Rezension verfasst vor 1 Monat
(10)
Es hat sich bei mir „ausgebraunt“
Von Illuminati und Sakrileg noch begeistert, wollte ich natürlich auch den neuen Bestseller von Dan Brown lesen und jetzt bin ich froh, dass ich das Buch überhaupt zu Ende gelesen habe. Wobei, wenn das Buch ca. 300 Seiten kürzer gewesen wäre und man dann vom doch recht unerwartetem Ende absieht, welches Dan Brown dann aber so schnell abgehandelt hat, als wenn er keine Lust mehr hatte zum schreiben, wäre es eigentlich auch nur ein Abklatsch von den beiden Vorgängern, nur dass die Handlung halt in Washington spielt. Interessant war natürlich all das Wissenswerte über die Geschichte Washingtons, über das Kapitol, oder des
Smithsonian Instituts. Dnn erfährt man mehr oder weniger bekanntes über Alfred Dürer und natürlich auch wieder über Issak Newton und und und.
Manchmal musste man sich schon genau daran erinnern, dass man einen Roman und kein Sachbuch liest.
Wie schon in den anderen Büchern, gibt es einen durchgeknallten Psychopathen und eine schöne Frau an der Seite von Robert Langdon und einen väterlichen Freund.
Dieser hat Robert gebeten, für einen erkrankten Redner einzuspringen und einen Vortrag zu seinem Spezialgebiet Symbologie vor einer elitären Gesellschaft im Kapitol zu halten . Das fällt ihm nicht schwer, Vortrag hat er schon mal gehalten, Privatjet wird gestellt und schnell möchte er wieder zu Hause sein. Aber der Vortrag findet gar nicht statt. Sein Freund ist auch nicht dort, nur seine abgetrennte Hand mit Symbolen auf jedem Finger und in der Hand eintätowiert wartet auf ihn im großen Saal des Kapitols.
Dann erhält er eine Nachricht, sein Freund ist in den Fängen eines Verrückten, der nicht nur die geheimnisvolle Pyramide haben will, die Robert Langdon für seinen Freund zu Hause aufbewahrt und mitgebracht hat, sondern Robert soll innerhalb von ein paar Stunden das Geheimnis entschlüsseln, sonst wird sein Freund getötet. Ach ja und sein Freund ist natürlich ein sehr hohes Tier bei den Freimaurern, sonst wäre es doch kein Dan Brown-Buch.
Und dieses Mal ist die CIA mit von der Partie mit einer Direktorin, die es in sich hat.
Die Krönung des Ganzen ist, dass sowohl Robert Langdon als auch die schöne, kluge Frau an seiner Seite entweder in die Luft fliegen, lebendig begraben werden, gefoltert und was man noch so alles erlebt, wenn man es mit einem Psychopathen zu tun hat, aber immer wie Stehaufmännchen oder –frauchen innerhalb von Minuten wieder körperlich als auch geistig top fit sind.
Fazit: Ein, mit 765 Seiten in die Länge gezogenes , mit einem Zeitablauf von nur 10 Stunden, sehr unglaubwürdiges Buch.
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