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Vor 11 Monaten
(4)Ich habe schon lange nicht mehr so viel bei einem Buch gelacht wie bei diesem.
Endlich mal eine ganz andere Vampirgeschichte und noch dazu so schön makaber und schaurig lustig.
Eigentlich handelt es sich um eine Verwechslungskomödie. Frederick inszeniert seinen eigenen Tod um an eine große Erbschaft zu gelangen. Nun kommen ihm aber ständig irgendwelche Leute in die Quere. Sei es eine Bande von Vampiren, die ihn als ihren Gebieter anbeten, John Keats, ein erfolgloser Dichter, Mary Shelley, die in ihrem Keller Leichenteile zusammensetzt und natürlich ein Vampirjäger, der ihn zur Strecke bringen will.
Auf seiner wilden Flucht aus dem Gefängnis bis hin zur Suche der Leiche des zu Beerbenden, Frederick bleibt wirklich nichts erspart.
Nach der Serienkiller-Trilogie um John Cleaver hat Dan Wells nun einen andere Seite des Fantasy-Genre für sich entdeckt.
Es würde mich nicht wundern, wenn dieser Roman verfilmt oder als Bühnenstück aufgeführt würde.
Dan Wells hat wirklich eine guten Riecher für Situationskomik und auch wenn man ich manchmal beim Lesen wirklich mit den Augen gerollt habe, angesichts der haarsträubenden Ereignisse, ich habe jede Leseminute genossen.
Wer mal eine ganz andere Story über Vampire (die übrigens eher am Rande vorkommen) lesen möchte mit einer guten Priese schwarzem Humor, der ist mit diesem Buch sicher gut bedient.
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