Leser-Rezension zu „Unser allerbestes Jahr” von David Gilmour
am 18.07.2010
Eine Reise durch die Filmwelt und ich habe festgestellt, wie wenig ich davon kenne und weiß, dass ich in den kommenden kalten Monaten ein bisschen mehr Zeit vor der Flimmerkiste verbringen muss, zumal ich die magischen Momente in den Filmen auch sehen möchte, von der David seinem Sohn Jesse erzählt, vor, während oder nach jedem Film, denn Jesse braucht nicht zur Schule gehen, nur jede Woche drei Filme mit seinem Vater anschauen.Filme, die ihm helfen sollen erwachsen zu werden und doch noch seinen Weg zu finden. Ein Experiment und ich will auch nicht verraten, ob es gut geht. Der Autor David Gilmour ist selbst Filkritiker und ein begnadeter Filmkenner. Interessant sein Fach- und Hintergrundwissen über Regisseure, Schauspieler und Autoren, das gibt einem eine ganz andere Perspektive auf den Film. Insgesamt 3 Jahre verbringen Vater und Sohn mehr oder weniger direkt zusammen. Eine ungewöhnliche Vater-Sohn Beziehung, David fast immer geduldig, verständlich, nicht zu lehrerhaft, dazu sind die Filme da und Jesse respektvoll, ehrlich und vertraulich.
Eine schöne Geschichte, warmherzig, liebevoll aber nicht zu schmalzig erzählt. Und wenn ich noch extra Sternchen für den Sprecher vergeben könnte, würde Reiner Schöne auch die volle Punktzahl bekommen.

