Imperium

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Inhaltsangabe

Eine deutsche Südseeballade In »Imperium« erzählt Christian Kracht eine Aussteigergeschichte in den deutschen Kolonien der Südsee, indem er virtuos und gut gelaunt mit den Formen des historischen Abenteuerromans eines Melville, Joseph Conrad, Robert Louis Stevenson oder Jack London spielt. Die Welt wollte er retten, eine neue Religion stiften, gar ein eigenes Reich gründen – eine Utopie verwirklichen, die nicht nur ihn selbst, sondern die Menschheit erlöst, fernab der zerstörerischen europäischen Zivilisation, die gerade aufbricht in die Moderne und in die Katastrophen des Ersten und Zweiten Weltkriegs. Doch in der Abgeschiedenheit der Südsee, in einer Kolonie des wilhelminischen Deutschland, gerät ein von einem vegetarischen Spleen besessener Sonnenanbeter in eine Spirale des Wahnsinns, die die Abgründe des 20. Jahrhunderts ahnungsvoll vorwegnimmt.In seinem vierten Roman zeichnet Christian Kracht die groteske, verlorene Welt von Deutsch-Neuguinea, eine Welt, die dem Untergang geweiht ist und in der sich doch unsere Gegenwart seltsam spiegelt. Zugleich aber ist Christian Krachts »Imperium« eine erstaunliche, immer wieder auch komische Studie über die Zerbrechlichkeit und Vermessenheit menschlichen Handelns.
Imperium
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Dennis Scheck hält das Buch für Krachts bestes.

— Holden
Holden
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  • Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    Imperium
    Xirxe

    Xirxe

    Nachdem ich am Rande den 'Skandal' mitverfolgt hatte den dieses Werk verursachte (an rassistisch und demokratiefeindlich kann ich mich noch erinnern), frage ich mich nicht nur nach dem Lesen der letzten Seite, ob es wohl wirklich dieses Buch war, über das damals so geurteilt wurde. Ja, es handelt von der Zeit des Kolonialismus, als viele Deutsche sich als Herren dieser Welt fühlten und auch ...

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  • Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    Imperium
    aba

    aba

    14:05

    Imperium der KokosnussWenig bekannt ist die Tatsache, dass Deutschland im 19. Jahrhundert eine Kolonialmacht war. Auch wenn von kurzer Dauer -nur ein paar Jahrzehnte- war Deutschland eines der größten (flächenmäßig) Kolonialreiche Anfang des 20. Jahrhunderts. Mehr als 20.000 Deutsche wanderten vor dem ersten Weltkrieg aus. Ihr Ziel war eine dieser Kolonien, oder Schutzgebiete, im Koffer die ...

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  • Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    Imperium
    Gruenente

    Gruenente

    13:26

    Roman um den Kokovoren (Verehrer der Kokosnuss) August Engelhardt. Dieser vergetarische Nudist hat Anfang des 20. Jahrhunderts tatsächlich gelebt. Da er in Deutschland nicht seinen gewünschten Lebensstil ausleben konnte, wanderte er nach Neuguinea, damals noch deutsche Kolonie, aus. Er kaufte dort auf Pump eine kleine Insel mit Kokosplantage und will fortan nur noch von der Kokosnuss leben. ...

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  • Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    Imperium
    bogi

    bogi

    09:08

    Christian Kracht erweist sich hier als vielleicht genialster Geschichtenerzähler, den ich kenne. Engelhardt, der Protagonist des Buches, macht sich auf den Weg in die Inselwelt der deutschen Kolonialgebiete im Pazifischen Ozean, die Story spielt hauptsächlich Anfang des vorigen Jahrhunderts, um dort auf einem kleinen Eiland einen vegetarischen Kokosnussorden zu gründen, überzeugt von seiner ...

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  • Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    Imperium
    Rock-n-Roll

    Rock-n-Roll

    15:45

    Die Lektüre dieses Buches lohnt sich nicht wirklich. Die Geschichte von August Engelhardt dürfte reichlich bekannt sein und das Buch ist leider frei von jeder Spannung, was sehr schade ist. Man muss sich teilweise zwingen weiter zu lesen. Es mit Joseph Conrad zu vergleichen empfinde ich als mehr als fragwürdig. Die Sprache ist total antiquiert und unnötig verschachtelt - was manchem Leser ...

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  • Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    Imperium
    Muskowski

    Muskowski

    Kracht – Imperium In Krachts Imperium wird die Geschichte des deutschen Kolonialismus am Beispiel des August Engelhardts erzählt. Engelhardt ist überzeugter Vegetarier und Nudist. Durch seine Erfahrung mit der kaiserlich deutschen Obrigkeit und dem Kleinbürgertum seiner Heimat, ist er vom Traum beseelt, in den Kolonien eine neue Heimat, ja, eine neue Gesellschaft zu bauen. Grundlage für ...

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    Muskowski

    Muskowski

    20:38
  • Rezension zu "Imperium" von Christian Kracht

    Imperium
    crooks

    crooks

    Der Adjektiv lastige altertümlich gehaltene und intellektuell abstrahierte Schreibstil macht dieses Buch für mich schwer lesbar und hat den Effekt dass die Figuren distanziert und leblos bleiben. Mehr eine historische Reportage, die als Parabel über die Verblendung und den Fanatismus des Dritten Reiches reüssieren will, weiss dieses Buch nicht wirklich zu überzeugen und wird damit leider ...

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