Leser-Rezension zu „Medea” von Christa Wolf
am 4.01.2011
Ich musste es zwar als Schullektüre für das Zentralabitur lesen, aber trotzdem mochte ich das Buch. Es erzählt den antiken Medea-Mythos neu, wobei die Handlung aus der Perspektive verschiedener, in die Handlung verstrickter Figuren erzählt wird, darunter natürlich auch Medea und Jason. Christa Wolf sieht Medea nicht als Mörderin ihrer Kinder, sondern als durch Intrigen verraten.
Der Schreibstil ist literarisch, die unterschiedlichen Erzählperspektiven machen den Leser neugierig und die Wortwahl ist präzise. Ich habe es mehrmals gelesen.

