Rezension verfasst vor 2 Jahren
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Ein Taschenbuch, unter zweihundert Seiten - klingt nach leichter Lektüre.
Doch mit dem Namen Kehlmann am Buchdeckel bestimmt nicht.
Der junge, von sich selbst ausgesprochen überzeugte Journalist Sebastian Zöllner möchte zur Vergrößerung seines Ruhmes eine Biografie des weltbekannten Künstlers Kaminski schreiben. Er recherchiert, trifft verschiedenste WeggefährtInnen von Kaminski und schließlich auch ihn selbst. - Ein Buch über Lebenslügen, Manipulation, Moral, Kunst und die Sucht nach Ruhm.
Mal detailverliebte Beschreibungen, mal rasant hingeworfene dialogargtig Wortfetzen und ehe man sich's versieht hat man das Buch zu Ende gelesen.
Eine Geschichte die mich schlussendlich doch berührt hat obwohl ich während dem Lesen, auf Grund der Geschwindigkeit der Erzählung, nicht das Gefühl hatte wirklich einsteigen zu können - eine schwungvolle Berg und Talfahrt mit einem gefühlten Full-Stop-Ende in der Aporie.
Ein Buch das ich schnell wieder aus der Hand gelegt hatte, aber lange nicht aus dem Kopf bekam.
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