Leser-Rezension zu „Tod vor Morgengrauen” von Deon Meyer
am 2.09.2007
Der Held des Romans ist der Ex – Polizist van Heerden, der in einem Mordfall ermitteln soll, der bereits Jahre zurückliegt. Die Freundin eines ermordeten Antiquitätenhändlers will verhindern, dass das Vermögen des Toten an den Staat zurückfällt, weil sein Testament, das sie zur Alleinerbin bestimmt hat, verschwunden ist. Widerwillig beginnt van Heerden mit seinen Ermittlungen, denn er hat nur eine Woche Zeit und die Polizei erweist sich nicht gerade als kooperativ. Je länger seine Nachforschungen gehen, desto stärker wird sein Verdacht, dass es sich hier um ein Komplott handelt, das bis in die höheren Kreise geht und das tief in die Vergangenheit seines Landes führt.
Deon Meyer hat einen Hang zu etwas kaputten Ermittlern – so auch dieses Mal. Denn parallell zum aktuellen Fall erzählt er auch die Geschichte eines begabten und hoffnungsvollen jungen Polizisten, der über eine persönliche Schuld, in die er verstrickt hat, nie hinweggekommen ist. Wenn Ihr den Roman „Der traurige Polizist“ von Deon Meyer schon gelesen habt, dann begegnet Ihr in diesem Roman auch dem Kommissar Mat Joubert wieder.
Wenn Ihr etwas übrig habt für spannende Kriminalromane, die einen etwas exotischeren Hintergrund haben, dann solltet Ihr Euch diesen Roman nicht entgehen lassen!

