Leser-Rezension zu „Der Weihnachtshund” von Daniel Glattauer

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Duesterwald-Online Duesterwald-Online
Verfasst von Duesterwald-Online
am 26.12.2011
 

Inhalt:
Max will dem jährlichen Trubel um Weihnachten aus dem Weg gehen, deshalb entschließt er, über die Festtage auf die Malediven zu fliegen. Wenn da nicht dieses kleine Fellknäuel Kurt wäre, sein verschlafener Hund.
Also gibt Max eine Annonce auf, um ein Heim für Kurt über Weihnachten zu finden.
Katrin ist weniger von Weihnachten, als von ihren Eltern und der Tatsache genervt, dass der 24. Dezember in diesem Jahr ihr 30. Geburtstag ist. Deshalb sucht sie dieses Jahr besonders einen Ausweg, um dem alljährlichen Besuch bei den Eltern und deren Wunsch nach einem Schwiegersohn aus dem Weg zu gehen. Da entdeckt sie die Annonce von Max.

Meinung:
Man hatte mich, nachdem ich das Buch bereits gekauft hatte, vor Herrn Glattauer gewarnt. Ich wusste nicht wieso und da ich das Buch nun schon daheim hatte, machte ich mich ab 1. Dezember auch gleich ans lesen. Die ersten drei Kapitel lasen sich auch ganz gut und durchaus amüsant. Ab Kapitel vier fragte man sich, wie es wohl weiter gehen würde. Ab Kapitel fünf wünschte ich mir das Ende herbei.
Müsste ich dieses Buch mit einem Weihnachtslied vergleichen, so wäre es "Last Christmas" von Wham - Wobei ich dem Lied fast mehr Wohlwollen entgegen bringe als diesem Buch. Der Inhalt dreht sich um eine Liebesgeschichte, was ja auch durchaus legitim ist. Nur der Titel ist äußerst irreführend: Denn das einzige, was dieser Inhalt mit Weihnachten zu tun hat, ist, dass diese Liebesgeschichte sich eben zufällig zu Weihnachten ereignet.
Ich wollte dieses Buch lesen, da ich mir eine Weihnachtsgeschichte erhoffte. Statt dessen erwartete mich eine Liebesgeschichte, die ja nun wirklich nicht unbedingt mein Metier sind. Und zu allem Überdruss wurde es dann auch noch eine 08/15 Liebesgeschichte, die kitschiger nicht hätte sein können.
Also nein, das ist kein Weihnachtsbuch. Für Menschen, die gerne mal Liebesromane lesen, ist es wahrscheinlich durchaus etwas nettes. Allen anderen, die auf der Suche nach einer weihnachtlichen Geschichte zu diesem Buch greifen wollen, rate ich dringend davon ab.

Fazit:
Eine Weihnachtsgeschichte ohne weihnachtlichen Inhalt, ein Hund, der trotz Titel, keine große Rolle spielt und eine Liebesgeschichte, die vorhersehbarer nicht sein könnte.

 

Kommentare zu dieser Rezension

awogfli vor 2 Monaten

:D Super Vergleich WHAM - aber ich muss gestehen so kurz vor Weihnachten mag ich den Kitsch einfach *schäm*. Aber Du hast recht der Glattauer sollte eigentlich keine Liebesgeschichten mehr schreiben. Seine Gerichtssaalgeschichten sind besser.


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Der Weihnachtshund Der Weihnachtshund
Daniel Glattauer

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Der Weihnachtshund
von Daniel Glattauer

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