Die Nacht, die Lichter

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Inhaltsangabe zu „Die Nacht, die Lichter“ von Clemens Meyer

Er setzt alles auf eine Karte, der Hundebesitzer, der auf der Rennbahn sein Geld verwettet, um eine teure OP zahlen zu können. Sie will es allen zeigen, die junge Frau, und sich vom Flüchtlingsschiff in die erste Liga hochboxen. Sie reden eine Nacht lang, der junge Mann und eine Freundin, haben einander zufällig wiedergetroffen, sie denkt vielleicht an ein gemeinsames Leben, doch er weiß, dass es anders kommen wird. Clemens Meyer erzählt von der Hoffnung, einmal im Leben den großen Gewinn einzustreichen, von dem Willen, etwas aus sich zu machen, und der verpassten Liebe. Seine Geschichten spielen in der stillen Wohnung, in der Lagerhalle und am Fluss. Seine Helden sind dem Leben ausgesetzt, es sind die Heimatlosen und Träumer, strauchelnde Glückssucher, die die nächtliche Stadt durchstreifen. Meyer trifft die Töne unserer Zeit: In seinen rauen, präzisen und zarten Sätzen spricht er von verlorenen Illusionen, von Sehnsucht und Einsamkeit.

Clemens Meyer kann schreiben - ohne Frage! Aber seine Inhalte - sorry, ich möchte sie nicht lesen.

— Konrad22
Konrad22
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  • Stil - wundervoll; inhalt - nichts für mich

    Die Nacht, die Lichter
    Konrad22

    Konrad22

    07. June 2015 um 11:35

    Clemens Meyer kann schreiben - ohne Frage!Aber seine Inhalte - sorry, ich möchte sie nicht lesen.

  • Hem ... ach nein! Clemens!

    Die Nacht, die Lichter
    JimmySalaryman

    JimmySalaryman

    22. May 2013 um 23:19

    Ja, Eine Crux mit der toitschten Literatur. Clemens Meyer ist ein Könner, es tut mir weh, dies so zu sagen. Ein Stilist. Seine Stories sind oft mehr erzählt, mehr Schwank, manchmal ein wenig zu frisiert, aber in seinen besten Momenten ist er nah an seinem Idol, dem Ernest. Geht es um "Verlierer"? Nein. Es geht um echte Menschen. Um echte Probleme. Man muss den Blick nur links oder rechts wenden, dann sieht man sie; natürlich ist das kein Eskapismus, kein Twilight, kein ficki ficki, kotzi kotzi, sondern irgendwie total beschissen, ...

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  • Rezension zu "Die Nacht, die Lichter" von Clemens Meyer

    Die Nacht, die Lichter
    Schassi

    Schassi

    06. November 2011 um 20:05

    Clemens Meyer erzählt von gescheiterten Existenzen. Einsame, verzweifelte und kaputte Personen stehen im Mittelpunkt seiner Geschichten.

  • Rezension zu "Die Nacht, die Lichter" von Clemens Meyer

    Die Nacht, die Lichter
    jandrees

    jandrees

    29. March 2011 um 18:17

    Es gibt Katastrophen, die kündigen sich überraschend zaghaft an: "Es begann damit, dass sein Hund plötzlich anfing zu humpeln und dann ganz stehen blieb", heißt es im neuen Erzählungsband "Die Nacht, die Lichter" von Clemens Meyer. So etwas muss nicht zwangsläufig im großen Niedergang enden. Humpeln ist nicht tödlich. Aber weil Rolf, Held der Kurzgeschichte "Von Hunden und Pferden", einen mickrigen Hartz-IV-Satz bezieht, fehlen die 3000 Euro für eine rettende, für eine lebensrettende OP. Und der Tod, die Katastrophe, steht ...

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  • Rezension zu "Die Nacht, die Lichter" von Clemens Meyer

    Die Nacht, die Lichter
    Gelöschter Benutzer

    Gelöschter Benutzer

    04. February 2011 um 11:20

    Meyer schreibt wie kein anderer in Deutschland, auch die Thematik behandelt er wie kein Zweiter. Jedes Wort ist abgewogen, nichts zuviel. Ihn zu lesen, ist ein Genuß. Die Protagonisten in seinen Geschichten sind oft Verlierer, aber nicht diese klischierten Idioten, wie sie in der amerikanischen Literatur auftauchen. Hier sind es echte Menschen, die gehöriges Identifikationspotential bieten. Meyer beleuchtet die Schattenseiten, vergißt aber nie das Menschliche. Unbedingt empfehlenswert.

  • Rezension zu "Die Nacht, die Lichter" von Clemens Meyer

    Die Nacht, die Lichter
    laughing_buddha

    laughing_buddha

    14. July 2010 um 11:45

    Also ich Fan und nix Kritik hier. Was ist eine Kurzgeschichte? Kleines Format, wenige Seiten, wenige Striche ohne Farbe, aber jeder sitzt und erzeugt ganz viel Emotion, bei Clemens M. aber ohne Smiley. Klappt nicht bei jedem, klar, weil Geschmackssache.

  • Rezension zu "Die Nacht, die Lichter" von Clemens Meyer

    Die Nacht, die Lichter
    -elviZ-

    -elviZ-

    22. March 2010 um 13:05

    Ganz groß. Verträumt, rau, hart, melancholisch und auf den Punkt formuliert. Clemens Meyer hat hier Mut zu großen Gefühlen und ein Gespür für gute Geschichten bewiesen. Die Helden der Geschichten kommen mal nicht aus gutem Hause und studieren BWL. Klasse! Für mich um einiges besser als „Als wir träumten“.

  • Rezension zu "Die Nacht, die Lichter" von Clemens Meyer

    Die Nacht, die Lichter
    frstk

    frstk

    25. August 2009 um 07:32

    Diese Geschichten verlieren beim selber lesen all ihre Tiefe und Welterfahrenheit, die den Autor live so hervorstechen lassen. Sauber geschrieben aber nichts weiter als wieder ein vertrauter Abklatsch allbekannter Szenen à la Litteraturinstitut...

  • Rezension zu "Die Nacht, die Lichter" von Clemens Meyer

    Die Nacht, die Lichter
    nuuttipukki

    nuuttipukki

    13. April 2009 um 22:51

    Die Nacht, die Lichter ... und die Schatten. Nicht ganz so packend wie "Als wir träumten". Die Kurzgeschichten einander zu ähnlich, nicht immer packend. Trotzdem ein lesenswertes Portrait vergessener Menschen.

  • Rezension zu "Die Nacht, die Lichter" von Clemens Meyer

    Die Nacht, die Lichter
    beate

    beate

    12. February 2009 um 16:13

    Einsamkeit, Sehnsucht, Kurzgeschichten

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