Es ist das Jahr 1989. Die Polizei und der junge Staatsanwalt Paul Riley finden in der Schulaula eine Universität von Mansbury 6 verstümmelte Leichen. Der Täter ist schnell gefasst. Terry Burgos hatte rechtliche Außeinansersetzungen mit Ellie Danzinger, die er einst verfolgt hatte, weil er sie gerne hatte. Sie zählte zu den Opfern und die Polizei stattet Terry Burgos einen Besuch ab. Was sie im Keller vorfinden, reicht völlig: Überall finden sich die Mordwaffen und zuletzt gesteht Terry auch noch, die Frauen brutal umgebracht zu haben. Er rechtfertigt seine Morde mit einigen Passagen aus der Bibel und einem grausamen Song, der Frauen verachtend ist. In jeder Zeile wird eine Frau auf eine andere Weise umgebracht. Diese hat sich Terry zum Vorbild genommen und die Frauen auch genauso umgebracht.
Das Urteil ist somit klar, der junge Staatsanwalt Paul Riley klagt ihn an und die Jury entscheidet sich dafür, Terry Burgos hinzurichten. Als es dann soweit ist, sind Terrys letzte Worte "Ich bin nicht der Einzige", die an Paul Riley gerichtet sind. Danach ist Terry tot.
16 Jahre später beginnt eine neue grausame Mordserie und Paul Riley, inzwischen erfolgreicher Rechtsanwalt erkennt schnell die Zusammenhänge zu den Morden vor 16 Jahren und will der Polizei helfen. Der Wahnsinnige handelt nach der zweiten Strophe des grausamen Songs, er führt das weiter, das Terry Burgos damals angefangen hatte. Oder war Terry ganz und gar unschuldig und man wollte ihm die Taten in die Schuhe schieben? Oder waren es zwei Männer, die die Morde in Mansbury verübt haben?
Der reiche Firmenmann Harland Bentley, dessen Tochter Cassie ebenfalls unter den Opfern der ersten Mordserie war, scheint etwas zu verbergen und sein Anwalt Paul Riley beginnt langsam zu zweifeln. Zu seiner Zeit wurde er eindringlich von den Eltern von Cassie gebeten, ihren Mord aus der Anklageschrift zu nehmen, es gab ohnehin nicht genügend Beweise, dass Terry sie umgebracht hat. Dieser Fall war schon immer seltsam, aber jetzt 16 Jahre später scheint er umso relevanter zu sein, denn die Menschen die sterben, wissen alle etwas aus der Zeit des ersten Massakers. Etwas, dass der Mörder unbedingt verhindern will.
Ein spannender Thriller von Anfang an. Es beginnt mit dem Auffinden der Leichen in Mansbury, den Ermittlungen nach dem Täter und dann kommen die Ereignisse 16 Jahre später. Zwischendrin sind immer wieder Rückführungen einiger Personen zu der Zeit, in der die ersten Morde geschahen. Der Leser erfährt auch im Nachhinein noch Dinge über die Ermittlungen und Entscheidungen in diesem Fall. Es ist zwar relativ früh klar, wer der Mörder der neuen Serie ist, er wird namentlich genannt. Aber das spannende ist, dass er der Polizei einiges voraus ist, während die noch nach den Zusammenhängen suchen. Und welche Rolle der Mörder zu den früheren Morden spielt, wird erst nach und nach klar. Es warten einige Überraschungen auf den Leser. Ein sehr gelungener Thriller, für den man sich auch gerne mal die Nacht um die Ohren schlägt.