Leser-Rezension zu „Flowers for Algernon” von Daniel Keyes
am 30.01.2009
Charlie Gordon, ein junger Mann von stark unterdurchschnittlicher Intelligenz, wird einem Experiment unterzogen, das ihn zum Genie macht. Zuvor ist das Experiment erfolgreich an der Maus Algernon durchgeführt worden. In Tagebuchform erzählt Charlie seine Geschichte. Bald beherrscht er 20 Sprachen, komplexe Mathematik und Komposition. Doch in seinem alten, beschränkten Dasein fühlte er sich gebraucht und beschützt. Nun stürzen ihn die Erinnerungen und Erkenntnisse in tiefe Zweifel und Depression. Dieses Buch war für mich schwer zu ertragen, stellenweise bedrückend intensiv. Mehrmals wollte ich aufhören, es zu lesen. Charlie Gordon gehört zu den Romanfiguren, die man nicht wieder vergisst.

