Leser-Rezension zu „Jesus liebt mich” von David Safier
am 31.01.2012
Mit Marie hat man es wirklich nicht leicht. Erst trauert sie ihrem Ex, von dem sie sich nichts sehnlicher gewünscht hat, als eine Familie zu gründen, hinterher und dann lässt sie ihren Verlobten Sven vor dem Altar stehen, weil sie plötzlich feststellt, dass sie doch noch nicht bereit für eine Ehe und Kinder ist.
Und dann lernt Marie Joshua kennen und ihr Leben wird vollends auf den Kopf gestellt, denn Joshua ist nicht wie alle anderen. Er redet seltsam altmodisch, singt gerne Psalmen und wenn ihn jemand verprügelt, hält er dem Angreifer auch noch die andere Wange hin. Trotz allem ist Marie fasziniert von ihm und so beginnt eine himmlische Liebesgeschichte, denn was Marie noch nicht weiß: Joshua ist Jeus höchspersönlich...
Äußerlichkeiten
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Selbst wenn der Name des Autors nicht auf dem Cover stünde, würde man an dem Bild und dem gelb-orangen Einband erkennen, dass man es mit einem weiteren Roman von David Safier zu tun hat. Im Gegensatz zu seinem Debut "Mieses Karma" ist "Jesus liebt mich" noch mit niedlichen, kleinen Comic-Strips (gezeichnet von Maries Schwester Kata) ausgestattet, die die Lektüre ein wenig amüsanter gestalten.
Inhalt und Idee
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Dadurch, dass ich erst vor Kurzem "Mieses Karma" gelesen habe, fallen mir natürlich gewisse Ähnlichkeiten auf. Einige Sprüche kamen mir sehr bekannt vor und wieder spielt eine Mittdreißigerin die Hauptrolle, die im Laufe des Buches eine Entwicklung durchmacht.
Jesus dagegen war neu und verleiht der ganzen Geschichte (zusammen mit Gabriel und Satan/George Clooney) eine originelle Note.
Das Ende war mir allerdings (ähnlich wie in "Mieses Karma") ein wenig zu dick aufgetragen.
Sprache und Stil
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Der Stil ähnelt ebenfalls dem ersten Roman David Safiers und einige Sprüche waren mir, wie bereits erwähnt, schon bekannt,
Auch "Jeus liebt mich" ist in dem typischen Unterhaltungsliteratur-Stil geschrieben - nicht besonders anspruchsvoll, aber leicht und angenehm zu lesen.
Charaktere
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In dem Punkt ähnelt dieses Buch nicht so sehr "Mieses Karma", denn Marie ist nicht wirklich unsympathisch sondern eher mitleiderregend. Die Nebencharaktere brachten mich zum Schmunzeln, wirklich viel Tiefe hatten sie allerdings nicht.
Fazit
Für Fans von David Safier ist auch sein zweiter Roman empfehlenswert, allerdings würde ich zwischen seinen Büchern eine Pause machen und etwas anderes lesen, da gewisse Ähnlichkeiten sonst nicht zu leugnen sind.

