Leser-Rezension zu „Little Bee” von Chris Cleave

Rezension als hilfreich gekennzeichnet: (6)

Gruenente Gruenente
Verfasst von Gruenente
am 12.07.2011
 

Little Bee ist ein junges nigerianisches Mädchen, dass durch einen Irrtum aus dem Asylantenlager in der Nähe von London entlassen wird.
Sie sucht nach Andrew und Sarah, die einzigen Briten die sie kennt. Sie lernte sie unter dramatischen Umständen kennen.
Das Wiedersehen ist ähnlich dramatisch, denn sie steht eine Stunde vor Andrews Beerdigung vor der Tür.
In der Handlung, die oft aus Rückblenden besteht, wird zwischen zwei Sichten (Little Bee und Sarah) immer abgewechselt. Gerade als nicht gerade perfekter Englisch-Leser wird der unterschiedliche Stil sehr deutlich. Bei Little Bee verstand ich viel mehr, bei Sarah hatte ich manchmal Sätze, in denen ich mehrere Wörter nicht kannte.
Der Charme des Buches besteht darin, wie Vergangenes nach und nach aufgerollt wird und sich in die Handlung einügt.
Eine weitere Rolle spielt Lawrence, der Liebhaber von Sarah, der sie eifersüchtig überwacht und immer wieder droht dafür zu sorgen, dass die illegale Little Bee auffliegt.
Meine Lieblingsfigur ist aber Batman, oder auch Charlie genannt, der 4-jährige Sohn von Sarah. Er lebt in Gotham City und rettet laufend die Welt. Einfach süß!
Das Buch ist oft traurig, brutal und melancholisch, aber oft auch heiter und unbeschwert. Ein guter Mix um nachzudenken, aber nicht in totaler Schwermut zu fallen .
Ein Buch, das anregt nachzudenken und auch die eigene Haltung gegenüber anderen Menschen im „was wäre wenn Fall“ zu überdenken. Es gibt im Buch viele Möglichkeiten zur Auswahl: Selbstlosigkeit (Sarah), Depression (Andrew), sich raushalten (Lawrence) alles als gegeben hinnehmen (Charlie), hin und hergerissen sein (Little Bee).

 

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Little Bee Little Bee
Chris Cleave

(17)  

37 Bibliotheken, 3 Leser, 1 Gruppe, 3 Rezensionen

england, flüchtling, london, flüchtlingsdrama, afrika ( nigeria )

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Little Bee
von Chris Cleave

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