Rezension verfasst vor 3 Monaten
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Als ich angefangen habe zu lesen, fand ich die Sprache zwar ganz gut und auch die Story ist ja nicht unspannend, aber dann folgten einige ziemlich (also für mich sehr) genaue Beschreibungen von physikalischen Gesetzen und Gerätschaften. Ich verstehe ja das es irgendwie nötig war, gerade wenn die Geschichte halb im CERN spielt. Aber für mich als bekennende Physik-HASSERIN waren diese paar Seiten ziemlich zäh zum lesen.
Das Ende finde ich irgendwie...naja. Ich meine, der Typ springt aus einem Helikopter. Der ziemlich hoch fliegt. Und Robert überlebt. Das mag ja physikalisch alles total korrekt sein, in meinen Kopf will das einfach nicht rein. Nein. Geht nicht. Wenn ein Mensch so was macht, dann MUSS er ja fast sterben. Natürlich ist es auch irgendwie schön, dass Robert überlebt, aber aufregen tuts mich trotzdem irgendwie. Das kriege ich nicht in meinen Kopf.
Andererseits, ich fand die restliche Geschichte extrem gut gemacht. Was mich am meisten überzeugt hat war, dass es unerwartete Wendungen in der Geschichte gibt. Ich dachte nämlich zuerst, dass alle vier Kardinäle gerettet würden. Ihr wisst schon, so wie das halt meistens ist: jemand wird entführt und die Helden schaffen es, natürlich, den oder die Arme in letzter Sekunde zu retten. Und ganz ehrlich, bis es zu hundertprozent sicher war, dass der erste Kardinal auch wirklich tot ist, dachte ich wirklich ernsthaft das sie es noch schaffen. Aber dem war nicht so. Und das ging mir bei den anderen drei immer noch so...
Was ich auch sehr gut fand war, dass Dan Brown auch Perspektiven gewechselt hat. Mir hat vor allem die Sicht des dritten Kardinal gefallen, hauptsächlich deshalb weil er aus Barcelona kommt (und ja ich weiss es war ziemlich blöd von mir in dieser Situation in der die Geschichte war, aber naja das bin halt ich). Aber auch die Sicht des Arabers und die des Camerlegos finde ich ganz toll. Ich liebe es wenn Autoren das ab und zu machen. Es ermöglicht einfach einen ganz anderen Blick auf die Geschichte.
Allgemein würde ich das Buch weiterempfehlen, es hat mich dann halt schlussendlich doch sehr gut gefallen und ich werde sicherlich auch noch ein paar mehr Bücher von dem Autor lesen.
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