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Vor 2 Jahren
(14)David Gilmour beschreibt die Beziehung zu seinem eigenen Sohn während dessen Pubertät. er gewährt ihm die Freiheit, die Schule zu schmeißen, unter der Voraussetzung, dass er mit seinem Vater Filme schaut und sich so weiter bildet – sozusagen in die Schule des Lebens geht. So kreisen die Gespräche zwischen Vater und Sohn um die gesehenen Filme, um das Leben und vor allem um Frauen.
Gilmour selbst ist Filmkritiker und das merkt man beim Lesen. Zahlreiche Filme werden angerissen und unter verschiedenen Blickwinkeln empfohlen. Ein Buch, dass Lust auf Filme macht!
Aber auch ein Buch, das Schwächen hat. So gibt es einige abgedroschene Phrasen, die hier zu wiederholen zu mühselig wäre und die den Wert des Buches etwas schmälern. Nichtsdestotzotz ist es eine interessante Erziehungsmethode, die Vater und Sohn in einer für beide schwierigen Zeit zusammenführt.
Aber klappt das tatsächlich? Und kann man die Sorgen um die Zukunft des eigenen Kindes so unterdrücken, dass man die Vernunft besiegt? Hat der Vater das nicht schlussendlich nur für sich getan, um einen Draht zu seinem Sohn zu bekommen? Und was wäre passiert, wenn es nicht geklappt hätte?
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