Rezension verfasst vor 8 Monaten
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Klappentext:
Wünschen ist nichts für Anfänger!
Gut, sie ist wütend – unendlich traurig – am Boden zerstört, aber muss sie darum den abtrünnigen Märchenprinzen gleich in einen Frosch verwandeln? Mit dem Wunsch, den ihr eine Fee gewährt, hätte Olivia wahrlich Besseres anfangen können. Der Welt den Frieden schenken oder zumindest sich selbst ein schickes Apartment in London. Als sie ihren Fehler erkennt, ist fast alles zu spät. Doch um den Frosch (und die Liebe!) zu retten, ist Olivia zu allem bereit – sogar, sich mit einer mächtigen Hexen-Vereinigung anzulegen…
Magie, Witz und eine Liebe aus dem Märchenbuch – eine geniale Mischung!
Meine Meinung:
Olivia lebt in Wien, arbeitet als Schriftstellerin und: sie ist verliebt! Doch als ihre Liebe sich entscheidet, eine andere zu heiraten schaltet sich ihr Verstand aus. Eine Fee ermöglicht ihr, durch eine sonderbare Situation, einen einzigen Wunsch. Olivia verwünscht ihren Märchenprinz in einen Frosch!
Doch kaum ist der Wunsch ausgesprochen, bereut sie die Tat und versucht nun alles Mögliche um ihren Fehler wieder gut zu machen. Der Weg führt sie nach London, zu William Shakespeare (zu dem sie eine ganz besondere Bindung hat) und – das kennzeichnet den mystischen Teil der Geschichte – in die Arme einer Hexen-Verbindung, die schon seit Menschengedenken besteht.
Wie und ob Olivia es schafft, den Frosch zurück zu verwandeln verrate ich an dieser Stelle natürlich nicht!
Zur Geschichte allgemein ist noch zu sagen, dass das Buch ein absoluter Page-Turner ist. Die Kapitel erzählen abwechselnd von zwei Geschehnissen. Und die Übergänge der Kapitel sind Claudia Toman so sehr gelungen, dass man manchmal im ersten Moment gar nicht wusste, wo man sich befindet. Dies aber auf eine positive Art und Weise, die einen richtig an die Geschichte fesselt.
Aufgefallen ist mir auch noch, dass der Märchenprinz keinen Namen trägt. Dies ist wohl von der Autorin mit Absicht so gewählt und bezieht sich sehr auf die Märchen, in denen der Prinz und die Prinzessin ebenfalls keine Namen tragen.
Fazit:
Claudia Toman versteht es, den Leser mit viel Witz und Humor, aber auch mit fantasievollen sowie realen Begebenheiten an die Geschichte zu fesseln. Besonders beeindruckt haben mich die Zitate und Bezüge zur Geschichte von William Shakespeare.
Leider hat mich der Schluss des Buches nicht überzeugt. Mag sein, dass ich etwas überlesen und deshalb nicht verstanden habe, oder aber dass ich mir einfach ein anderes Ende erwünscht hätte.
Ich möchte noch darauf hinweisen, dass die Protagonistin Olivia auch in dem Buch „Jagdzeit“ sowie in dem im März 2011 erscheinenden Buch „Goldprinz“ eine Rolle spielt. „Hexendreimaldrei“ ist der erste Band dieser Geschichten um die Wiener Schriftstellerin.
Das Buch „Hexendreimaldrei“ von Claudia Toman erhält von mir 4 von 5 Punkten.
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