Rezension zu "Mahlers Zeit" von Daniel Kehlmann

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Vor 4 Jahren

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David Mahler ist ein ungewöhnliches Kind. Seine ältere Schwester lernt er nie kennen, sie wird bei einem Unfall getötet, seine Eltern haben nicht die nötige Liebe für ihn übrig. Aber er hat die Mathematik. Sein einziges Bestreben. Jegliches Gefühl für die Welt prallt an dem Zwang zur mathematischen Selbstbeschäftigung ab.
Die scheinbar einzige emotionale Verbindung hat er zu seiner verstorbenen Schwester, die ihn seit seiner Kindheit in Träumen aufsucht und mit ihm spricht.
Er erhält in der Schule den Prix de Sciences des Jeunes, wird nach dem Schulabschluss von einigen Hochschulen angeschrieben, aber Mahler entscheidet sich dafür, in seiner Heimat zu bleiben, er glaubt, verfolgt zu sein, sich verstecken zu müssen.

Bedrückend, interessant geschrieben. Lohnt sich.

Autor: Daniel Kehlmann
Buch: Mahlers Zeit
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