Leser-Rezension zu „Die letzte Welt” von Christoph Ransmayr
am 27.09.2009
Nachdem in Rom das Gerücht umgeht, Ovid wäre gestorben, macht sich Cotta in Tomi am Schwarzen Meer, der „letzten Welt“, auf die Suche nach dem Dichter und stößt dabei überall auf Spuren der Metamorphosen. Dabei ist die Handlung völlig aus der Zeit herausgehoben – es gibt zwar antike Elemente, aber trotzdem ist das Ganze kein historischer Roman.
"Die letzte Welt" ist besonders dann faszinierend, wenn man Ovids Metamorphosen kennt und in Tomi überall auf altbekannte Charaktere stößt. Daneben weiß auch die Handlung zu fesseln, denn ebenso wie Cotta treibt auch den Leser die Frage, ob Ovid noch lebt und was mit ihm geschehen ist.
Auch sprachlich ist Ransmayrs Roman ein wahrer Genuss.
Kurz: Rundum zu empfehlen!

