es superlecker. Jace? Willst du mal probieren? Fragend hielt Isabelle ihm das Glas entgegen.
"Ich bin ein Mann und Männer trinken keine rosafarbenen Getränke", verkündete er kategorisch. "Mach dich von dannen, Weib, und bring mir was Braunes!"
"Etwas Braunes?" Isabelle verzog das Gesicht.
"Braun ist eine männliche Farbe", erklärte Jace und zupfte an einer von Isabelles losen Haarsträhnen. "Wenn du bitte mal schauen würdest: Auch Alec trägt Braun."
Wehmütig blickte Alec an sich hinab. "Dieser Pullover war mal schwarz", sagte er. "Aber dann ist er verblasst."
"Du könntest ihn mit einem paillettenbesetzten Stirnband aufpeppen", schlug Magnus vor, während er seinem Freund ein blaues, funkelndes Getränk reichte. "War nur so ein Gedanke."
Ich glaube, die Textstelle zeigt ziemlich gut, wie viel Humor in dem Buch steckt und wie genial jeder einzelner ist. Magnus ist super geil, auch Alec ist mir sehr sympathisch geworden, Isabelle eh, der Rest ist es schon. Und auch Valentin und seine Anhäger sind perfekt - denn ohne das würde das ganze Buch ja eh irgendwie langweilig sein.
Schreibstil
Auch der Schreibstil ist wie der Rest perfekt. Im ersten Teil muss man sich daran gewöhnen, er ist durch die beobachtende Erzählhaltung distanziert aber auch gleichzeitig unheimlich nah. Mal ist er altmodisch, glatt, mal jugendlich und witzig. Immer abwechslungsreich und überraschend - perfekt!
Der erste Satz
Der Kälteeinbruch der vorangegangenen Woche war vorüber und die Sonne schien strahlend vom Himmel, als Clary die staubige Auffahrt vor Lukes Haus überquerte.
Fazit
Man MUSS es gelesen haben. Man MUSS einfach!!!!!!! Vielleicht geht nicht ganz hervor, was hier jetzt so besonders daran ist - aber das will ich euch sagen. EINFACH ALLES. Es ist ein großartiges Gesamtpaket, das kaum Bücher auf seiner gleichen Stufe findet. Schade, dass ich nicht mehr als 5 Punkte geben kann.
ES IST PERFEKT.
Schon als Kind hat Cassandra Clare viel gelesen. Bücher waren ihre treuesten Begleiter in einer Zeit, in der ihre Eltern mit ihr durch die Welt zogen. Cassandra Clare lebte, noch bevor sie zehn Jahre alt war, in vielen Ländern, darunter die Schweiz, England und Frankreich. Nach dem College ging sie nach Los Angeles und New York, um für diverse Unterhaltungsmagazine zu schreiben. Die Welt von Britney Spears und Paris Hilton war jedoch nicht wirklich die ihre. 2004 begann Cassandra Clare ihren ersten Roman zu schreiben, inspiriert vom Bezirk Manhattan in ihrer Lieblingsstadt New York. Mit ihren "Chroniken der Unterwelt" war sie schnell so erfolgreich, dass sie 2006 den Job als Societyreporterin an den Nagel hängen konnte. Heute lebt sie mit ihrem Freund und zwei Katzen in Brooklyn, New York.
Rezension verfasst vor 2 Monaten (4)
Endlich hat Clary eine Spur gefunden wie sie ihre Mutter aus dem Koma befreien kann, dafür muss sie nach Idris. Jace und die Lightwoods reisen jedoch früher ab als verabredet und lassen Clary zurück, aber warum? Trotz einiger Komplikationen schafft sie es schließlich doch nach Idris in die Stadt Alicante, aber nicht alle freuen sich über ihre Ankunft... Dann steht den Schattenjägern auch noch eine große Schlacht gegen Valentin und sein Heer von Dämonen bevor, aber wie wollen sie gegen eine solche Masse bestehen?
Im dritten Band geht es ganz schön hoch her. Die Autorin lässt es nämlich auch in diesem Teil nicht an Spannung mangeln. Nachdem sie einen mehr als nur einmal auf eine völlig falsche Fährte gelockt hat, gibt es jetzt endlich die langersehnten Antworten. Was hat es mit Valentins Experimenten auf sich? Was sind Clary und Jace wirklich? Was ist in der Vergangenheit tatsächlich passiert...?
Neben der starken und spannenden Handlung hat sich Cassandra Clare auch besonders mit der Entwicklung der Charaktere befasst. Nicht nur bei den Hauptfiguren Clary und Jace, auch bei den anderen hat man deutliche Veränderungen bemerkt. Die Person, die sich wohl mitunter am stärksten verändert hat ist Simon. Er ist nicht länger der ängstliche Junge oder gar Clarys Anhängsel wie früher. Er ist erwachsener, selbstbewusster und mutiger geworden! Auch Alec hat sich positiv verändert und steht nun endlich zu sich selbst.
Der dritte Band ist einfach genial. Man war fröhlich, traurig, verletzt, hatte Angst oder Mitleid, Cassandra Clare hat es einfach geschafft die Emotionen der Charaktere so gut rüber zu bringen, dass man gar nicht anders konnte als mit ihnen mitzufühlen.
Da die „Chroniken der Unterwelt“ wohl anfangs als Trilogie geplant war, gibt es auch ein gutes abschließendes Ende. Ich bin aber doch froh, dass sich Cassandra Clare entschieden hat weiterzuschreiben, denn ich kann von Clary, Jace und den andere einfach nicht genug bekommen.
Rezension verfasst vor 2 Monaten (13)
Cover: Nach den Farben grün und rot ist das Cover zu ‘City of Glass’ in einem wirklich wunderschönem Blau gehalten. Der Schutzumschlag ist auch hier mit gold verziert. Zu sehen ist New York City bei Nacht.
Meine Zusammenfassung: Die Lightwoods, Jace und Clary wollen nach Alicante, der Schattenjägerstadt in Idris, wo über eine Vorgehensweise zu Valentin entschieden werden soll. Jace jedoch will nicht, dass Clary mit in die Stadt kommt. Also findet die Reise durch das Portal früher statt. Simon ist mit auf dem Friedhof, denn Jace bittet ihn, Clary davon abzuhalten, ihnen nach Alicante nachzureisen. Durch einen Forsakenangriff misslingt der Plan jedoch. Simon wird verletzt und Madeleine getötet. Damit Simon nicht stirbt, nimmt Jace ihn verbotenerweise mit nach Idris.
Clary merkt unterdessen, das sie ausgetrickst wurde. Sie versucht, ein Portal nach Idris zu erschaffen, wird jedoch gemeinsam mit Luke an den Rand von Alicante teleportiert. Luke bringt sie zu seiner Schwester, Amatis. Simon ist währenddessen geheilt, und soll nach NYC zurückteleporiert werden. Doch stattdessen wird Simon im Kerker gefangen gehalten. Der neue Inquisitor will ihn verhören und ihn dazu bringen, zu lügen. Er soll behaupten, dass die Lightwoods und Jace niemals dem Kreis von Valentin abgeschworen haben und dass sie für ihn arbeiten. Simon lehnt jedoch ab. Nach einem langen Weg ist Luka mit Clary in Alicante angekommen. Dort suchen sie das Haus der Penhallows, in dem die Lightwoods übergangsweise wohnen. Isabelle ist total erstaunt, als sie Clary sieht. In dem Haus befinden sich noch Aline Penhallow und ihr Cousin Sebastian Verlac. Beide sind sehr nett, besonders Sebastian. Zusammen mit Sebastian sucht Clary nach dem Hexenmeister Ragnor Fell, der ihr helfen kann, ihre Mutter wieder aufzuwecken. Ragnor jedoch ist tot. Stattdessen trifft sie auf Magnus, der vor Sebastian so tut, als ob er Ragnor sei und sie abweist.
Clary erfährt, dass Simon im Gefängnis sitzt. Da sie jedoch alleine nichts ausrichten können, geht sie mit Jace zum Wayland Anwesen, wo Jace seine Jugend mit Valentin verbrachte. Sie holen das ‘Graue Buch’ aus dem Haus und finden einen halbtoten Engel in Fesseln. Dieser zeigt ihnen Erinnerungen und sie erfahren, das Jace als Valentins Sohn Dämonenblut in sich trägt. Sie können dem Engel nicht mehr helfen, geben ihn ein Messer und er tötet sich selbst. Clary bringt das Buch zu Magnus, der es annimmt und damit verschwindet. Danach versuchen sie zusammen mit Alec Simon aus dem Kerker zu befreien. Der hat in seiner Gefangenschaft Samuel, einen Mitgefangenen kennengelernt. Sie befreien Simon und finden heraus, das Samuel im Wirklichkeit Hodge ist. Sie sind gerade dabei, ihn zu befragen, als Sebastian ihn tötet und dann flieht.
Magnus hat Clarys Mutter geholfen, wieder aufzuwachen. Nach einem Streit mit Clary erzählt sie ihr die ganze Wahrheit über Valentin und ihre Kinder: Jonathan wurde zu einem Experiment von Valentin, das Dämonenblut in sich hat. Clary dagegen hat durch ihre Mutter Engelsblut zu sich genommen und kann Runen erschaffen. Und noch etwas wichtiges erfährt sie: Jace ist nicht Valentins Sohn, sondern der Sohn von Amatis Bruder, Stephen und dessen Frau Celine. Valentin hat alles geschickt getarnt und Stephens Sohn als eigenen ausgegeben. Seinen Dämonensohn, Jonathan, den Clary als Sebastian kennt, hat er versteckt aufgezogen. Valentin hat dem Rat ein Ultimatum gestellt. Sollten sie nicht aufgeben, wird er Alicante angreifen und alle töten. Clary hat die rettende Idee, Schattenjäger und Schattenweltler mit einer Rune zusammenzubinden Und der Rat lässt sich darauf ein. Jace ist währenddessen auf der Suche nach dem falschen Sebastian. Er will ihn und Valentin töten. So findet auch er heraus, dass nicht er Dämonenblut in sich hat, sondern Sebastian/Jonathan. Jace dagegen hat Engelsblut in seinen Adern, so wie Clary.
Raphael, der Anführer des Vampirclans will für sein Mitwirken am Krieg Simon, um diesen zu töten, da er eine Gefahr für Vampire darstellt. Mit Clarys Hilfe kann Simon ihn austricksen: Sie zeichnet ihm das Kainsmal auf die Stirn. Fortan ist Simon gezeichnet und ihm kann nichts mehr angetan werden. Sollte ihm jemand etwas antun wollen, zieht sich dieses Wesen die siebenfache Rache zu. Unter diesen Umständen kann Raphael Simon nichts antun.
Clary landet währenddessen durch einen Dämon bei Valentin am Lyn-See und auch Jace zeigt sich. Er hat sich bis aufs Blut mit Sebastian bekämpft und den Sieg davon getragen. Valentin beschwört den Erzengel Raziel und tötet dafür Jace. Jedoch durchschaut dieser die finsteren Pläne von Valentin und tötet ihn. Clary wünscht sich von Raziel, dass er Jace wieder zum Leben erweckt. Dies tut er und Jace wird wieder lebendig.
Meinung und Bewetung: Das Buch hat mich wirklich umgehauen. Es ist spannend und toll und klärt endlich auf. Vor allem zum Ende hin wird es immer spannender und genau das hat mich mitgerissen. Es ist schwer, bei solcher Spannung das Buch aus der Hand zu legen. Meine Lieblingsszene ist übrigens die, in der Jace und Clary eine Nacht miteinander verbringen. Aber anders, als ihr es jetzt vielleicht denkt. :) Fünf von fünf Sternen.
Rezension verfasst vor 3 Monaten (26)
Auch bei Band 3 gibt es kein langes Vorgeplänkel oder langatmige Reviews auf die vorhergegangenen Ereignisse, sondern die Geschichte geht gleich weiter, ohne sich gross um das Vergangene zu kümmern. Es ist also nicht empfehlenswert, mitten in der Reihe einzusteigen. Einerseits würde man zwei supertolle Bücher verpassen und andererseits eben Mühe mit dem Einstieg haben.
So beginnt “City of Glass” also da, wo der zweite Band aufgehört hatte: Alle begeben sich auf den Weg nach Alicante. Was heisst alle? Jace will Clary unbedingt schützen und so möchte er sie in New York zurücklassen. Dafür möchte er die Hilfe von Simon in Anspruch nehmen. Doch ein Zwischenfall zwingt sie, möglichst schnell durch das Portal zu gehen und um Simon zu retten, müssen sie ihn mitnehmen, obwohl Alicante für Schattenwesen ein verbotener Ort ist. Kurz darauf merkt Clary, dass die anderen alle schon weg sind und so sturköpfig wie sie ist, sucht sie einen eigenen Weg nach Idris, denn sie möchte ja unbedingt ihre Mutter retten. Doch bei ihrem Portalversuch geht einiges schief und zum Glück ist da noch Luke, der ihr aus der Patsche helfen kann.
Idris, das mythische Land der Schattenjäger und Alicante, die Hauptstadt, sind ein märchenhafter Schauplatz für die spannenden Ereignisse, die nun bevorstehen. In Alicante gibt es keinen technischen Fortschritt wie in der realen Welt, denn die moderne Technik funktioniert dort nicht und die Leute kleiden sich etwas altertümlich. Nur zu gern, würde ich einmal durch die Strassen der Stadt schlendern.
Vor allem die Person von Jace hat mich sehr fasziniert. So der typisch harte Kerl mit weichem Kern. Auf der einen Seite ist er extrem selbstbewusst und cool, auf Leute, die ihn nicht wirklich kennen, wirkt er sogar arrogant, auf der anderen Seite ist er sehr fürsorglich, sensibel und verzweifelt. So gibt er sich immer mehr seinem Selbsthass hin und man bekommt als Leser richtiggehend mit, wie seine Geühle für Clary ihn innerlich auffressen und wie sehr er darunter leidet. Cassandra Clare hat es gut geschafft, dass sich jede Leserin, mindestens ein bisschen in Jace verliebt. . . . Die Situation zwischen Jace und Clary sind sehr emotional und intensiv beschrieben und man muss mit den beiden einfach mitleiden.
"Clary schaute hinauf in den Nachthimmel, zu den Sternen, die wie Spiegel in der Dunkelheit funkelten, und dann in zwei Augen, die auf sie hinabblickten und deren Licht stärker leuchtete als jeder Stern – Jace."
Clary ist in diesem Band die eigentlich Heldin. Sie ist sehr sympathisch, taff, auch ein bisschen stur und verliert so nie ihr eigentliches Ziel aus den Augen. Dafür ist sie auch bereit, eigene Opfer zu bringen und sie hatte nicht nur in einer Situation mein vollstes Mitleid und Mitgefühl.
Alle bisherigen Charakteren sind natürlich wieder mit von der Partie, aber es erscheinen auch neue Personen wie Sebastian, Amatis und Aline auf der Bildfläche. Zudem werden alte Charakter, auf die bisher noch nicht so gross eingegangen wurde, vertieft. Schön fand ich, dass die Beziehung zwischen Alec und Magnus Bane etwas mehr Platz erhält und Alec lernt, seine Gefühle auch zu zeigen. Ich finde sowieso, dass Magnus Bane mit seinem Witz und seiner Art sehr viel Farbe in die Geschichte bringt. Er ist einer der Charakteren, den wir in diesem Band vermehrt antreffen, der aber zum Teil auch ein Fragezeichen darstellt. Kann Clary ihm vertrauen oder ist er doch so egoistisch wie andere von ihm behaupten?
Auch Simon entwickelt sich immer weiter, was mich sehr erfreut hat. Aus dem anfangs etwas blassen, netten Jugnen von nebenan, ist ein richtiger Vampir mit starkem Willen geworden. Und obwohl sich Clary und Simon beide weiterentwickelt haben, spürt man doch immer die tiefe Freundschaft, die die beiden wohl für immer verbindet.
Cassandra Clare ist wahrlich ein Meisterwerk gelungen. Vom zweiten Band her sind ja einige Fragen ungeklärt geblieben, zudem denkt und wünscht sich der Leser ja so einiges. Die Autorin vermag es gekonnt, die verschiedenen Handlungsstränge auszuarbeiten und nach und nach zu einer logischen Geschichte zusammenzufügen, eine extrem Spannung auzubauen, mit unseren Gefühlen zu spielen und uns auch ab und zu zu überraschen. Die Ereignisse überschlagen sich, es passiert unglaublich viel, so dass die Spannung von der ersten bis zur letzten Seite erhalten bleibt. Vor allem das Ende ist nicht nur im Buch ein gewaltiges Feuerwerk. Cassandra Clare braucht dazu aber nicht nur Action, sondern sie kann einen auch still und leise fesseln.
Auch sprachlich konnte mich Cassandra Clare total überzeugen. Sie schreibt detaillreich, witzig und sehr flüssig. So macht ihr Stil das Lesen zu einem wahren Genuss. Dadurch dass sie in der 3. Person erzählt und so verschiedene Protagonisten verfolgen kann, lernt man diese viel besser kennen und kann tiefer in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen. Man merkt, wie viel Mühe sie sich mit der Entwicklung der Handlung und den einzelnen Personen gegeben hat.
Die Chroniken der Unterwelt waren eigentlich als Trilogie geplant gewesen. Der erste Teil als gekonnter Einstieg in die Geschichte, mit einem Ende, mit dem ich einfach nicht leben konnte. Lange hat er mich beschäftigt, doch auch der zweite Band konnte mich in dieser Weise nicht zufriedenstellen. Er war düsterer und bedrohlicher und liess sehr viele Fragen offen. City of Glass hat nun all meine Fragen beantwortet, meine Wünsche erfüllt und hat mich als Ganzes noch mehr begeistert als die beiden ersten Bände. Von daher gesehen, wäre es wirklich ein verdienter Abschluss, einer gigantischen, fantasischen Trilogie, doch letzten Herbst ging es weiter mit “City of Fallen Angels”. Cassandra Clare möchte aus der Trilogie nun sechs Bände machen. Wenn sie das Niveau so hoch halten kann, bin ich darüber natürlich riesig erfreut.
Fazit:
Mit “City of Glass” hat Cassandra Clare wahrlich ein gigantisch fantastisches, bombastisch spannendes Buch mit facettenreichen, spannenden Protagonisten geschaffen, das micht total gefesselt hat. Unbedingt lesen!
Rezension verfasst vor 3 Monaten (6)
"City of Glass" von Cassandra Clare ist nach "City of Bones" und "City of Ashes" der dritte Teil der "Chroniken der Unterwelt" und bildet trotz Nachfolger das Finale der Geschichte um Valentins Versuch die Schattenwelt radikal zu verändern.
Zum Inhalt: Clary und Jace reisen nach Idris, das Heimatland der Schattenjäger, wo Jace und seine Familie an den Beratungen des Rats zum Vorgehen gegen Valentin teilnehmen und Clary versucht den Hexenmeister aufzuspüren, der ihre Mutter aus dem Koma erwecken kann. Doch Valentin zieht seine Truppen zusammen und hat Spione in den Reihen des Rats. Die große Schlacht steht unmittelbar bevor und die einzige Chance zum Sieg scheint der verhasste Schulterschluss von Schattenwesen und Schattenjägern zu sein...
Der dritte Teil, der auch gleich mal gute 200 bis 250 Seiten stärker ist, als die Vorgänger, ist meine Meinung nach ein richtig rasantes Finale voller Gefahren, Gefühlen und Lösungen für alle großen verbleibenden Rätsel um Valentins Pläne und Jace' und Clarys Herkunft und Kräfte.
Wer die ersten beiden Bücher gelesen und gemocht hat, wird von diesem Finale sicher nicht enttäuscht sein. Es war genauso spannend und aufregend, wie ich es mir für diese wundervoll Reihe gewünscht habe. Ein bisschen anstrengend fand ich zwar nun entgültig Clarys zeitweilige Naivität und die Neigung irgendetwas nicht zu bemerken, aber da es der Handlung wenig von ihrer Spannung und ihren Wendungen nimmt, war es erneut verzeihlich.
Die Sprache ist wieder gut, wie ich es schon aus den Vorgängern gewohnt war, und auch die Charaktere haben die nötige Tiefe, um zusammen mit der Handlung die über 700 Seiten dieses Romans spannend und abwechslungsreich auszufüllen. Schön finde ich vor allem, dass nichts zu vorhersehbar ist und das Finale überrascht, aber auch zufriedenstellt, indem es alle offenen Fragen ausreichent beantwortet, sodass man sicher auch mit diesem Abschluss als Trilogie leben kann.
Fazit: Gelungenes Finale, mit allem was dazu gehört, von großen Gefühlen bis zum großen Kampf um Leben und Tod, das mich rundum gut gefallen hat und mich ohne offene Fragen und mit einem guten Bauchgefühl zurücklässt. Zwar werde ich sicher die neuen Teile auch noch lesen, aber diese Reihe funktioniert auch als Trilogie, worüber ich mich sehr gefreut habe.
Rezension verfasst vor 3 Monaten (30)
"Sie fragte sich, wie sie jemals hatte auf die Idee kommen können, jemandem zu vertrauen, der so viel Eyeliner trug."
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"City of Glass" ist nun bereits der dritte Band um Clary und Jace und hat mir ebenfalls sehr gut gefallen. Doch wie bereits in den beiden vorangegangenen Bänden hat Clary mich auch dieses Mal teilweise fast in den Wahnsinn getrieben. Dies lag daran, dass diese sich recht oft wie ein kleines, nörgelndes, naives, pubertierendes Mädchen verhielt, was mir teilweise wirklich zu viel wurde. Doch zum Glück konnten andere Charaktere, wie zum Beispiel Jace, Luke und Sebastian mich darüber hinwegtrösten. Außerdem hat mir sehr gut gefallen, dass dieser Band mit Abstand die meisten Wendungen, wenn teilweise auch etwas vorhersehbar, und Kämpfe enthielt. Besonders in den letzten zweihundert Seiten passierte alle zehn Seiten etwas neues und überraschendes, sodass mir bei der Lektüre dieses Buches niemals langweilig wurde.
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Fazit: "City of Glass" ist mir Abstand mein Lieblingsteil aus Cassandra Clares Reihe, auch wenn Clary mich wie bereits in den vorherigen Teilen sehr oft nervte. Von mir gibt es gute vier Sterne!










