Leser-Rezensionen zu „Vampirgeflüster” von Charlaine Harris
Rezension verfasst vor 2 Wochen (2)
Im 9. Band der Reihe um Sookie Stackhouse muss sie sich weiterhin mit Elfen, Killern und ihren Beziehungen zu Bill, Eric und dem Tiger Quinn herumschlagen. Ihr Urgroßvater nimmt Kontakt zu ihr auf, was für sie letztlich zur Gefahr wird. Für alle Fans von Eric: Es wird heiß :-)
Rezension verfasst vor 1 Monat (4)
Inhalt:
Sookie Stackhouse lebt in dem kleinen Ort Bon Temps in Louisiana und arbeitet dort als Kellnerin in Melottes Bar. Sie hat eine besondere Gabe: Sie kann die Gedanken ihrer Mitmenschen lesen. Diese Gabe wird aber auch oft zum Problem. Ihren Dates bereitet dies oft ein schnelles Ende. Bei der Arbeit zum Beispiel versucht sie sie abzustellen damit die Gedanken der anderen nicht auf sie einstürmen. Doch die Gedanken von anderen Wesen, wie zum Beispiel Vampiren, bleiben ihr verborgen. Zum Glück haben sich die Vampire schon geoutet um normal am öffentlichen Leben teilzunehmen.
Nun wollen sich auch die Wertiere der Öffentlichkeit zeigen. Wertiere sind Menschen die sich in Tiere verwandeln können. Dies passiert an einem Abend an dem Sookie Schicht in Melottes Bar hat. Die Gäste scheinen die Neuigkeiten gut aufzunehmen. Doch leider ist der Abend nicht überall so glimpflich abgelaufen. Sookies Chef, Sam, bekommt ein Anruf von seiner Familie. Seine Mutter, die auch ein Wertier ist, hat sich vor ihrem Mann verwandelt und dieser hat sie aus Angst angeschossen. Nach diese Nachricht packt er sofort seine Sachen um zu seiner Mutter zu fahren und überträgt die Verantwortung für das Merlootes in dieser Zeit an Sookie. Sookie ist sofort klar das das eine Menge Arbeit bedeutet.
Es dauert nicht lange bis sich ihr das erste Hinderniss in den Weg stellt denn es wird eine Leiche hinter dem Merlottes gefunden. Jemand hat eine Werphanterin grausam an ein Kreuz genagelt. Diese muss gerade dabei gewesen sein sich zu verwandeln. Außerdem ist der Schock groß denn das ist die Ex von Sookies Bruder und zu allem Überfluss war sie auch noch schwanger. Wie kann jemand so grausam sein? Und wer könnte ein Grund dafür gehabt haben so etwas zu tun?
Eric, ein Vampir, bittet Sookie bei ihrem nächsten Treffen ein Päckchen zu ergreifen. Da sie Eric traut schaut sie vorher natürlich nicht nach um was es sich handelt. Nachdem sie ihm das Päckchen ünergeben hat gilt sie als mit Eric verbunden.
Damit nicht genug. Sokkies Großvater, der ein Elf ist, ist in eine großen Elfenkrieg geraten. Sookie schwebt in großer Gefahr da es einige Elfen auf sie selbst abgesehen haben. Ob sich alles wieder zum Guten wenden wird?
Cover:
Das Cover finde ich passend. Ich habe zwar schon schönere gesehen aber ich kann auch nicht behaupten das es schlecht aussieht. Die roten Lippen gefallen mir eigentlich ganz gut.
Meinung:
Vampirgeflüster ist der neunte Teil der Sookie Stakhouse Reihe. Leider ist mir das nicht gleich aufgefallen. Ich habe mir den Klappentext durchgelesen und dachte mir das ich das Buch haben muss. Erst später habe ich mich schlau gemacht und mitbekommen das es schon der neunte Band ist. Aber ich dachte bevor ich mir die acht Vorgänger anschaffe werde ich erstmal dieses Buch durchlesen. Denn was will ich mit neun Büchern aus dieser Reihe wenn mir vielleicht schon der erste Band nicht gefällt.
Ich wurde aber nicht enttäuscht. Das Buch war hat mir wirklich gefallen. Auch wenn man die anderen Bände noch nicht gelesen hat kommt man gut in die Geschichte rein. Bei den meisten Personen wird erklärt wie Sookie zu ihnen steht und auch einiges was sie schon mit ihnen erlebt hat. Nur die ersten paar Seiten waren etwas anstrengend. Aber als ich mich an die vielen neuen Personen gewöhnt hatte wurde es richtig gut. In der Geschichte kommen viele verschiedene Wesen vor wie Vampire, Wertiere, Hexen und Elfen. Außerdem hat das Buch viel Humor zu bieten und natürlich wollte ich auch wissen was die ganze Geschichte mit dem Vampir Eric auf sich hat.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen und ich werde mir wahrscheinlich nach und nach die andern Bände zulegen. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne.
Rezension verfasst vor 2 Monaten (5)
Harris, Charlaine – Sookie Stackhouse 9 Vampirgepflüster
Meine Bewertung:
Handlung 2 -
Ein mysteriöser Mord vorm Merlottes, ein immer näher kommender Elfenkrieg und die Sonnenbrüder treten erneut in Aktion. Und Sookie ist überall mitten drin. In alles ist sie verstrickt und überall will sie mitreden. Kann Sookie diesmal heil da rauskommen? Und was ist mit Bill, Eric und Quinn? Wird sie sich für einen nun doch mal entschieden können? All das erwartet die Leser von Sookie Stackhouse 9.
Charaktere 2 -
Die Charaktere sind wie immer gut beschrieben. Allerdings find ich wird Sookie immer unerträglicher und Amelia ist auch nie meins gewesen. Eric mag ich, aber manche Einstellung ist nicht meins. Bill kommt wieder häufiger vor was ich sehr gut find.
Idee/ Umsetzung 2 -
Die Idee war ist nur noch mäßig. Die Umsetzung find ich zum größten Teil nur noch langweilig.
Schreibstil 2
Der Schreibstil ist oft nervig und wie ich auch schon in den vorherigen Teilen anmerkte gefällt es mir nicht, dass sie schreibt als müsse jeder unbedingt ihrer Meinung sein.
Covergestaltung 5
Das Cover von Weltbild ist nicht gerade schön.
Länge der Kapitel 2
Die Kapitel sind oft einfach zu lang und das stört dann auch schon mal. Oft auch dann noch ohne Absätze.
Preis 1 +
Das Buch war wieder sehr günstig, weil ich es im Dreierpack bei Weltbild gekauft hab.
Ende 2 +
Das Ende war hinther doch ziemlich gut. Einiges fand ich sehr schade, aber so war es natürlich glaubwürdiger. Und fies war dieser Schiffhanger am Ende. Was meinte Sookies Urgroßvater mit seiner Aussage? Und wie geht es jetzt weiter? Wo ich doch eigentlich nur noch hoffe, dass auch irgendwann auch mal Schluss ist.
Fazit: 2 -
Insgesamt geb ich dem Teil eine 2 – da ich vieles einfach nur noch nervig fand, vieles überflüssig und mich die vielen Wiederholungen gestört haben. Und auch Harris Schreibstil ist immer noch nicht meins. Sookie fand ich oft unerträglich und der Ausgang des Buches ist schade, aber dann doch noch ganz nett gewesen. Und dann dieser gemeine Schiffhanger. Was mich wirklich nervt ist wie viel Sookie noch nie gesehen, getan usw. hat und dass sie ständig „Herje“ sagt. Immer das selbe zu hören ist irgendwann einfach nicht mehr spannend. Außerdem kündigt Frau Harris oft viel zu früh an was geschehen wird und dann fehlt zum größten Teil auch einfach der Spannungsfaktor. Oder ihre Lösungen sind nicht gerade einfallsreich oder gefallen mir nicht besonders.
Rezension verfasst vor 3 Monaten (2)
Titel: Vampirgeflüster
Originaltitel: Dead And Gone
Autorin: Charlaine Harris
Reihe: True Blood, Band 9
Verlag: dtv | Format: Taschenbuch
Seiten: 348 | ISBN: 9783423212229
Erschienen: 2010
Preis: 8,95 € [D]
Cover: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Spannung: ♥♥♥♥ (4/5)
Charaktere: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Lesespaß: ♥♥♥♥♥ (5/5)
Inhalt:
Für Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, ist das Leben mit Vampiren und Werwölfen nichts Besonderes. Im Gegenteil: Sie hat mehr mit übernatürlichen Wesen zu tun, als ihr lieb ist, seit die Vampire vor einigen Jahren ihre Existenz öffentlich gemacht haben. Für die meisten Menschen sind sie jedoch rätselhafte und unheimliche Wesen geblieben. Jetzt wollen es die Werwölfe den Vampiren nachtun und sich ebenfalls outen. Das scheint zunächst gut zu gehen. Doch dann wird ein junger Werwolf in der Nähe der Bar, in der Sookie arbeitet, gefunden - grausam ermordet. Sookie ahnt nicht, dass dem kleinen Ort Bon Temps noch weitaus größere Gefahren drohen: Eine Gruppe von uralten Wesen, die vollkommen im Verborgenen existiert haben, rüstet sich zum Kampf ...
Die ersten Sätze:
"Hellhäutige Vampire sollten nie Weiß tragen", begann der Fernsehmoderator. "Wir haben Devon Dawn, die erst seit zehn Jahren Vampirin ist, heimlich dabei gefilmt, wie sie sich zum Ausgehen zurechtmacht. Und jetzt sehen Sie sich dieses Outfit an! Es steht ihr überhaupt nicht!"
Meine Meinung:
In "Vampirgeflüster", dem neunten Band der Bücher rund um die gedankenlesende Kellnerin Sookie Stackhouse, haben auch endlich die Wergeschöpfe, Werwölfe und Gestaltwandler ihr "Coming-Out" in der Öffentlichkeit. Die Menschheit musste gerade erst die Öffentlichkeitserklärung der Vampire hinnehmen, was für viel Unruhe gesorgt hat und die Menschheit in zwei Teile spaltete. Entweder war man für sie, oder gegen sie. Einen Mittelweg gab es nicht.
Da dieses Outing ganz passabel bei den Menschen ankam, sahen nun auch die anderen Gestalten der Nacht ihre Chance von der Geheimniskrämerei zurückzutreten und sich in ihrer jeweiligen Tiergestalt zu präsentieren.
Auch Sam und Tray Dawson, ein guter Werwolf-Kumpel von Sookie, der zu ihrem Schutz abgesetzt wurde, verwandeln sich in der Bar während des Coming-Out im Fernsehen, was auch im Merlotte's übertragen wird. Arlene, eine jahrelange Angestellte Sam's, die sich erst vor kurzem der Bruderschaft der Sonne angeschlossen hat, flippt völlig auf, beschimpft den Collie (zu dem Sam wurde) und schmeißt ihm ein "Ich kündige!" hin. Alle anderen nehmen es relativ gelassen aus, dass ihr Barbesitzer nicht nur reden, sondern auch bellen kann. Nur in Sam's eigener Familie ereignet sich eine Tragödie. Nachdem Sam's Mutter sich vor den Augen seines Stiefvaters verwandelt hat, schießt er auf sie...
Aber nicht nur die Wergestalten und Gestaltwandler outen sich, sondern auch Sookie bekommt einen bedeutungsvollen Verwandten. Ihr Urgroßvater Niall, ein Elfenprinz taucht in ihrem Leben auf und mit ihm die Anhänger seines größten Widersachers, die Sookie auslöschen wollen.
Und als hätte sie nicht noch genug Feinde, muss sie sich mit Victor Madden herumplagen, der Eric (dem Sheriff des fünften Bezirks und Sookies Ex-Jetzt-Wieder-Freund) fest in der Hand zu haben scheint, auch wenn er von der Position eigentlich niedriger steht als Eric. Victor ist der Repräsentant des neuen Königs, der erst vor kurzem Louisiana unter Androhung von Tod und Gewalt übernommen hat.
Während all diese schrägen Gestalten um Sookie herumgeistern, nähert sie sich Eric mehr als deutlich an. Die Blutsbindung zwischen den Beiden wird immer stärker und sie weiß nicht welche Gefühle wirklich ihre echten sind und welche durch die Blutsverbindung entstehen, doch Gefühle spielen beim Sex ja nicht immer eine Rolle, stimmts? Und wie kann man wiederstehen, wenn man ein Bild von einem tausend Jahre alten Wikinger-Vampir in sexy Pose und völlig nackt als Mr. Januar bekommt? Gar nicht...
Die Geschichte hat mich wieder einmal richtig gefesslt, was ganz besonders wohl auch an der Beziehung von Sookie und Eric liegt. Die Beiden sind wirklich klasse, ich bin ein absoluter Sooric-Fan und das - muss ich zugeben - beeinflusst mich schon. ^^
Eine Sache macht mich daran nur ziemlich skeptisch. Bill taucht erst am Ende wirklich wieder auf und er scheint es gott sei dank einfach so hinzunehmen. Er hat kein Recht mehr auf Sookie, aber ich denke mir, dass er sich doch hätte mehr ins Zeug legen können, wenn er wirklich so sehr an ihr hängen würde. Das fand ich einfach unglaubwürdig.
Spannungsmäßig kann man sich wieder einmal nicht beklagen. Diesmal war es jedoch durchgehend spannend. Von Anfang an ging es kampflustig und blutig los. Es gab keine wirkliche Pause und es wurden jede Menge Geheimnisse aufgedeckt.
Die neuen Charaktere der Elfen sind völlig unterschiedlich. Man meint Elfen seien liebreizende Geschöpfe, aber sie können auch mehr als tödlich und von Rache geleitet sein. Brutal, sadistisch und obszön wären weitere Wörter, mit denen man manche Charaktere treffend beschreiben könnte.
Am Ende liegen auf Sookies Lebensweg dann wieder jede Menge Leichen und sie ist um viele Erfahrungen reicher, auf die sie gerne hätte verzichten wollen. Leider liegen auf diesem Weg nicht nur Leichen der Feinde... Auch zwei Schwangere wurden nicht verschont.
Der letzte Satz lässt dann wieder jede Menge offen und das gefällt mir immer so an Bücherreihen. Aber natürlich nur, wenn ich die Fortsetzung sofort zur Hand nehmen kann - was ich glücklicherweise in diesem Fall kann. :-)
Letzter Satz:
Und dann war mein Urgroßvater entschwunden, noch ehe ich ihn fragen konnte, welchen Vampir er gemeint hatte.
Fazit:
"Vampirgeflüster" ist inhaltlich kein passender Titel, aber zieht Vampirfans natürlich ziemlich an. Auch dieses Buch der Reihe hat mich nicht kalt gelassen und ich musste mehrfach lachen und konnte nicht anders als mich über die Eric/Sookie Momente zu freuen.
Lesegenuss pur - was soll ich da noch sagen? Wem das erste Buch nicht gefallen hat, wird kaum weiterlesen, aber das ist es wirklich wert, glaubt mir.
Bisher erschienen:
"Vorübergehend tot"
"Untot in Dallas"
"Club Dead"
"Der Vampir, der mich liebte"
"Vampire bevorzugt"
"Ball der Vampire"
"Vampire schlafen fest"
"Ein Vampir für alle Fälle"
Fortsetzung:
"Vor Vampiren wird gewarnt"
Bald erhältlich
"Vampire und andere Kleinigkeiten" (erscheint 02/2012)
"Immer Ärger mit Vampiren" (erscheint 06/2012)
Rezension verfasst vor 7 Monaten (5)
Kurzbeschreibung
Schwierige Zeiten für Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin: Nach den Vampiren outen sich jetzt auch die Werwölfe.
Eine junge Gestaltenwandlerin wird grausam ermordet – ganz in der Nähe von Merlotte´s Bar, wo Sookie arbeitet. Und eine Gruppe uralter Wesen, von deren Existenz niemand etwas ahnte, rüstet sich zum Kampf…
Inhalt:
Durch die Entwicklung von synthetischem Blut haben sich vor einigen Jahren Vampire der Öffentlichkeit preisgegeben und nun ist es an der Zeit das auch die Wergeschöpfe diesen großen Schritt wagen.
Auch Sookie Stackhouse die Kellnerin mit den übernatürlichen Fähigkeiten ist von diesem Ereignis betroffen. Zwar ist ihr schon seit geraumer Zeit bekannt das es nicht nur Vampire auf dieser Welt gibt sondern auch andere übernatürliche Wesen
Doch nun ist der Tag an dem Freunde von ihr dieses Geheimnis der nicht mehr länger hüten wollen. Auch ihr Chef und Freund Sam Mertlott outet sich. Doch wie sollte es anders sein, nicht alle kommen mit diesen neuen Erkenntnissen klar.
Und kurz nach dieser Offenbarung wird eine tote Gestaltenwandlerin hinter dem Merlott´s gefunden, die auf brutale Weise ermordet wurde. Eine Tat die auch Sookie sehr bedrückt.
Selbst für Sookie wird es eng, der neue König von Louisiana hat großes Interesse an der Gedankenleserin. Daraufhin wird sie durch ein Ritual an Eric gebunden, was ihr nicht gerade gefällt aber ihr doch ihr Leben erleichtert.
Auch ihr Großvater Niall hat Probleme, auch wenn er ein mächtiger Elf ist so gibt es auch Spannungen innerhalb dieser Gemeinde und selbst Sookie wird in diese Streitereien reingezogen.
Sookie sucht zwar Hilfe bei den Vampiren von Las Vegas doch leider kommt diese zu spät, Sookie wurde bereits von zwei Elfen entführt und aufs übelste gequält.
Wie soll das nur enden, kann Sookie und ihre Freunde all das heil überstehen?
Meine Meinung:
Irgendwie scheint kein Band der Sookie Stackhouse Reihe sich sehr zu ähneln, was definitiv ein Pluspunkt ist. Auch gefällt mir die Abwechslung, zwischen den verschiedenen Büchern, mal erotisch, gefährlich, mysteriös, oder intrigant.
Dieser Band scheint wieder eine gute Mischung von allem zu haben. Doch sei gleich gesagt für Neulinge ist dieses Buch nicht zu empfehlen, da man nun merkt, im Vergleich zu dem ersten Band, wie komplex die Geschichte geworden ist.
Ich finde auch die Entwicklung der Charaktere merkt man in diesem Buch, wenn Sookie noch zu Anfang der Reihe manchmal ein wenig unsicher wirkte, so ist sie sich nun der Welt in der sie Lebt voll und ganz bewusst und versucht sich damit zu arrangieren.
Alles in allem hat Charlaine Harris wieder ein unterhaltsames Buch auf den Markt gebracht, dass Lust auf mehr macht.
Rezension verfasst vor 7 Monaten (5)
Der 9. Band der Sookie Stackhaous-Reihe ist Vampirgeflüster“ (Originaltitel: „Dead and Gone“) von Charlaine Harris.
Die Wergeschöpfe und Gestaltwandler wollen sich nun outen, nachdem die Vampire dies nun bereits vor einigen Jahren getan haben. Sam offenbart sich am Abend der allgemeinen Offenbarung der Wergeschöpfe seinen Freunden und Kunden im Merlotte’s. In Bontemps scheint dies zunächst gut aufgenommen zu werden. Wobei die bereits bekannten Vampirgegner hier die bereits erwartete Ausnahme bilden. Weniger gut hat es dagegen Sams Mutter getroffen. Diese wird von ihrem Mann, Sams Stiefvater, angeschossen und schwer verletzt. Sam eilt daraufhin an Ihre Seite und übergibt Sookie für die Zeit seiner Abwesenheit die Verantwortung für das Merlotte’s.
Genau in dieser Zeit findet der Mord an Jasons schwangerer Exfrau Crystal statt, welche gekreuzigt im Hinterhof des Merlotte’s aufgefunden wird. Die Ermittlungen hierzu ziehen sich durch das gesamte Buch. Hier hineingezogen wird auf das FBI, welches eines Tages bei Sookie vor der Türe steht. Dieses wurde wegen der Geschehnisse nach dem Bombenanschlag bei der Vampirkonferenz auf den Plan gerufen und versucht Sookies Rolle beim Auffinden der Verletzten herauszubekommen.
Eric macht seinen Anspruch auf Sookie geltend. Die beiden werden ein Paar, auch wenn Sookie sich zunächst nicht klar ist, ob sie von Eric nur aufgrund der Blutsbindung angezogen wird oder ob sie tatsächlich in ihn verliebt ist. Eine leidenschaftliche Liebesnacht zwischen den beiden ist natürlich unabwendbar. Eric treibt die Beziehung der beiden auf die Spitze und nimmt Sookie, ohne deren Einverständnis einzuholen, nach Vampirsitte zur Frau, um sie vor dem neuen Vampirherrscher Louisianas und dessen Stellvertreter zu schützen. Sookie ist über diese Entscheidung über ihren Kopf hinweg natürlich nicht begeistert.
Die Ereignisse finden ihren Höhepunkt im neu ausbrechenden Konflikt zwischen den beiden Elfenparteien, der in einem blutigen Krieg mit vielen Toten endet. Viele liebgewonnene Charaktere sterben hierbei. Das Ganze gipfelt in der totalen Abschottung der Elfenwelt.
Fazit:
Ein spannender Band, welcher scheinbar die Geschehnisse um die Elfen zum Abschluss bringt. Was wird nun mit den Wergeschöpfen und Gestaltwandlern, nachdem sich diese auch offenbart haben? Welche Auswirkungen hat die Beziehung zwischen Eric und Sookie? Was sagt Bill dazu?
Warten wir also auf weitere Geschichten aus Bontemps…
Rezension verfasst vor 11 Monaten (8)
Und weiter geht mit Teil 9 der Reihe um Sookie Stackhouse der gedankenlesenden Kellnerin aus Bon Temps in Louisiana
*
Es ist soweit, auch die Werwölfe und Gestaltwandler treten an die Öffentlichkeit und sagen, dass es sie gibt. In Bon Temps wird das ganz locker aufgenommen, aber längst nicht überall. So wird Sams Mutter von seinem Stiefvater angeschossen und Sam fährt zu seiner Familie. Sookie schmeißt währenddessen das Merlotte’s. Amelia wohnt immer noch bei Sookie, auch Octavia ist noch da. Eric bringt Sookie dazu ihm etwas zu bringen und dadurch ist sie nach Vampirart seine Frau und Quinns Ersuchen bei Eric Sookie zu sehen ist damit auch vom Tisch. Sookie gefällt das gar nicht, aber sie bleibt erstaunlich ruhig. Eric erklärt ihr später die Gründe und die beiden kommen sich tatsächlich wieder näher. Das FBI ist nun auch noch hinter Sookie her, nicht als Verbrecherin, sondern sie wollen herausfinden was Sookie ist und das nutzen. Dann wird Crystal, Sookies Schwägerin und Werpanterin ermordet hinter dem Merlotte’s aufgefunden. Sie wurde gekreuzigt. Das entsetzliche daran, sie war schwanger. Halb verwandelt hängt sie am Kreuz. Dem nicht genug, denn Sookie wird von einem Elf überrascht wird, der sie töten will, aber Sookie ist schneller und rammt ihm den Handspaten ihrer Großmutter in den Bauch. Da dieser aus Eisen ist, stirbt der Elf sofort. Die Gefahr ist damit noch nicht gebannt, denn der Elfenkrieg hat gerade erst begonnen…
*
Fazit: Endlich! Sookie und Eric sind wieder zusammen, auch wenn Sookie sich ihrer Gefühle anfangs noch nicht zu hundert Prozent sicher ist. Eric erzählt auch endlich mal etwas aus seinem früheren Leben als Wikinger und wie er zum Vampir wurde. Und Elfen sind bei weitem nicht immer so charmant, hübsch, lieb und nett wie Claudine. Ein Elfenkrieg kann richtig hässlich werden. Alles in allem hat Charlaine Harris wieder bewiesen, dass sie ein wirklich gutes Buch schreiben kann. Ihre Fantasie scheint unerschöpflich zu sein.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (19)
Ich muss zugeben, ich habe die Sookie Stackhouse-Romane sehr spät für mich entdeckt - wenn man mal betrachtet, dass es sie schon eine ganze Weile gibt. Vor einer Stunde habe ich gerade Band 9 beendet und hätte am liebsten den nächsten schon in der Hand. Zu dumm, dass ich bis zu dessen Erscheinen noch ein bisschen warten muss!
Auf den Inhalt des Buches an sich mag ich gar nicht so genau eingehen. Da ich die Bände alle an einem Stück gelesen habe betrachte ich das ganze zu sehr als gesamtes und wüsste nicht wo ich anfangen und aufhören sollte, ohne dabei etwas aus dem Zusammenhang zu reißen. Den obwohl jedes Buch eine eigene Geschichte beinhaltet ist es doch immer fortlaufend, die Charaktere und ihre Beziehungen zueinander entwickeln sich und auch unter den "Lieblingen" ist nicht immer Friede, Freude, Eierkuchen. Was sie umso authentischer und liebens- (oder auch mal verachtungs-)werter macht.
Die Geschichten um die gedankenlesende Kellnerin und ihre Freunde, Bekannten und Feinde aus einer Welt, in der Vampire und dann auch Werwölfe und andere Gestaltwandler an die Oberfläche getreten sind, sind spannend und lustig zugleich. Sie sind fantasievoll, überraschend und schnell und wurden mir deshalb mit keinem Band langweilig.
Auch wenn ich mich anfangs nur auf Empfehlung hin an der Reihe versucht habe (mit dem Hintergedanken "Nicht schon wieder Vampire!") - Ich habe es keine Sekunde bereut und kann sie ohne schlechtes Gewissen weiterempfehlen!
Besonders der Stil der Autorin hat mir gefallen - man konnte sich vorkommen, als säße man mit Sookie in einem Raum und sie erzählte einem, was "damals" vorgefallen ist.
Nur was die Titel betrifft... die ersten drei aus dem Feder&Schwert-Verlag haben mir deutlich besser gefallen als die bei DTV, auch finde ich dass die Covergestaltung bei DTV den Büchern einfach nicht gerecht wird.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (7)
Ich bin ein großer Fan der Serie True Blood und wollte es nun auch einmal mit einem der Bücher probieren. Fazit: Eher enttäuschend. Zumindest dieses Abenteuer von Sookie Stackhouse ist lieblos erzählt, der Ton geschwätzig und auch die Ereignisse sind unmotiviert aneinandergereiht. Selbst die Auflösung des Mordes an einem Wergeschöpf, um den es ja im Zentrum geht, fand ich leider beliebig und entsprach nicht meinen - zugegebenermaßen hohen - Erwartungen. Mehr Originalität, mehr Dynamik und mehr Freude an der eigenen Geschichte wären schön gewesen von Frau Harris.
Natürlich schätze ich das Konzept der Romane trotzdem, weshalb meine Bewertung nicht ganz katastrophal ausfällt. Aber ich bin froh, dass ich durch dieses Buch durch bin und es endlich beiseite legen kann.
Rezension verfasst vor 1 Jahr (11)
Eine tief schürfende Gesellschaftsstudie ist „Vampirgeflüster“ mit Sicherheit nicht. Den Anspruch auf spannungsreiche Unterhaltung erfüllt der Schmöker mit Gothic-Charme aber auf jeden Fall.
Gerade erst haben sich die Menschen an Vampire gewöhnt, da wagt auch schon die nächste übernatürliche Minderheit den Gang an die Öffentlichkeit: In einem TV-Statement gibt eine schöne Frau die Existenz von Wergeschöpfen bekannt – und verwandelt sich sogleich selbst vor laufender Kamera in eine Werwölfin! Zeitgleich offenbaren sich im ganzen Land Väter und Mütter, Ehemänner und Ehefrauen, Freunde und Bekannte. Sie alle mussten jahrelang ihre wahre Natur geheim halten und können nun erleichtert aufatmen – die meisten jedenfalls ... Denn die Enthüllung sorgt auch für Irritationen. Sams Mutter wird von ihrem Ehemann angeschossen. Sam selbst outet sich vor seinen Gästen als Gestaltwandler, Jason als Werpanther und Tray als Werwolf. Dies stößt nicht bei allen Anwesenden auf Begeisterung. Arlene, seit Jahren als Kellnerin in „Merlotte's“ beschäftigt, macht eine unschöne Szene. Seit sie mit einem Mitglied der extremistischen „Brüderschaft der Sonne“ liiert ist, stellt sie sich offen gegen Vampire und nun auch gegen Wergeschöpfe ...
Als am nächsten Morgen eine übel zugerichtete Frauenleiche auf dem Parkplatz vor „Merlotte's“ gefunden wird, fällt der Verdacht schnell auf Arlene und deren Clique. Doch da es sich bei der Toten um Crystal - ein Wergeschöpf und Jason Stackhouses untreue Noch-Ehefrau handelt – geraten auch andere Verdächtige ins Blickfeld der polizeilichen Ermittlungen.
Sookie macht sich zwar Sorgen um ihren Bruder, mit dem sie eigentlich zerstritten ist, doch sie plagen auch eigene Probleme. Eric zum Beispiel bereitet ihr Kopfzerbrechen. Seit sie mehrmals das Blut getauscht haben, fühlt sie sich zu dem attraktiven Wikinger irrational hingezogen. Natürlich, die so geschaffene Blutsbande trägt für die romantischen Gefühle sicher einen Teil der Verantwortung – doch ist es wirklich alles? Steckt dahinter nicht eventuell doch eine Spur echter Verliebtheit? Versonnen lauscht sie Erics Tausende von Jahren alten Erinnerungen an seine erste Ehefrau, anstatt mit ihm Klartext über ihre Beziehung zu reden ... Mit den warmen Gedanken ist es allerdings für kurze Zeit vorbei, als sie ohne ihr Wissen zu Erics Frau gemacht wird und von nun an – zumindest nach Vampirtradition – Eric gehört. Eine Liebesnacht in Sookies Haus glättet jedoch die Wogen.
Der neue Status als „Vampirbraut“ verleiht ihr das Recht auf Schutz und den hat die sonst so resolute und nach Unabhängigkeit strebende Telepathin wirklich nötig. Eine bislang den Menschen unbekannte, dritte Spezies übernatürlicher Wesen tritt auf den Plan: die Elfen. Mit der unschuldigen Tinker Bell haben einige von ihnen nichts gemeinsam. Blutrünstig und brutal trachten sie Sookie nach dem Leben. Und dies aus folgendem Grund: Sookie hat Elfenblut in sich. Lange Zeit ahnte sie nichts von ihrer besonderen Abstammung und wird erst durch Niall, einen Elfenprinz und ihren Urgroßvater, aufgeklärt. In der Elfenwelt haben sich konservative Kräfte gebündelt, welche gegen die Vermischung von Menschen- und Elfenwelt eintreten und die Versiegelung der Elfenwelt fordern. Niall hingegen fühlt sich zu Menschen hingezogen und lehnt die separatistische Haltung strikt ab. Dies macht Sookie, ein Mischwesen und zudem Nialls Urenkelin, zu einem wertvollen Druckmittel sowie begehrtem Angriffsziel.
Nach einem erfolgreich abgewehrten Anschlag auf ihr Leben, bei dem Sookie den angreifenden Elfen kurzerhand mit einem Handspaten aus Eisen zur Strecke bringt, wird die kampferprobte Kellnerin von zwei der bösartigsten Elfen schlechthin entführt und stundenlang gefoltert. Dank Bills und Nialls Einsatz kann sie gerettet und in einem provisorisch eingerichteten Krankenhaus von Dr. Ludwig, der Spezialärztin für übernatürliche Wesen, behandelt werden. Viel Zeit für Genesung bleibt ihr, Tray und Bill allerdings nicht. Die Elfen sind wütend und sinnen auf Vergeltung. Es gelingt ihnen, Sookie aufzuspüren. In einem blutigen Showdown triumphieren Eric, Bill, Tray, Niall und Sookie über ihre Angreifer – jedoch nicht ohne Verluste ...
Fazit: Trotz des fantastischen Handlungsrahmens bringt die Autorin Charlaine Harris auch in diesem Roman Themen zur Sprache, die höchst real sind: Fremdenfeindlichkeit, Vorurteile und Hass, Homosexualität, Doppelmoral und Chancengleichheit.










