Ich weiß, ich war's
von
Christoph Schlingensief
ISBN 9783462042429, Fester Einband, 256 Seiten, aus der Reihe 1, Biografie, Erscheinungsdatum:
bei Kiepenheuer & Witsch
Auch verfügbar als
Hörbuch
Ich weiß, ich war's von Christoph Schlingensief - Inhaltsangabe
"Die größte Kunst ist und bleibt es, sich vom Leben infizieren zu lassen." Christoph Schlingensief Das berührend-heitere Selbstporträt von einem der größten Künstler des Landes und ein flammendes Plädoyer gegen Ignoranz und Gleichgültigkeit. Wer ist man gewesen? Ist man der geworden, der man sein wollte? Was muss man noch tun? Und was geschieht, wenn man den Himmel verloren hat? Fragen über Fragen, die wohl jeden bewegen, der dem eigenen Tod begegnet. Sie lassen auch den Künstler Christoph Schlingensief nicht mehr los, seitdem er jeden Morgen mit dem Stoppschild "Krebs" vorm Gesicht aufwachen muss. Und so blickt er zurück: auf den heiligen Ernst, mit dem er als Zehnjähriger losraste, um mit seiner Doppel-8-Kamera die Welt zu inszenieren und zu erforschen, auf die mal heiteren, mal bitteren Kämpfe, die er anzettelte, um die Unsichtbaren unserer Gesellschaft sichtbar zu machen, und auf den denkwürdigen Tag, als Möllemann vom Himmel fiel, als die deutsche Königsfamilie bei Schlingensief anrief und in Venedig endgültig der Wahnsinn ausbrach. Dabei immer auf der Suche nach den Fäden, die seine Arbeiten miteinander verweben, und nach einem Gott, der mehr ist als der Bewohner eines Märchenparks. Und er blickt nach vorne: auf sein Herzensprojekt, auf ein Operndorf mit Wohnungen und Krankenstation, mit Schule und Film- und Musikklassen, das zurzeit in der Savanne Burkina Fasos entsteht. Damit wir alle demnächst von Afrika lernen können, was uns verloren zu gehen droht. Ein Buch für alle, die sich vom Leben infizieren lassen wollen.
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