Leser-Rezension zu „Angels & Demons” von Dan Brown
am 29.09.2009
Lange habe ich mich gesträubt, Dan Brown zu lesen. Warum? Keine Ahnung. Einerseits dachte ich mir, nur weil es alle lesen, muss es nichts besonderes sein. Andererseits befürchtete ich, dass das Lesen durch historische Fakten etwas langweilig und stockend werden könnte. Ich bin nicht der große Fan von historischen Romanen und ich hatte immer Angst dieses Buch könnte zu sehr in dieses Richtung gehen. Natürlich ist Angels and Demons (deutscher Titel: Illuminati) nicht historisch, keineswegs. Es handelt sich viel eher um einen spannenden Thriller.
Ich war mehr als nur positiv überrascht. Von Anfang an fesselte mich die Art und Weise wie Dan Brown schreibt. Die Sprache ist sehr einfach, was es auch erleichtert das Buch in der Originalsprache Englisch zu lesen. Aber nicht nur deshalb spielt der Sprachstil eine große Rolle. Er ist ein Grund, warum man nicht aufhören kann.
Dazu kommt die unglaubliche Spannung, die aufgebaut wird. Ihr müsst euch vorstellen, ich habe den Film bereits gesehen und dennoch war ich dermaßen gefesselt, das ich das Buch nicht weglegen wollte. Unbedingt wollte ich wissen, wie es weitergeht, wie es endet. Aber andererseits wollte ich auf keinen Fall, dass das Buch zu Ende ist. Ich wusste doch bereits, was passieren wird, aber das reichte mir nicht. Das Lesevergnügen war so groß, dass ich das einfach verdrängte.
Für mich ist es nicht von großer Bedeutung, ob denn alle "Fakten" wirklich genauso stimmen. Hauptsache ist, es gefällt. Dazu kommt, dass ich es besonders interessant finde, wenn ich an den Schauplätzen schon einmal war. Wenn ich lese "Im Pantheon...", dann habe ich es vor den Augen und denke mir, wie schön es nicht in Rom war.
Ich kann es kaum erwarten, "The Da Vinci Code" zu lesen und hoffe, dass es mir genauso gut gefällt.

