Rezension zu "Paris, Joyce, Paris" von Djuna Barnes

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Gelöschter Benutzer

Vor 4 Jahren

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Mal wieder eine kleine Entdeckung. Ich als ausgesprochene Parisliebhaberin verschlinge alles, was in diese Richtung geht und auch das boheme Leben exzentrischer Schriftsteller betrifft. Djuna Barnes scheint dahingehend ein gefundenes Fressen für mich zu sein. Im Buch "Paris war eine Frau", welches ich auch nur sehr ans Herz legen kann, wird bereits auf sie eingegangen, weshalb ich mich nun mit ein wenig mehr Literatur von ihr ausgestattet habe und es ist lohnenswert bis unentbehrlich für den Liebhaberblick eines Frankophilen. Paris, eine Stadt, die im 20. Jahrhunderts, noch vor der großen Verwestlichung (wenn dies auch kein geeigneter Begriff sein kann - ich begrenze dies einmal auf die Jahreszahl bis 1950) ein Sammelpunkt für "große" Schriftsteller gewesen ist und das spürt man hier, in den Worten der Djuna Barnes: "Jahrelang träumt unsereiner von Paris, wieso eigentlich weiß kein Mensch, sieht man davon ab, daß noch jeder Diebstahl einer Birne aus einem Obstgarten mit der kopfrechnerischen Überlegung gesühnt worden ist:"Ein Franzose hätte das verstanden; in Paris wäre das alles so einfach, so charmant!" ... wunderbar..!

Autor: Djuna Barnes
Buch: Paris, Joyce, Paris
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