Der Sturz von Hyperion 

Hyperion-Tetralogie 02

von Dan Simmons, Joachim Körber [Übers.], Garry Ruddell [Cover], Zoltan Boros & Gabor Szikszai [Illustr.]

ISBN 9783453156395, Fester Einband, 778 Seiten, aus der Reihe Hyperion-Tetralogie (2), Science-Fiction & Fantasy, Erscheinungsdatum: bei Heyne (Original: , Englisch, "The Fall of Hyperion", Doubleday, 1990)
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Der Sturz von Hyperion von Dan Simmons - Inhaltsangabe

Auf Hyperion herrscht das Shrike -

ein tödliches mechanisches Ungeheuer aus den Tiefen von Raum und Zeit, Inbegriff des Schmerzes und der Qual. Manche verehren es als Gott, andere sehen in ihm das absolute Böse und wollen es vernichten, aber gefürchtet wird es von allen. Im Tal der Zeitgräber, wo sich rätselhafte Gestalten aus der Zukunft in die Vergangenheit bewegen, entscheidet sich die Zukunft der Menschheit, die von außen bedrängt wird durch eine überlegene Alienrasse und von innen durch abtrünnige KIs, die ihre Chance gekommen sehen, den Menschen als führende Intelligenz abzulösen.

"Die uralte Thematik des Kampfes zwischen Erzeuger und Abkömmling greift Dan Simmons in seiner »Hyperion«-Reihe auf: Im 28. Jahrhundert lebt die Menschheit unter Führung der Hegemonie, einem Bündnis der Menschen auf ihren unterschiedlichen Planeten. Doch Gefahr droht diesem Zusammenschluß von innen wie von außen.

Da ist der Angriff der Ousters, die mit unzähligen Schiffen die Randkolonie Hyperion angreifen. Und die groß angelegte Abwehrschlacht der menschlichen Streitkräfte scheint verloren zu gehen.

Im Innern der Hegemonie sinnen derweil immer mehr der künstlich geschaffenen Intelligenzen, kurz KIs, danach, den Menschen die Vormachtstellung zu entreißen. Durch ihre nichtstoffliche Existenz innerhalb der Datensphäre und mit ihrem allumfassenden Wissen, das die Menschen bei ihnen abgespeichert haben, fühlen sich die KIs ihren physisch gebundenen Schöpfern überlegen. Sie versuchen, die Unruhe des Krieges für sich zu nutzen.

Doch ausgerechnet der umkämpfte Planet Hyperion birgt ein Geschöpf, das für manche Menschen Gottstatus hat, während es die KIs fürchten: das Shrike. Dieses aus fremder Zeit und Welt kommende mechanische Wesen scheint allen weit überlegen zu sein.

In diesem Spannungsfeld bewegt sich der Künstler Severn, der durch seine Tätigkeit Einlaß in die engsten Zirkel hegemonialer Macht erhält. Als Cybrid, also genetische Replika eines Originalmenschen, steht Severn zwischen Menschen und KIs. Der Ausgang der Auseinandersetzungen zwischen Menschen und abtrünnigen KIs ebenso wie den Ousters bleibt offen und die Rolle des Shrike zunächst unklar.

Simmons versteht es sehr gekonnt, beim Leser sein Bild einer fernen Zukunft aufzubauen. Eingebettet in seine Vision hat er eine klassische Konfliktkonstellation unter Ausnutzung der Idee der künstlichen Intelligenz -- schon heute ein brisantes Thema. Wie er den Gedanken weiterentwickelt, fasziniert und führt zu einer fesselnden Geschichte. (Joachim Hohwieler)


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Niniji

 
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Niniji vor 1 Jahr

Simmons Lieblingswörter sind hier: "kamesinrot" und "lapislazulifarbend" ;-)