Leser-Rezension zu „Der fernste Ort” von Daniel Kehlmann
am 1.02.2009
Kehlmann mal wieder. Kurze Story, folgende Idee: Junger Mann mit mäßigem Job spielt seinen eigenen Tod vor, um zu verschwinden und sich abzusetzen. Lustige Idee, die sich auch einige Seiten lang hält, um dann schnell zu verpuffen. Ich weiß es auch nicht. Es gibt ja genug Menschen, die Kehlmann lustig finden, und geistreich, aber ich kann das hier nicht bestätigen. Sein Humor ist mittelmäßig, die Geschichte lahmt, nur selten gibt es etwas zu lachen. Vielleicht ist das aber auch nur eine persönliche Sache zwischen mir und Daniel, wie ich ihn nenne, die man mal tiefenpsychologisch beleuchten muss: Was hat dieser "damentennis" gegen den Daniel, der doch ein netter Kerl und ein guter Autor ist? Ja, das müsste man wohl mal machen! Ich wäre dann auch gespannt, was dabei rumkommt.

