Leser-Rezension zu „Little Brother” von Cory Doctorow
am 29.01.2012
"Big Brother is watching You!"
Diesen Spruch kennt sicher jeder in Europa und in der USA.
Er erscheint recht harmlos, doch dabei sybolisiert er den Verlusst der Privatsphäre, denn mit "Big Brother" sind Kameras gemeint, die auf der Straße, in Gebäuden, einfach überall filmen.
Begonnen hat dies mit dem Anschlag 9/11 auf das World Trade Center mitten in New York.
Damals hat unser gelibeter Sarkasmus President Bush den Pratiot's Act, ein neues Gesetz, vorgeschlagen und es wurde angenommen.
Mit diesem Gesetz wurde/wird tief in die Privatsphäre geschnitten, ehrlich gesagt ein großer Verlust, da wir für jedes unserer Rechte viel kämpfen mussten.
Doch die Leute haben sich kaum über den Partiot's Act beschwert, da sie mehr Angst vor den Terroristen hatten als vor sonst irgendetwas.
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Marcus Leben in der Schule wird streng überwacht, überall Kameras, die ihn verfolgen sollen.
Und alles funktioniert elektronisch.
Doch er will seine Privatsphäre, aber wenigstens hat er die zu Hause.
Marcus ist kein gewöhnlicher Jugendlicher, denn er kennt sich gut beim Computer aus und weiß, wie er das System austricksen kann.
Mit seinen 3 besten Freunden spielt er ein Spiel, das zur Hälfte in der Welt des Computers und zur Hälfte in der realen Welt stattfindet.
An diesem Tag bekommt er gerade einen neuen Hinweis von dem Spiel und trommelt alle, während des Unterrichtes, zusammen und gemeinsam machen sie sich auf den Weg.
Doch sie sind nicht die einzigen die sich davongeschlichen haben und schon bald stoßen sie ebenfalls auf eine Gruppe.
Sie befinden sich gerade mitten in einem Streit, bei dem es darun geht, welche Gruppe hier vortritt hat, als sie plötzlich einen lauten Knall hören.
Doch was war das?
Marcus und seine Freunde machen sich sofort auf den Weg zu dem Schutzraum, doch dann machen sie mitten in dem Gedränge kehrt.
Und erst, als sie sich daraus frei gekämpft haben, bemerken sie, dass ihr Freund Darrel von jemanden in der Menge abgestochen worden ist.
Marcus versucht vorbeifahrende Autos aufzuhalten, doch ihm gelingt es nicht und so springt er einfach vor das nächste Auto.
Doch leider war seine Wahl falsch, denn lauter Typen, die wir Militär ausschauen, springen heraus, richten die Gewehre auf ihn, fesseln ihn und stecken ihm einen Sack über den Kopf.
Man bringt ihn und seine Freunde in eine Art Gefängnis, wo er verhört wird und gedemütigt.
Schließlich gibt er all seine Passwörter preis, was ihn in der Seele schmerzt, aber er kommt mit seinen anderen Freunden frei, nur von Darrel hat er seit dem Tag der Explosion nichts mehr gehört.
Was ist mit ihm bloß passiert?
Marcus Eltern haben ihn tot geglaubt und sind nun froh, dass er zurück ist, doch er kann ihnen nicht sagen, wo er wirklich gewesen ist und so erzählt er ihnen eine Lüge.
Äußerlich scheint er neutral zu sein, doch innerlich kocht er.
In seinem Laptop entdeckt er eine Wanze und so sucht er eine neue Variante, wie er sicher mit seinen Freunden komunizieren kann und so "erfindet" er das X-Net, wie es später heißen wird.
Dazu braucht man eine X-Box, Lynox Paranoid und noch etwas.
Er brennt seine Kreation auf CDs und verteilt sie auf der Schule.
Um ihn herum scheint eine Freiheitsbewegnung zu enstehen und er ist deren Gründer.
Doch niemand darf wissen, dass er dahinter steckt, denn sonst wird er auf Geheiß der Regierung für immer verschwinden...
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Eine schreckliches Szenario der Zukunft.
Aber leider sehr realistisch.
So etwas könnte jede Zeit passieren, doch ich hoffe, dass dem nicht so ist.
Wer will denn schon rund um die Uhr überwacht werden?
Wer will seine Privatsphäre verlieren?
Also ich nicht.
Und ich hätte mich damals gegen Bushs Partiat's Act gewehrt (wenn ich älter gewesen wäre).
Es haben sich damals auch viele gewehrt, doch sie wurden einfach unterdrückt von den "braven" Bürgern, die um ihre Sicherheit fürchten.
Doch wie groß ist die Wahrscheinlichkeít wirklich, dass man in seinem eigenen Land von einem Terroranschlag unkommt?
Viel kleiner als ein tödlicher Autounfall.
Doch haben wir Angst, in ein Auto zu steigen?
Nein.
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Einfach genial!
So ein Buch hatte ich noch nie in der Hand und ich muss sagen, wirklich realistisch.
Ich würde sagen, damit wollte der Autor unsere zähe Gesellschaft etwas aufrütteln.
Aber wissen kann man das nie so genau.
Auf jeden Fall verstehe ich Marcus Beweggründe.
Wer würde das nicht tun?
Also ich bin auf jeden Fall froh, in einer (noch) ziemlichen demokratischen Gegend zu wohnen, wo es nicht allzu viele Überwachungskameras gibt.

