Rezension verfasst vor 1 Jahr
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England 1811: Die französische Adlige Gebrielle de Montserrat schreibt im Exil ihre Lebensgeschichte nieder: Als junges Mädchen wird sie gezwungen, Baron de Pexre zu heiraten und kommt so an den Hof von Ludwig XVI. Als die Französischen Revolution beginnt, droht ihr der Tod. Nur Pierre, ihre erste große Liebe, könnte sie noch retten.
Dieses Buch beschreibt die Bedeutung der französischen Revolution für die gesamteuropäische Geschichte. Die Auswirkungen dieser Umbruchzeit und ihre einzelnen Schritte werden hier sehr deutlich dargestellt. Das Buch fordert vom Leser aber einige geschichtliche Kenntnisse.
Zusammengesetzt aus Tagebuchaufzeichnungen Eulogius' und seiner Frau, Berichten eines Freundes und Briefen wird ein Leben im 18. Jahrhundert nachgezeichnet und die Lebensumstände dargestellt. Hinzu kommen Eulogius' Confessiones, die er in der Haft schreibt, wo er zu seinem Entsetzen zusammen mit Aristokraten inhaftiert ist. Doch gerade sein Zellennachbar zeigt ihm, dass Aristokraten durchaus auch Freunde sein können, wenn man Ideologie und Realität beginnt voneinander zu trennen. In den Gesprächen mit seinen Mitgefangenen lernt er noch viele weitere Dinge über die französische Revolution und ihre Folgen und über die hinter dieser Revolution stehenden Philosophien und auch über die Philosophien, die erst durch sie entstanden.
Für Leser, die geschichtlich interessiert sind, ist dieses Buch auf jeden Fall empfehlenswert.
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