Leser-Rezension zu „Das verlorene Symbol” von Dan Brown
am 18.07.2010
Was soll man zu diesem Buch noch schreiben? Die gewohnte Langdonsche Rätseljagd verknüpft mit jeder Menge esoterischem Geheimwissen.
Neben dem Thriller-Anteil, den ich nur als mäßig empfand, ist es wieder einmal ein Parforce-Ritt durch eine Stadt, diesmal Washington, und macht ungeheuer Lust, sich mit der Architektur dieser Stadt zu beschäftigen.
Ich nehme an, dass es dort ebenfalls bereits Führungen auf den Spuren des "verlorenen Symbols" gibt.
Und so nebenbei ist es schon fast eine Werbeschrift für die Freimaurerei, die Verschwörungstheoretikern manchen Wind aus den Segeln nimmt, aber auch neues Futter bietet.
Im Gegensatz zu „Illuminati“ und „Sakrileg“ hat dieser Roman jedoch eine Grundaussage, die mir gefällt:
Mensch, besinne dich auf dich selbst und verlasse dich nicht auf Gott, Götter, Technik oder was dir sonst als das einzig Wahre angeboten wird

