Leser-Rezension zu „Eragon - Die Weisheit des Feuers” von Christopher Paolini
am 17.08.2010
Eragon löst sein Versprechen gegenüber Roran ein und fliegt mit ihm zum Hellgrind. Dort haben die Razac die Verlobte von Roran eingekerkert. Auch wenn Nasuada, die Anführerin der Varden, ihren Trumpf im Kampf gegen Galbatorix ungern ziehen lässt, gibt sie doch seinem Drängen nach und stimmt schweren Herzens zu, dass sich nur Roran, Eragon und Saphira auf den Weg machen. Es kommt zum gnadenlosen Kampf zwischen den Razac, ihren Eltern, den monströsen Flugrössern und dem Drachenreiter und Saphira.
Kompliziert wird die Lage durch Sloan. Denn in den Kerkern der gefährlichsten Diener des Imperiums schmachtet auch der Vater von Katrina. Eragon möchte nicht Richter über den ehemaligen Metzger seines Heimatdorfes spielen, ungestraft freilassen will er ihn jedoch auch nicht. Eragon entscheidet sich schweren Herzens für eine Trennung von Saphira. Er möchte Sloans Schicksal selbst in die Hand nehmen, kann aber dabei weder Roran noch Katrina als Zeugen gebrauchen. Er schickt die wutentbrannte Drachendame mit den beiden nach Hause und macht sich, nachdem er Sloan mit verschiedenen Zaubern belegt hat, die ihn ins Elfenreich streben lassen, auf den Weg. Mitten im Imperium seines ärgsten Feindes und ohne die Unterstützung seines Drachens hat Eragon endlich Zeit, über vieles, was in den letzten Monaten passiert ist, nachzudenken...
Endlich das Finale- dachte ich... Nachdem ich den zweiten Teil nun schon langatmig fand, hat dieser es noch übertroffen...es wird alles mögliche bis ins kleinste Detail beschrieben, nur die Handlung kommt absolut nicht voran! Lediglich die Befreiung Kathrinas zu beginn bringt etwas spannung und die Handlung voran.
Also mal ehrlich Herr paolini! Die ganzen Beschreibungen um Kochkünste, rEisen und dergelichen hätten wirklich kürzer ausfallen können, vielleicht wäre die Geschichte danna uch bei einer Triologie geblieben...
Nun hoffe ich auf einen fantastischen vierten und hoffentlich letzten Teil! Damit die Geschichte so gut endet, wie sie begonnen hat!

