Leser-Rezension zu „Thanks for the Memories” von Cecelia Ahern
am 15.04.2009
Wirklich ein wunderschönes modernes Märchen. Ich liebe es, wenn zwei Handlungsstränge erzählt werden, die sich langsam einander annähern. In diesem Fall die Geschichten der beiden Hauptcharaktere Joyce und Justin.
Sie: am Ende ihrer Ehe und gerade eine Fehlgeburt durch einen Treppensturz.
Er: geschiedener und vielbeschäftigter Dozent für Kunst und Architektur.
Joyce erlitt beim Verlust des Ungeborenen eine Menge Blut und benötigte eine Transfusion. Und plötzlich kann sie sich an Dinge erinnern, die sie nie erlebt hat und kann Sprachen sprechen, die sie niemals erlernte. Durch Zufall begegnet sie immer wieder diesem einen Mann und kann sich nicht erklären, warum sie sich so sehr zu ihm hingezogen fühlt. Und auch Justin, der wagemutig seine Angst vor Nadel überwunden hat und Blut spendete, hat dieses bestimmte, familiär vertraute Gefühl, wenn er dieser Fremden begegnet.
Immer wieder laufen sich die beiden über den Weg, bis sie schließlich zueinander finden und alle Niederlagen ihres Lebens hinter sich lassen.

