Leser-Rezension zu „Jesus liebt mich” von David Safier
am 17.08.2010
Maire, eine von allen, auch von sich selbst, als eher durchschnittlich angesehene Frau, möchte ihren Freund Sven in der Kirche heiraten. aber nicht etwa wegen ihres starken glaubens. Nein, das hat doch einfach was, denkt sie sich. Nachdem sie den Pastor überredet hat sie auch ohne ihren Glauiben zu Trauen, kommen ihr vor dem Altar die drei berühmten Worte aber einfach nicht über die Lippen. Die hochzeit ist geplatz!
Marie zieht wieder bei ihrem Vater ein, der mitlerweile eine neue freundin hat- noch dazu eine, die jünger las Marie selbst ist! Und dann ist auch die Decke ihres Zimmers undicht...
asl der Hadwerker vorbeikommt, ist sie sofort von ihm fastziniert. allerdings stellt sich heraus, das dieser Mann etwa merkwürdig ist. Glaubt er doc allen ernstes er sei Jesus und muss den Weltuntergang verhindern...
Sina ich danke dir für dieses Wanderbuch. In der Buchhandlung hätte ich es sicher nicht mitgenommen und mir wäre echt was entgangen!
Daraus entspinnt der Autor eine köstliche Geschichte über Liebe und Freundschaft, Skurriles und alltägliche Probleme. Obwohl diese Geschichte eigentlich undenkbar ist, wirkt sie doch nie überzogen und man kann herrlich mit den Figuren mitfiebern. Ab und zu wird es sogar richtig gefühlvoll zwischen Marie und Jesus, aber auch zwischen ihr und Mitgliedern ihrer Familie (etwa ihrer kranken Schwester Kata, die trotzdem einen Humor für 10 Leute hat) oder ihren Eltern, mit denen sonst auch nicht immer alles glatt läuft. Da kann man sogar ein zwei Tränchen verdrücken, um dann auf der nächsten seite wieder einen Lachanfall zu bekommen. Besonders auf die Gespräche Jesus' mit Marie kann man sich auf jeden Fall sehr freuen, denn diese sind gespickt mit einem Humor, wie man ihn selten erlebt.

