Leser-Rezension zu „Thanks for the Memories” von Cecelia Ahern
am 6.04.2010
Das Buch hat mir meine Kollegin empfohlen. Nachdem ich das erste Mal nicht so weit kam, nahm ich's mir jetzt noch einmal vor - als Zuglektüre auf der Fahrt nach München. Ich sollte noch dazusagen, dass ich's in der Originalfassung gelesen habe. Nun, es gefiel mir nun recht gut und ich hatte viel Spaß beim Lesen.
Es ist die Geschichte einer jungen Frau, die durch eine Bluttransfusion gerettet werden kann und die aus den Trümmern ihrer Ehe und Träumen heraus ein neues Leben und eine neue Liebe findet (zugegeben eine etwas marginale Zusammenfassung) - aber gespickt mit dem märchenhaften Element und der interessanten Frage: kann bei einer Bluttransfusion mehr übertragen werden als Blut? Wie Gedanken, Erinnerungen und Wissen?
Lebensretten und gerettet werden - auf verschiedenen Weisen und in beider Richtungen. Dabei zählen die Blickwinkel der beiden Protagonisten, Joyce und Justin, die geschickt miteinander verbunden werden oder ineinander übergehen.
Die Geschichte ist mit viel Liebe zum Detail geschildert. Joyces enge Verbindung zu ihrem manchmal etwas schrulligen Vater hat mir sehr gut gefallen und die Situationskomik ist manchmal echt zum brüllen.

