Leser-Rezension zu „Eragon - Die Weisheit des Feuers” von Christopher Paolini
am 10.03.2010
Bei diesem Buch denke ich an Goethe: "Entschuldigen Sie meinen langen Brief, aber ich hatte keine Zeit." Wenn Paolini seine Gedanken so ungefiltert weiter in die Seiten klatscht, kommen wir locker noch auf weitere 4 Bände.
Ich denke, dass Eragon und Saphira als klassische Opfer des Fan- und Verlegerdrucks zu Grabe getragen werden. Wie einst Potter. - Aber "Zwölf Elfen" finde ich schon ziemlich witzig ;)
Da steckte so viel Story drin! Tolle Ideen, verführerische Nebenhandlungen, vielversprechende Charaktere - aber es bleibt bei einem Patchwork von Handlungen. Es plätschert, schaltet um, erfindet sich mittendrin neu, kommt mit immer besseren Lösungen daher - aber man verliert die Hoffnung, dass alle Handlungsstränge zu Ende geführt werden.

