Rezension zu "Der Schlund" von Cord Hagen

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Vor 5 Jahren

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Ein Tiefsee Wissenschaftsthriller mit einem leichten Mystic/Horror Touch der es in sich hat. Gleich nach den ersten Seiten fiel mir "Das Relikt" von Preston/Child ein, nur das hier vieles am oder unter Wasser abspielt. Die Hauptdarsteller, der Versicherungsdetektiv Vinzent Born und die Wissenschaftlerin Susanne Brecht geben ein gutes Team ab. Dazu kommen noch einige andere Personen die die Story abrunden. Trotz der spannenden Geschichte gibt es hier und da auch ein paar witzige Dialoge und zusätzliche Action die sich ausserhalb des Wassers abspielt. Die Tauchgänge sind extrem spannend beschrieben und nichts für schwache Nerven. Später erinnerte mich die Atmosphäre auch noch ein bischen an Matthew Delaney's "Dämon".
Hier noch ein Zitat aus dem Buch:
Auf vielen Inseln gibt es ja Geschichten von Meerungeheuern und nicht umsonst zitiert der Autor gleich zu Anfang HANS HAAS: "Obwohl das Meer mehr als zwei Drittel der Erde bedeckt, wissen wir weniger darüber als über die Oberfläche des Mondes. So mag es kommen, daß in den dunklen Abgründen der Ozeane wirklich noch riesenhafte Meeresungeheuer leben, ohne daß wir ihrer je ansichtig geworden sind." Unterstützt wird dieses Zitat noch von einem anderen Klassiker, dem Briten F.A. MITCHELL HEDGES, der in seinem Buch "Mein Kampf mit Riesenfischen" folgendes schrieb. "Wenn man mich fragt, ob ich an die Existenz von Geschöpfen glaube, die größer, als alle Einbildungskraft es sich vorstellen kann, in den Tiefen des Ozeans leben, antworte ich mit einem uneingeschränkten Ja."

Autor: Cord Hagen
Buch: Der Schlund
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