Rezension verfasst vor 2 Jahren
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Nach “The Road” wollte ich eigentlich ein ganz anderes Buch lesen, aber irgendwie hab ich alles nach zwei Seiten weggelegt, weil mir irgendwie gerade nicht nach was anderem war. Also jetzt “Kein Land für alte Männer”, wieder McCarthy, diesmal auf Deutsch. Vorab: die Übersetzung ist gelungen, ich glaube auch, dass ich sie bei dem irren Tempo, welches dieses Buch vorgibt, nötig hatte. Man muss aufmerksam lesen, wenn man mitkommen will. Ich denke, es schadet nicht,ab und zu zurückzublättern, damit man nicht den Überblick verliert. Ansonsten ist der Stil sehr knapp, auf den Punkt und direkt. Es ist kein Buch für sanfte Gemüter, hart und brutal.
Inhaltlich geht es um den jungen Llewellyn Moss, der bei einem Jagdausflug in die texanische Wüste auf mehrere Geländewagen stößt, in ihnen Leichen und Heroin. Er folgt einer Blutspur, die vom Tatort wegführt, und findet eine weitere Leiche mit einem Koffer, Inhalt: 2,4 Millionen Dollar. Er nimmt den Koffer mit und kehrt abends nochmal an den Schauplatz des Verbrechens zurück, was in ins Visier der “wahren Besitzer” des Geldes bringt. Von nun an ist er auf der Flucht vor einem brutalen Killer und zieht dabei eine nicht unbeträchtliche Blutspur hinter sich her.
Das Buch fesselt einen von Anfang an, der knappe Stil und die Geschwindigkeit reißen einen mit, ich konnte es nicht aus der Hand legen. McCarthy ist auf dem besten Wege, mich für die meisten anderen Bücher zu versauen, ich mag schon wieder nichts anderes anfangen.
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