Leser-Rezension zu „Der Kruzifix-Killer” von Chris Carter
am 20.07.2010
Der Prolog beginnt mit dem Ende der Story und Chris Carter lässt dies geschickt offen. Erst anschliessend beginnt die Geschichte, mit dem ersten Mord an der jungen Jenni. Der Thriller wird zum Einen aus der Sicht der Ermittlungsarbeit rund um Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garcia erzählt, zum Anderen wird einem vor jedem weiteren Mord jeweils ein kurzer Einblick in das Leben des Opferns gegeben. Durch diese wechselnden Sichtwechsel, gelingen Chris Carter sehr spannende Momente, so dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen kann.
Wer der Kruzifix-Killer ist, bleibt bis zum Schluss ein Rätsel. Es werden keine Hinweise auf den Mörder gegeben und es wird nie zu viel verraten aber doch immer genug um die Spannung zu erhöhen. Die Identität wird erst in den letzten Seiten offenbart und dies ist so überraschend und doch logisch, dass man sich wundert nicht selbst darauf gekommen zu sein.
Alles in allem ein sehr fesselnder Thriller, der nichts für schwache Nerven ist.

