x Autorin: Cecelia Ahern
x Titel: Ich schreib dir morgen wieder
x Originaltitel: The Book of Tomorrow
x Genre: Roman
x Erscheinungsdatum: 21. Mai 2010
x 368 Seiten
x Krüger Verlag
x ISBN: 381050145X
x Erste Sätze: Kapitel 1 – Knospenfeld. Von einer Geschichte geht bei jedem Erzählen etwas verloren, sagt man. Wenn das stimmt, ist meine Geschichte noch vollständig, denn ich erzähle sie zum erste Mal. Bestimmt werden manche Leute skeptisch reagieren, und wenn ich nicht alles selbst erlebt hätte, würde es mir vermutlich genauso gehen. Viele jedoch werden kein Problem damit haben, meine Geschichte zu glauben, und zwar aus dem einfachen Grund, weil sich ihr Bewusstsein irgendwann geöffnet hat, weil sie im wahrsten Sinn des Wortes aufgeschlossen sind, so, als hätte ein Schlüssel etwas in ihnen eingesperrt – wobei der Schlüssel alles sein kann, was den Betreffenden dazu bringt, an etwas zu glauben.
Klappentext:
Heute fängt deine Zukunft an.
Tamara hat immer nur im Hier und Jetzt gelebt – und nie einen Gedanken an morgen verschwendet. Bis sie ein Tagebuch findet, in dem ihre Zukunft schon aufgezeichnet ist …
Eine verzaubernde Geschichte darüber, wie das Morgen die Gegenwart verändern kann. Der neue große Roman der jungen irischen Weltbestsellerautorin.
Rezension:
„Ich schreib dir morgen wieder“ handelt von Tamara, die nach dem Selbstmord ihres Vaters mit ihrer Mutter zu Verwandten aufs Land ziehen muss. Plötzlich ist alles anders und Tamara muss sich mehr oder minder alleine durchschlagen. Denn ihre Mutter spricht kaum noch und ihre Tante, Rosaleen, scheint irgendetwas vor ihr verbergen zu wollen. Einzig in der abgebrannten Schlossruine fühlt sie sich wohl – und in Marcus’ Nähe, der einen Bücherbus fährt. In diesem Bücherbus findet Tamara ein Tagebuch, das augenscheinlich leer ist. Doch als sie es ein weiteres Mal öffnet, befindet sich ein Eintrag in ihrer Handschrift darin, der vom nächsten Tag handelt. Kann sie die Zukunft verändern?
Der Schreibstil der Autorin ist auch in diesem Buch gewohnt flüssig und fesselnd. Die Geschichte ist aus Tamaras Sicht geschrieben, womit es dem Leser gelingt, sich gut in die unangenehme Lage der Jugendlichen zu versetzen und es gibt 26 Kapitel, die jeweils betitelt sind.
Von den Charakteren sind vor allem Tamara und Rosaleen gut ausgearbeitet. Tamara geht sehr selbstkritisch mit sich selbst um und sie gibt schon am Anfang des Buches zu, wie verwöhnt, eingebildet und egoistisch sie war, als ihr Vater noch lebte und sie noch ein Glamour-Leben führte. Im Laufe der Geschichte erwacht immer mehr ihr Kampfgeist, mit dem sie das Rätsel lösen und ihre Mutter aus der vermeintlichen Schockstarre holen will. Rosaleen hingegen ist quirlig, immer überaus bemüht und korrekt und wirkt ziemlich aufgesetzt auf den Leser. Am liebsten wäre es ihr, wenn Tamara das Haus nicht verlassen würde, fast so als wäre es ihr peinlich, wenn die anderen Bewohner im Dorf erfahren würden, dass die zwei Verwandten nun bei ihr wohnen. Tamaras Mutter und Onkel Arthur haben im Gegensatz dazu eher kleine Rollen und sind beide ziemlich still.
Mir hat das Buch richtig gut gefallen, da ich mich schon von Anfang an fragte, was Tante Rosaleen wohl zu verbergen hat und es bleibt bis zum Schluss spannend, bis sich dann alles auflöst und zwar so, wie man es absolut nicht erwartet hätte.
Fazit:
Zauberhaft und spannend