Von dem 3. Teil von Eragon sind viele Leser enttäuscht, da das Buch voller ausschweifender Beschreibungen und angeblich unwichtigen Abschnitten ist.
Ich bin der Meinung, dass der Teil definitiv nötig war, um die Dramatik aufzubauen, die uns im 4. und letzten Teil erwartet. Und morgen werden wir schon sehen, ob ich damit Recht habe ;)
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Cover
Von allen Bänden mein Lieblingscover! Wer die Rezension zu den Vorgängern gelesen hat, weiß ja, dass die Cover nicht mein Ding sind, aber dieses hier gefällt mir wirklich super gut. Es strahlt Glaedrs Weisheit und Stolz einfach perfekt aus.
Charaktere
In diesem Band lernen wir besonders Eragon und Roran noch näher kennen. Wie schon im Vorgänger gibt es viele Sichtwechsel, die die fehlende Spannung größten Teils wett gemacht haben.
Man versteht Eragon wie nie zuvor und die Charaktere wirken noch um ein ganzes Stück lebendiger, sofern das überhaupt möglich ist.
Besonders deutlich wird in diesem Buch Rorans Entwicklung, und auch die Ähnlichkeiten zu seinem Cousin Eragon werden immer deutlicher.
Wer mir allerdings zunehmen unsympathisch wird, ist Nasuada. Ich kann nicht genau sagen warum, aber diese Frau regt mich einfach nur auf.
Handlung
Eragon und Roran machen sich auf den Weg zum Helgrind, um Katrina zu befreien.
Das ist alles, was in der offiziellen Kurzbeschreibung zu finden ist, und umfasst gerade mal die ersten Kapitel.
In dem Buch passiert aber einiges mehr! Ein Zwergenkönig wird gewählt, es gibt viele Schlachten, Geheimnisse werden aufgedeckt und alle endet mit einem dramatischen Tod.
Ich muss mich teilweise den Lesern anschließen, die das Buch nicht so gut fanden, denn teilweise enthält es wirklich langatmig Passagen, aber ich bin mir zu 100% sicher, dass jeder einzelne von ihnen im nächsten Band eine Rolle spielen wird. Wieso sollte Christopher Paolini das alles sonst geschrieben haben?
Auch wenn die Spannung hier nicht so präsent ist, wie in den Vorgängern, erhält man doch jede Menge interessante Einblicke in die Kultur der Zwerge, Elfen und Urgals, und auch in den Krieg, der in Alagaësia wütet.
Schreibstil
Die Kopfkino-Wirkung von Christopher Paolinis Schreibstil hat mich ja schon immer begeistert, aber ich habe mit jedem Kapitel das Gefühl, dass er einfach immer besser und besser wird.
Trotzdem bin ich mir nicht vollkommen sicher, ob er in diesem Band wirklich ALLES so ausführlich beschreiben musste. Mir gefällt das eigentlich sehr, aber teilweise war es doch etwas heftig