Leser-Rezension zu „Das verlorene Symbol” von Dan Brown
am 14.08.2010
Nach langem Warten halte ich nun endlich "Das verlorene Symbol" in der Hand, die langersehnte Fortsetzung zu "Illuminati" und "Sakrileg". Wieder mit einem brillanten Robert Langdon als Hauptprotagonist.
Und der Roman hält, was er verspricht.
Robert wird unter Vortäuschung, als Vertretung für eine erkrankte Kollegin einzuspringen, nach Washington ins Kapitol gelockt, um dort einen Vortrag über Symbolik in der Architektur zu halten. Doch als Robert im Kapitol ankommt, erwartet ihn ein schrecklicher Anblick. Eine abgetrennte menschliche Hand mit tätowierten Fingerspitzen. Sogleich fällt Robert die Verbindung zu den Freimaurern auf. Er weiß auch, wem die Hand gehört, denn der Ring, der noch an der Hand steckt, gehört seinem Freund Peter Solomon. Und Peter war derjenige, der ihn doch nach Washington gebeten hat. Robert ist verwirrt. Wo ist Peter? Und vor allem - lebt er noch? Ein mysteriöser Anruf macht alles noch schlimmer. Und was hat Katherine, Peters Schwester mit allem zu tun?
Ich konnte von dem Buch nicht ablassen. Ständig schafft Dan Brown es, dass man immer weiter lesen muss. Die kurzen Kapitel sind dafür einfach perfekt. In rasantem Tempo geht es diesmal durch Washington D.C. und mit jeder gelesenen Seite lernt man mehr über die "Freimaurer"-Loge. Das Ende ist - mal wieder - überraschend. Eine Internet-Suchmaschine wird im Buch öfters erwähnt, hat mir aber auch geholfen, die verschiedenen Schauplätze bildlich zu sehen und mir so besser vorstellen zu können, wo sich Robert gerade aufhält.
Ein Abschnitt im Buch hat mir besonders gut gefallen:
Zitat:
Die Zeit ist ein Fluss... und Bücher sind Boote. Viele Bücher machen sich auf den Weg den Strom hinunter, doch nur um auf Grund zu laufen und für immer verloren zu gehen. Nur wenige, sehr wenige, halten den Zeiten stand und überleben, um zukünftige Zeitalter zu erleuchten.
Dan Brown`s Bücher gehören definitv dazu.

