Leser-Rezension zu „Das Liebesleben der Hyäne” von Charles Bukowski
am 24.08.2009
Die Geschichte des Henry Chinaski kann eigentlich nur die Biografie von Bukowski sein, (die ich nicht kenne) oder das Leben zeigen, dass sich Bukowski gewünscht hätte. Ein mäßig erfolgreicher Gossenautor verbringt seine Tage mit Alkohol, Pferderennen, Boxkämpfen und Sex mit Frauen, die mindestens 20 Jahre jünger sind alös er. Diese begehren ihn wegen seines literarischen Intellekts, er nutzt sie schamlos aus. Humorvoll, sarkastisch und unterhaltsam, dreckig und laut ist das "Liebesleben der Hyäne". Leider ist jedoch nicht allzuviel Handlung geboten, so dass sich die abwechselnden Frauengeschichten zunehmend ähneln und wiederkehrende Figuren nur schwer zu erkennen sind. Es bleibt nicht viel von diesem Roman in einem Hängen, doch vergessen werd ich es mit Sicherheit auch nicht.

