Leser-Rezension zu „Die Vermessung der Welt” von Daniel Kehlmann
am 30.10.2011
Vor einem übervollen Tisch verhungert...
Kehlmann gibt alles und hat für jeden ein Häppchen dabei: ein bisschen Naturwissenschaft für den anspruchsvollen Leser und ein bisschen Satire für den gehetzten Bildungsbürger. Ein bisschen Wissenschaftskritik und dort noch ein Häppchen Psychologie. Entzauberung deutscher Intelligenz und Gesellschaftskritik.
Das war stellenweise interessant zu lesen, über weite Strecken jedoch eher bemüht, wie auf Anforderung für den deutschen Abiturleistungskurs geschrieben. Saures Aufstoßen inbegriffen.
Kommentare zu dieser Rezension
JimmySalaryman vor 4 Monaten
Ging mir genauso. Gräuslich "gewollt", als hätte er sich hingesetzt und überlegt, was schon lange nicht mehr gepunktet hat im Literaturbetrieb. Deine Rezi trifft den Nagel auf den kehlmann'schen Kopf!


