Leser-Rezension zu „Unser allerbestes Jahr” von David Gilmour
am 31.12.2011
Eltern sind auch nur Menschen. Und was macht man mit einem Sohn, der nicht mehr in die Schule gehen möchte? David, der Vater, schlägt Jesse einen ungewöhnlichen Handel vor: freie Kost und Logis, aber drei Filme pro Woche. Von Truffaut über Hitchcock bis hin zu ›Basic Instinct‹. Nachmittage und Abende gemeinsam auf dem Sofa. Kein Kurs in Filmgeschichte, sondern viel Zeit zum Reden über falsche Freundinnen, die richtigen Drogen, verlorene und gefundene Liebe. Und darüber, wie lebenswichtig Leidenschaft ist. Ein wahres und weises, zärtliches und urkomisches Buch über gebrochene Herzen im Film und im wirklichen Leben und darüber, dass Erwachsenwerden nichts mit dem Alter zu tun hat.
Ein ziemlich intimer Einblick wird dem Leser hier dargeboten, stellt man schon gleich am Anfang fest, das es sich um eine wahre Geschichte handelt.
Diese Geschichte erzählt über die Verbindung vom Autor und seinem Sohn in dessen "schwieriger Phase". Keine Lust mehr auf Schule, erste Freundin, Liebeskummer, Drogen.
Der Vater versucht durch die verschiedenen Filme die er mit seinem Sohn schaut ihm ein Mindestmaß an Bildung zukommen zu lassen (auf diese Idee muß man erstmal kommen...) und bringt ihn mit viel Feingefühl voran.
Ein sehr herzerwärmendes Buch und die Mischung aus Erzählung und Filmhintergründen ist genau richtig.

