Leser-Rezension zu „Exit Ghost” von Dirk van Gunsteren
am 18.08.2008
Dieser Roman enthält viele Wahrheiten und viele Denkanstöße. Vor allem setzt er sich mit dem Ende eines Lebens, mit dem Ende der persönlichen Schaffensperiode von Nathan Zuckerman auseinander.
Für mich war es der erste Roman von Philip Roth, den ich gelesen habe und er hat mir sehr gut gefallen. Vor allem auch durch die komplexe Benutzung der Sprache. Eine gelungene Übersetzung von Dirk van Gusteren.
Ein beeindruckendes Zitat prägt mich und machte mich nachdenklich: "Das Ende ist so unermesslich, es hat seine eigene Poesie. Es erfordert praktisch keine Rhetorik. Mann muss es einfach nur benennen." Auch schön und melancholisch: "Die Verehrung für seine Frau war seine stärkste Bindung an das Leben."

