Rezension verfasst vor 11 Monaten
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"Der wilde Wald, so rauh und dicht verwachsen, daß beim Gedanken sich die Furcht erneuet ; so herb, daß herber kaum der Tod mir schiene."
Nachdem ich bereits eine Auswahl von Dantes "Göttlicher Komödie" gelesen hatte, entschloss ich mich nun, das komplette Werk zu lesen. Doch während mir die Auswahl sehr gut gefiel, konnte dieses Werk mich leider überhaupt nicht überzeugen. Natürlich wurde "Die göttliche Komödie" in einem wunderschönen Schreibstil verfasst und ich fand es sehr interessant zu sehen, wie die Menschen im Mittelalter sich die Hölle vorstellten, allerdings war das schon alles, was mir an diesem Buch gefiel. Zum größten Teil gestaltete die Story sich so zäh, dass ich sie nur überflogen habe. Hätte ich das Inhaltsverzeichnis am Ende des Buches nicht gelesen, hätte ich wohl nicht einmal die Hälfte verstanden, was vorallem an Dantes schwammiger Ausdrucksweise liegt. Außerdem werden mehr als 600 Personen erwähnt, die der Leser von heute zum größten Teil überhaupt nicht mehr kennt, wodurch vieles natürlich auch auf der Strecke bleibt. Außerdem werden am laufenden Band viele Motive wiederholt, so kommt Dante jedesmal in einen neuen Teil der Hölle/Paradies und redet mit jemanden, der sich dort befindet. Mit der Zeit hat das nur noch genervt. Auch war mit Dante überhaupt nicht sympathisch, was an seiner in meinen Augen sehr ignoranten Art liegt.
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Fazit: Leider konnte mich Dantes "Göttliche Komödie" überhaupt nicht überzeugen. Die zähe und verschwommene Beschreibungen erschwerten mir den Einstieg in das Buch, wodurch ich den größten Teil einfach nur überflog. Auch die wunderschönen Verse konnten diesen Eindruck leider nicht wettmachen. Von mir gibt es zwei Sterne!
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