Rezension zu "Geisterritter" von Cornelia Funke

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Susanne_Boeckle

Vor 11 Monaten

(9)

Die Geschichte spielt in uralten, historischen Gemäuern im verregneten, nebligen England. Jon Whitcroft wird von seiner Mutter und deren neuem Mann, einem Zahnarzt, nach Salisbury ins Internat geschickt. Voller Hass auf den neuen Partner seiner Mutter kommt Jon dort an und schon in seiner ersten Nacht begegnet ihm ein Geist, der vor seinem Fenster spukt. Der Geist ist ein Ritter, Lord Stourton, der vor langer Zeit von einem der Familie Hartgill ermordet wurde. Jons Mutter ist eine geborene Hartgill. Der Geisterritter bedroht Jon, denn er will sich rächen und alle Hartgills töten.

Mit Hilfe von Ella, einer Schulfreundin, ruft Jon einen weiteren Geisterritter in der Kathedrale zu Hilfe, Lord Longspee. Er kämpft gegen Stourton und unterstützt Jon. Und Jon kann im Gegenzug Longspee helfen, denn er soll sein vergrabenes Herz finden und es seiner großen Liebe übergeben.

So beginnt für Jon und Ella ein Geisterkrimi auf der Suche nach Longspees Herz und auf der Flucht vor Lord Stourton und am Ende erlebt Jon noch eine handfeste Überraschung, denn es naht Hilfe von sehr unerwarteter Seite.

Es gibt eigentlich kein Buch von Cornelia Funke, das ich gelesen habe und das mir nicht gefallen hätte. Das ist auch bei Geisterritter der Fall. Zwar hätte ich mir noch mehr Handlung und auch mehr Spannung gewünscht, doch insgesamt habe ich das Buch sehr gerne gelesen. Für meine Begriffe hätte die Geschichte gerne etwas länger sein dürfen.

Dafür haben mich die tollen Illustrationen begeistert, die wirklich sehr gelungen sind und dem Leser recht eindrücklich die Atmosphäre in der Kathedrale von Salisbury und den anderen Orten vermitteln. Ich kann dieses Buch als Lektüre für Jugendliche und Erwachsene nur empfehlen.

Autor: Cornelia Funke
Buch: Geisterritter
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